3 Arten von Selbstzweifeln, die dein Leben verbessern

Na, zweifelst du auch öfter mal an dir selbst? Tja, wer nicht?! Aber ganz ehrlich: Vielleicht ist das ja gar nicht immer sooo schlecht ...

Machen wir uns nichts vor: Auch der selbstbewussteste Mensch zweifelt mit Sicherheit hin und wieder mal an sich selbst. Und das ist auch gar nicht so schlimm, denn mit Selbstzweifeln ist es so ähnlich wie mit Perfektionismus: Es gibt zwar ungesunde Arten von Selbstzweifeln, mit denen wir uns in erster Linie selber im Weg stehen.  Aber eben auch gesunde, die uns voranbringen, stärken und helfen, uns zu entwickeln. Und die folgenden Selbstzweifel sollten wir uns im Alltag sogar ruhig zur Gewohnheit machen!

3 gesunde Arten von Selbstzweifeln

1. Mache ich das Problem vielleicht größer, als es ist?

Deadline verpasst, Geburtstag vergessen, keine Zeit für die beste Freundin, keine Kohle für ein geiles Hochzeitsgeschenk, Beziehung am Ende. Alles Dinge, die uns tierisch stressen und das Gefühl vermitteln können, als bräche eine Welt zusammen. Doch in Wahrheit kriegen mehr als 7 Milliarden Menschen überhaupt nichts davon mit. Wir neigen dazu, unsere Probleme, Fehler und Patzer als Katastrophen wahrzunehmen, dabei sind es eigentlich meistens Lappalien (es sei denn, wir sind der oft erwähnte Notfall-Chirurg, von dessen Präsenz ein Menschenleben abhängt). Daher schadet es nicht, uns bei der einen oder anderen "Katastrophe" einfach mal zu fragen: Ist das alles wirklich so schlimm oder dramatisiere ich vielleicht ein bisschen ...?

2. Interpretiere ich da zu viel rein?

Wer kennt das nicht: Jemand macht eine unbedachte Äußerung (z. B.: "Für dich wäre es am besten, alle vier Wochen Urlaub zu haben") und wir fühlen uns davon ganz fies angegriffen ("Soll das etwa heißen, ich bin nicht belastbar? Oder faul??"). Doch in Wahrheit war die Aussage überhaupt nicht als Angriff gemeint, sondern vielleicht sogar lieb ("So abenteuerlustig, wie du bist, bräuchtest du alle vier Wochen Urlaub"). Daher könnten wir ruhig, BEVOR wir uns ärgern und beleidigt sind, öfter an unserer Interpretation von Aussagen zweifeln – und bei Bedarf auch einfach mal nachfragen. 

3. Hat das wirklich was mit mir zu tun?

Dienstagmorgen im Büro, die Sonne scheint – und die Lieblings-Kollegin ist total kurz angebunden und komisch. Fragst du dich in so einer Situation zufällig auch sofort, was du falsch gemacht haben könntest? Tja, vielleicht solltest du dich aber lieber mal fragen, ob sich wirklich immer alles um dich dreht? Vielleicht hat die Kollegin Stress mit ihrem Freund, Bauchschmerzen oder einfach schlecht geschlafen. Jeder Mensch hat so viel mit sich selbst zu tun, die einzige, auf deren Leben und Stimmung du wirklich Einfluss hast, bist du. Ob es sinnvoll und richtig ist, das Verhalten von anderen auf uns zu beziehen, können wir also getrost öfter in Frage stellen! Und auch hier gilt: Im Zweifel einfach den Mund aufmachen! 

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