Wie (und warum) wir unserem Glück im Weg stehen

8 Dinge,  die wir fast täglich tun, und mit denen wir unbewusst unser Glück sabotieren. 

Es ist nur menschlich, sich ab und an selbst im Weg zu stehen. Aber wir sollten trotzdem versuchen, es nicht zu oft zu tun. Denn ein paar kleine Veränderungen können Großes bewirken - auch, wenn es um unser persönliches Glück geht.

Hier kommen acht häufige Verhaltensweisen, mit denen wir unser Glück sabotieren,  und die wir mit ein bisschen Übung ändern können – und sollten:

1) Wir handeln nicht (und reden nur)

Was sind meine Träume und Ziele? Was gefällt mir nicht an meinem Leben? Darüber reden wir oft und gern, aber wir handeln nicht. Gerade, wenn es darum geht, unser Leben nach unseren Wünschen zu gestalten. Weil wir glauben, dass wir noch ganz viel Zeit haben. Und ja, die haben wir (hoffentlich) auch, aber sie geht auch schnell vorbei. Eines Tages wachen wir auf und spüren, dass es ein Fehler war, die Weichen nicht gestellt zu haben. Wer glücklich sein will, muss handeln, auch wenn es schwer fällt.

2) Wir haben zu viel Ballast

Warum haben wir so viele Sachen? Weil wir immer wieder Neues kaufen - hallo Kapitalismus! - und das Alte nicht loswerden. Doch die ganzen Dinge, die unsere Wohnung verstopfen, belasten uns unbewusst. Wenn wir Überflüssiges entsorgt und alle dringenden Aufgaben erledigt haben, machen wir Platz für mehr Glück. Dann erleben wir Ruhe, Gelassenheit und Muße.

3) Wir schauen anderen beim Leben zu

Bachelor, Frauentausch, Goodbye Deutschland: Wir verbringen viel Zeit damit, anderen beim Lieben, Streiten oder bei der Erfüllung ihrer Träume zuzuschauen. Und wir? Vergessen darüber unser eigenes Leben. Anderen zuzuschauen, ist zwar bequemer, unterhaltsamer und vor allem völlig risikoarm, aber es hindert uns auch daran, unser eigenes Leben in die Hand zu nehmen.

4) Wir leben nicht in der Gegenwart

Wir trauern alten Zeiten hinterher, grübeln darüber nach, was wir anders hätten machen sollen, und hoffen darauf, dass die Zukunft besser wird. Dabei vergessen wir oft, dass der Moment zählt, die Gegenwart  - und wie wunderschön es gerade jetzt oft ist.

5) Wir sagen Ja (wenn wir Nein meinen)

Holst du die Kleine ab, magst du den Kuchen fürs Büffet backen, sollten wir nicht mal wieder Sex haben. Viel zu oft willigen wir ein, etwas zu tun, was uns nicht guttut. Weil wir es nicht wollen, oder weil es unsere Kräfte sprengt. Wenn wir endlich anfangen, unsere Gefühle ernst zu nehmen, nehmen wir auch unser Glück ernst, statt immer nur anderen gefallen zu wollen und Lob zu ernten. Paulo Coelho sagte: “Wenn du Ja zu anderen sagst, stelle sicher, dass du nicht Nein zu dir selbst sagst.“

6) Wir lästern über andere

Wie alle lästern mal hinter dem Rücken der anderen. Das macht Spaß und dient dem eigenen Überlegenheitsgefühl. Aber wir sollten nie vergessen, dass immer unsere eigenen Ängste und Unsicherheiten dahinterstecken. Bevor wir mit dem Finger auf die vermeintlichen Fehler der anderen zeigen, sollten wir überlegen, warum wir das tun - und unsere Seele nicht beschmutzen.

7) Wir vergleichen uns mit anderen

Unsere Wohnung ist klein, eure Wohnung ist groß. Du hast dichtes, schönes Haar, ich habe Fusseln. Dein Sohn geht zur Uni, meiner ist gerade von der Schule geflogen. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, machen wir uns selbst schlecht. Stattdessen sollten wir daran arbeiten, uns selbst mehr zu mögen. Und wenn wir mit uns und unserem Leben einverstanden sind, können wir uns auch über das Glück der anderen freuen. Doppeltes Glück!

8) Wir setzen falsche Prioritäten

Oft konzentrieren wir uns auf Dinge, die zwar bequem sind, die uns aber nicht glücklich machen - weil wir unseren Ausreden Priorität geben. Dabei geraten die wichtigen Dinge immer mehr in den Hintergrund: uns endlich besser zu ernähren, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, die Bewerbung zu schreiben, bei der einsamen Nachbarin vorbeizuschauen. Ausreden stehen unserem Glück im Weg.


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