8 Dinge, die ihr aufgeben solltet, um glücklich zu werden

Viele glauben, sie müssten ganz viel Neues tun, um das Glück zu finden. Dabei reicht es oft schon, alte Gewohnheiten abzulegen.

Aufstehen, zur Arbeit gehen, nach Hause kommen, schlafen. Ganz ehrlich: So ähnlich sieht unser Tag doch viel zu oft aus. Abwechslung? Fehlanzeige! Und wir? Wir passen uns an. Mit der Zeit entwickeln wir Verhaltensmuster, die uns durch den Alltag lenken - und verinnerlichen sie. Viele davon sind hilfreich und gut, andere hingegen hängen nur wie ein Klotz am Bein. Das Problem: In unserem Alltagstrott fällt uns meist gar nicht auf, welche Verhaltensweisen auf die Stimmung drücken. Weil wir in der Routine gefangen sind - schließlich haben wir es schon IMMER so gemacht. Jetzt wird's Zeit, am Glücksrad zu drehen und alten Ballast abzuwerfen. Mit diesen Dingen solltet ihr Schluss machen:

1. Alles kontrollieren wollen

Seid ihr auch der Meinung "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"? Dann gehört ihr vielleicht zu denen, die nur schlecht das Zepter aus der Hand geben können. Das aber kann euch im Alltag ziemlich blockieren. Bei Vorhaben mutet ihr euch schnell zu viel zu, geratet am Ende in Stress und seid unzufrieden mit dem Ergebnis. Hier heißt es: Aufgaben an andere delegieren und lernen, zu vertrauen. Um sich den Drang nach Kontrolle abzugewöhnen, sind zum Beispiel positive Suggestions-Sätze hilfreich, etwa: "Alles ist gut so, wie es ist", "Die Dinge laufen so, wie sie sollen" oder "Alles wendet sich zum Guten". Am besten mehrmals am Tag laut oder im Stillen zu euch sagen.

2. Sich selbst kritisieren

Jeder hat etwas an sich auszusetzen, das ist ganz normal. Die Selbstkritik sollte aber nicht im Vordergrund stehen. Viel öfter solltet ihr euch fragen: Welche Dinge sind toll an mir? Was sind meine Stärken? Wofür bin ich dankbar? Kleine Übung: jeden Abend eine Liste schreiben mit Dingen, die ihr an diesem Tag gut gemacht habt. Klingt banal, wirkt aber!

3. Ständig recht haben müssen

Ihr kennt das sicher auch: Der Partner oder die Freundin reden Blödsinn, lassen sich aber einfach nicht davon abbringen. Jetzt könnt ihr stundenlang diskutieren, klar. Viel entspannter ist es allerdings, eure Meinung einmal kundzutun und die Sache dann auf sich beruhen zu lassen. Zumindest, wenn es um Kleinigkeiten geht. Statt euch deswegen zu streiten, gilt das Motto: Der Glücklichere gibt nach ...

4. Immer stark sein wollen

Wenn ihr zu den Menschen gehört, die Probleme mit sich selbst ausmachen, solltet ihr euch eine Sache immer wieder vor Augen führen: Es ist okay, Schwäche zu zeigen! In manchen Situationen ist es sogar sehr wichtig, sich aktiv Hilfe von anderen zu holen. Das kann die Freundin, der Partner oder ein Psychologe sein. Wer Probleme ständig in sich hineinfrisst, trägt eine Menge Ballast mit sich herum - und kann nie wirklich glücklich werden.

5. In der Vergangenheit leben

Der wohl größte Stolperstein auf dem Weg zum Glück! Denn ihr werdet nie ankommen, wenn ihr regelmäßig einen Schritt zurückgeht. Ein anderer Fehler ist, sich nur auf die Zukunft zu fokussieren: "Was wird nur wenn, ..." oder "In zwei Jahren, da werde ich endlich..." - von solchen Sätze solltet ihr euch nicht leiten lassen. Denn wie sagt eine buddhistische Weisheit: "Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt."

6. Allen gefallen wollen

"Was sollen die nur von mir denken?" Mal ehrlich: Wie oft sagt ihr diesen Satz? Natürlich ist es nicht verkehrt, Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Und es ist auch völlig normal, dass man gemocht werden will. Allerdings hält euch dieser Gedanke oft davon ab, die Dinge zu tun, die euch wirklich glücklich machen. Viel besser ist es deshalb, sich öfter mal zu fragen: "Was denke ICH über die Sache?"

7. Sich selbst unter Druck setzen

"Ich will höher, weiter, schneller ..." Stopp! Ehrgeiz ist eine tolle Sache, aber bitte nicht übertreiben! Denn wer sich ständig zu hohe Ziele steckt, kann nur enttäuscht werden. Lieber in Etappen denken und jeden kleinen Erfolg feiern. Das macht auf Dauer viel zufriedener.

8. Sich zu lange ärgern

"Hätte ich doch bloß...", "Warum musste das passieren?", "Das ist doch echt unmöglich". Ärger kann man kaum kontrollieren, denn er kommt ganz automatisch. Ihr könnt aber bewusst gegensteuern. Beschäftigt euch ein Thema noch den halben Tag, nehmt euch fünf Minuten intensiv Zeit, um zu reflektieren. Schließt dann aber gedanklich mit dem Thema ab, indem ihr euch zum Beispiel vorstellt, ihr setzt den Gedanken in ein Papierboot und lasst ihn aufs Meer hinaus fahren - auf nimmer Wiedersehen!

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