Unglücks-Faktor Nummer 1: DAS macht die meisten Menschen unglücklich

Mal wieder mies drauf? Vielleicht machst du – genau wie viele andere Menschen auch – einen entscheidenden Fehler ... 

Fünf Tage pro Woche arbeiten, aber nur zwei frei. Jeden Monat Rechnungen bezahlen für Dinge, die wir zum Leben brauchen, die uns aber gar keine wirkliche Freude und Glücksgefühle (mehr) machen. Konflikte mit dem Partner, schlechtes Wetter, Überforderung und andere Menschen, die eine bessere Figur haben als man selber, coolere Dinge unternehmen und irgendwie ständig auf der Überholspur fahren. Ja, das Leben kann schon ganz schön ätzend und ungerecht erscheinen. Aber in Wahrheit ist es das nicht. Es sei denn, wir machen einen entscheidenden Fehler ... 

Diese Gewohnheit ist eine Garantie für Unzufriedenheit

Bei vielen unglücklichen Menschen liegt die Hauptursache ihrer Unzufriedenheit überhaupt nicht an bestimmten Vorkommnissen, die ihnen gegenwärtig die Laune verderben oder an ihrem ach so harten Leben selbst, sondern – sorry, dass wir das jetzt so hart sagen – einzig und allein an ihnen. Genauer gesagt an einer ganz bestimmten Gewohnheit, die sie unweigerlich am Glücklichsein hindert: Grübeln und Dinge übermäßig zerdenken.

Zugegeben: Denken, zweifeln und alle sonstigen geistigen Aktivitäten haben uns ziemlich weit gebracht und sind theoretisch auch großartige Werkzeuge, mit denen wir uns ein glückliches und erfülltes Leben zurecht schustern können. Aber wer es damit übertreibt beziehungsweise falsch angeht, macht sich auf diese Weise so gut wie immer unglücklich – und zwar aus einem einfachen, logischen Grund.

Darum macht Grübeln zwangsläufig unglücklich

Wenn wir etwas zerdenken, sind es meistens Dinge aus der Vergangenheit oder Zukunft. Zum Beispiel: "Puh, nächste Woche habe ich so viel zu tun. Wie soll ich das bloß schaffen?" oder: "Oh Mann, das hätte ich wirklich nicht sagen dürfen! Von dem werde ich sicher nie wieder etwas hören ..." Selten sind wir mit unseren Gedanken im gegenwärtigen Moment – können wir auch gar nicht sein, denn das Jetzt ist schneller vorbei, als wir es geistig erfasst haben. Nur beim Meditieren leben wir in der Regel völlig in der Gegenwart. 

Wenn wir aber über künftige oder vergangene Dinge nachdenken, sind wir dabei in einer ohnmächtigen Rolle – denn von der aktuellen Situation aus können wir nichts daran ändern, also weder etwas, das rückblickend als Fehler erscheint, besser machen, noch eine Herausforderung, die uns Angst macht, abhaken. Je mehr wir darüber nachdenken, umso stärker wird unser Ohnmachtsgefühl. Und umso weniger erleben oder nehmen wir wahr, was um uns herum gerade passiert – und uns ein Glücksgefühl bescheren könnte.

Gedanken positiv nutzen

Problem an der Sache: Einfach abschalten können (und wollen) wir unsere Gedanken nicht. Wir werden unsere Vergangenheit stets reflektieren und uns geistig auf unsere Zukunft vorbereiten oder sie planen, und an sich ist das völlig okay (und sogar gut). Aber wann immer wir merken, dass wir uns festbeißen und gedanklich völlig in eine andere Zeitzone abdriften, sollten wir probieren, uns gezielt ins Jetzt zurückzuholen. Abhaken, was wir gerade nicht ändern können, und uns fürs Erste mit Fragen ablenken wie: "Was ist jetzt gerade wichtig?", "Was habe ich nun als nächstes vor?" oder auch "Was kann ich heute schon tun, damit mich die Herausforderung, die auf mich wartet, weniger belastet?".  

Aber keine Sorge, das ist längst nicht alles, was du tun kannst, um dich selbst glücklich(er) zu machen. Wir haben jede Menge weiterer Inspirationen, zum Beispiel Kleinigkeiten, die dich in weniger als 10 Minuten glücklicher machen oder einfache Alltags-Regeln für mehr Zufriedenheit. Und falls du eine grobe Ahnung hast, was dich unglücklich macht, allerdings nicht weißt, wie du ausbrechen sollst: Hier erfährst du, wie du schlechte Gewohnheiten ändern kannst. 

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