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Alles easy! Die 10 einfachsten Wege, wie du dir dein Leben leichter machen kannst

Wie kann ich mir mein Leben leichter machen? Eine junge Frau balanciert auf einer Mauer
© lzf / Shutterstock
Dein Leben ist kompliziert? Wie wär's, wenn du es ein bisschen vereinfachst?! Wir hätten da ein paar Vorschläge, die du easy peasy umsetzen kannst.

Im Alltag sind wir meist so von unseren To Dos, Routinen und Pflichten eingenommen, dass wir kaum zum Durchatmen kommen. Wir stehen auf, machen uns fertig, arbeiten, kümmern uns um Haushalt und Kinder und quetschen irgendwo noch Sport, Freunde und Erholung in unseren Terminkalender. Das allein ist oft schon ziemlich tricky und kompliziert, doch wenn dann auch noch etwas obendrauf kommt (Streit mit Schnucki, Krankheit, schlecht geschlafen ...), wird es meist richtig schwer. 

Komisch, dass es überhaupt so laufen kann, schließlich sind wir alle selbst für unser Leben verantwortlich. Wir entscheiden, was in unserem Terminkalender steht und was uns wichtig ist. Wir entscheiden, wie wir unser Leben gestalten – und ob wir es uns schwer oder leicht machen. Tatsächlich erscheint es, wenn man einmal innehält und tief durchatmet, gar nicht so aufwendig, sich das Leben ein bisschen leichter zu machen. Folgende zehn simplen Methoden sollten wir zumindest alle hinbekommen – oder?!

Die 10 einfachsten Wege, dir dein Leben leichter zu machen

1. Ehrlich sein

Lügen und Ausreden zu erfinden, kann ganz schön anstrengend sein, und sich zu merken, was man wem erzählt hat, verdammt anspruchsvoll! In den meisten Fällen macht es die Dinge deutlich einfacher, von vornherein mit der Wahrheit rauszurücken – die Konsequenzen sind selten so schlimm, wie gedacht. 

2. Den eigenen (!) Gefühlen folgen

Den eigenen Gefühlen zu folgen und authentisch zu sein, führt uns in der Regel auf den einfachsten und besten Weg. Wenn wir etwas aus Berechnung tun, das unseren Gefühlen widerspricht, werden sie immer wieder dazwischenfunken und uns zum Hadern bringen. Handeln wir wiederum, um anderen zu gefallen oder sie zufrieden zu stellen, wird's noch komplizierter. Außerdem: Wenn unsere Gefühle uns einmal einen schlechten Weg vorgeben, lernen wir daraus immer etwas, das uns in Zukunft besser entscheiden oder handeln lässt. Haben dagegen andere oder unsere Rechnung uns in die Irre geführt, wissen wir nur, dass sie in diesem Fall falsch lagen bzw. unsere Rechnung nicht aufging. 

3. Freundlich sein

Das Leben ist soo viel leichter, wenn wir zu anderen freundlich sind und sie uns sympathisch finden, als wenn wir wie ein Griesgram durch die Welt laufen und uns alle aus dem Weg gehen. Wer selbst nett und zuvorkommend mit seinen Mitmenschen umgeht, wird von den meisten auch nett und zuvorkommend behandelt – kriegt zum Beispiel eine extragroße Portion Schlagsahne zum Kuchen oder wird an der Kasse vorgelassen – und muss sich weniger "durchkämpfen".  

4. Verzeihen

Menschen machen Fehler und was passiert ist, ist passiert – daran ewig festzuhalten und es sich selbst oder anderen nachzutragen, macht das Leben nur unnötig schwer. Wer loslassen und Dinge verzeihen kann, lebt leichter und glücklicher. 

5. Nachfragen, wenn etwas unklar ist

Wieso lange grübeln, selber tüfteln oder mit Missverständnissen leben, wenn eine einzige Nachfrage doch alles mit einem Schlag klären könnte? Tja, und auf manche Fragen braucht man offenbar nicht mal eine Antwort, um zu verstehen ...

6. Um Hilfe bitten, wenn du sie brauchst

Niemand kann alles allein, es gibt fast immer jemanden, der helfen kann, und die meisten Menschen helfen sogar gern – es ist wirklich nicht nötig, sich allein durchzuschlagen, wenn man mit etwas Hilfe von außen auch spazieren gehen könnte.

7. Auf das konzentrieren, was du ändern kannst

Es ist schwer bis unmöglich, den Überblick zu behalten, wenn wir uns mit sämtlichen Dingen beschäftigen, von denen wir Wind bekommen. Außerdem vermittelt es uns ein Gefühl von Ohnmacht, uns zu viele Gedanken über etwas zu machen, das wir nicht ändern können – und wenn wir uns ohnmächtig fühlen, ist alles schwer! Konzentrieren wir uns dagegen überwiegend auf das, was wir verändern und kontrollieren können, wird unser Leben automatisch leichter.

8. Singletasking

Apropos konzentrieren: Immer schön eins nach dem anderen! Multitasking ist nichts anderes als Überforderung und führt nur dazu, dass wir langsamer und leistungsunfähiger werden. Singletasking ist der einfachste Weg, Aufgaben und Herausforderungen leichter und besser zu bewältigen.

9. Prioritäten setzen

Egal ob bei Beziehungen, To Dos oder unseren Wünschen und Bedürfnissen: Sie geordnet und klar priorisiert zu haben, macht vieles einfacher. Schließlich können wir uns nicht zerreißen und auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Am meisten Zeit und Energie verdienen Menschen, die uns gut tun und etwas zurückgeben. Zuerst sind die To Dos dran, die wir unbedingt erledigen wollen und für die es später zu spät ist. Und wir sollten alles dafür tun, uns diejenigen Wünsche zu erfüllen, die wir uns nie verzeihen würden, sie für immer aufgeschoben zu haben. So einfach könnte es sein.

10. Lernen zu akzeptieren

Viele Menschen neigen dazu, alles irgendwie einordnen oder erklären zu wollen. Was ist richtig, was ist falsch? Was ist gut, was ist böse? Was ist mehr wert, was weniger? Und was ist verdammt noch mal eigentlich dieser verflixte Sinn des Lebens? Natürlich ist es gut und menschlich, über solche Dinge nachzudenken. Aber hin und wieder sollten wir auch akzeptieren, dass wir keine Antworten finden. Mit falschen Urteilen zu leben und daran festzuhalten, führt meistens eher in die Irre, als gar nicht oder nur vorbehaltlich zu urteilen. Wer auch mal etwas akzeptieren kann, ohne es groß zu hinterfragen, kann leichter loslassen und weiterleben – und stößt oft irgendwann ganz von selbst auf eine Antwort. Und was diesen verflixten Sinn des Lebens angeht: Braucht denn etwas so Faszinierendes und Wunderbares wie das Leben in all seinen Formen und Gestalten überhaupt so etwas Popeliges wie einen Sinn?


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