6 Kleinigkeiten, anhand derer andere über dich urteilen – ohne dich zu kennen

Die meisten lernen einen Menschen lieber erst genau kennen, ehe sie ihn in eine Schublade stecken? Wenn du dich da mal nicht irrst ...

Natürlich wissen wir alle, dass wir andere Menschen nicht mit nur einem Blick kennenlernen und beurteilen können – und trotzdem: Gegen die Macht des ersten Eindrucks sind wir in der Regel weitgehend wehrlos. Was wir innerhalb der ersten paar flüchtigen Sekunden an einem Menschen wahrnehmen, prägt unser Bild von ihm ebenso wie unsere Haltung, die wir ihm gegenüber beim weiteren Kennenlernen einnehmen, und zwar weitgehend aufgrund unserer Vorerfahrung. Aber was genau nehmen wir denn beim ersten Eindruck am stärksten an anderen wahr – und sie an uns – und wie genau beeinflusst uns das? Sagen wir mal so: Eigentlich sind es vor allem Nebensächlichkeiten ...

6 Kleinigkeiten, die den ersten Eindruck entscheidend beeinflussen

1. Die Kleidung

Dein Kleidungsstil, also ob du z. B. eher elegant oder sporty-leger rumläufst, entscheidet maßgeblich darüber, ob dich andere für erfolgreich und ambitioniert oder locker drauf und zugänglich halten. Laut "Psychology Today" spielen auch die Farben eine große Rolle: So würden gedeckte und dunkle Töne meist mit Kreativität und Sensibilität assoziiert, kräftige, helle Farben dagegen mit Extrovertiertheit und Lebhaftigkeit.

2. Der Blick

Schaust du deinem Gegenüber in die Augen? Wandert dein Blick unruhig von einem Punkt zum anderen? Oder ist dein Blick gesenkt und auf deine Füße gerichtet? Was auch immer dahintersteckt, für dein Gegenüber entscheidet das darüber, ob es dich für selbstbewusst und höflich, unkonzentriert und unfreundlich oder unsicher und in dich gekehrt hält. 

3. Der Händedruck

Wer sanft zudrückt, gilt als vertrauenswürdig und sympathisch, wer quetscht, als dominant und herrschsüchtig, und wer einfach nur eine scheinbar leblose Hand hinhält und nichts damit macht, hinterlässt den Eindruck sie sei schwach oder faul. Ob eine Hand kalt, warm oder schwitzig ist, spielt dabei in der Regel eine kleinere Rolle als ihre Performance.    

4. Die Stimme

Die zwei Fragen, die sich fast alle Menschen beim ersten Kennenlernen unterbewusst stellen, sind: Ist diese Person kompetent? Ist diese Person ein guter Mensch? Die Stimme spielt vor allem für die erstgenannte eine Rolle. Tiefe, ruhige Stimmen assoziieren wir dabei tendenziell mit Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit, schrille, laute dagegen mit Unsicherheit, Inkompetenz und Unzuverlässigkeit. Aber immerhin kann man mit Pieps-Stimme andere dann leichter positiv überraschen. 

5. Die Körperhaltung

Schultern hochgezogen, Finger, die mit irgendetwas spielen, Beine verschränkt – einen unsicheren ersten Eindruck könntest du kaum auf andere machen. Ist deine Körperhaltung dagegen offen und entspannt und sind deine Hände ruhig, wirkst du direkt glücklich, selbstbewusst und sympathisch auf andere.

6. Lächeln

Wer lächelt, zieht damit so gut wie jeden Menschen auf ihre Seite. Studien zufolge führt Lächeln beim ersten Kennenlernen dazu, dass sich unser Gegenüber besser an uns erinnert und direkt ein Stück mit uns verbunden fühlt. Allerdings sollte es dafür natürlich am besten von Herzen kommen – ein falsches Lächeln schreckt nämlich schon wieder eher ab und macht misstrauisch.

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