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Nur Mut! 5 Dinge, vor denen du Angst hast, obwohl sie gut für dich sind

Wovor braucht man keine Angst zu haben? Eine rothaarige Frau sitzt mit geschlossenen Augen am Strand
© Shutterstock
Nichts gegen Angst – aber manchmal bringt sie uns einfach auf die völlig falsche Fährte! Um nur fünf Beispiele zu nennen ...

Angst ist genau wie all unsere Gefühle eine sehr sinn- und wertvolle Emotion – es sei denn, wir lassen uns von ihr leiten, ohne sie zu hinterfragen. Dann nämlich kann es passieren, dass uns unsere Angst einsperrt und wir ihretwegen wichtige Erfahrungen verpassen, die uns bereichern und weiterbringen könnten. Denn oftmals fürchten wir uns vor etwas, das eigentlich nur gut für uns ist.

5 Dinge, vor denen du Angst hast, obwohl sie gut für dich sind

1. Scheitern und Misserfolge

Zugegeben: Misserfolge sind nicht gerade lustig. Sie verpassen uns ganz fiese Dämpfer und kratzen ordentlich an unserem Selbstvertrauen. Doch wir überleben sie, oft sogar unversehrt und um einige Erfahrungen reicher – und das sollte für uns schwerer wiegen als ein kurzfristiges, mieses Gefühl. Das Problem mit der Angst vor dem Scheitern ist: Oft entwickelt sich daraus eine Angst vor dem Versuchen. Doch wenn wir nichts versuchen, kann auch nichts gelingen. Je häufiger wir dagegen scheitern und die Erfahrung machen, dass die Welt davon nicht untergeht, umso mutiger und offener nehmen wir neue Herausforderungen an. 

2. Veränderungen

Fast alle Menschen haben Angst vor Veränderungen, weil sie stets mit Unsicherheit verbunden sind: Machen sie unser Leben besser oder schlechter? Wir halten lieber an etwas fest, das wir kennen und von dem wir wissen, dass wir damit klarkommen, als das Unbekannte zu wählen. Doch Veränderungen bieten uns auch eine wundervolle Chance: Neue Seiten und Fähigkeiten an uns zu entdecken und mehr vom Leben zu erfahren als das, was wir bereits kennen. Genau genommen besteht das Leben ohnehin aus Veränderungen, nichts bleibt dauerhaft, wie es ist. Insofern bringt uns unsere Angst davor sowieso nichts, außer vielleicht, dass wir ihretwegen Veränderungen so lange hinauszögern oder uns ihnen widersetzen, bis es nicht mehr geht. Aber wäre es nicht schöner und viel eleganter, sie freiwillig anzunehmen und sich darauf einzulassen? 

3. Loslassen

Was uns am Loslassen Angst macht, ist unter anderem, dass wir dabei etwas aufgeben, das wir gewohnt sind festzuhalten. Klingt vielleicht gar nicht so schrecklich, aber in der Praxis ist es extrem schwer. Doch das Gute am Loslassen ist: Es erleichtert uns und schafft Raum für etwas Neues. 

4. Kritik

Negatives Feedback zu bekommen, fühlt sich immer doof an. Schließlich haben wir es gerne, wenn andere gut finden, wer wir sind und was wir tun (es sei denn, wir sind ein rebellierender Teenie und es geht um unsere Eltern oder Lehrer). Doch Kritik hat etwas Gutes, und zwar unabhängig vom Inhalt, ob sie konstruktiv ist und wir uns mit ihrer Hilfe verbessern können: Sie lehrt uns, dass es gar nicht notwendig ist, von anderen gut gefunden zu werden! Nur wenn wir Kritik bekommen, machen wir die Erfahrung, dass wir sie auch wegstecken können. Und dass die Meinung anderer uns nicht zu einem schlechteren Menschen macht. Egal was wir tun und wie sehr wir uns bemühen, wir allen Leuten können wir es sowieso niemals recht machen. Doch wenn uns unsere Angst vor Kritik im Nacken sitzt, fällt es schwer, das zu akzeptieren ...

5. Fehler

Fehler zu machen, gehört zum Leben dazu. Durch sie lernen wir und wachsen über uns hinaus. Dass wir Angst vor Fehlern haben, hat in erster Linie den Sinn, dass wir aufmerksam sind und uns Mühe geben – völlig okay! Doch wenn die Angst zu groß wird, kann das dazu führen, dass wir uns unsere Fehler nicht eingestehen (und in der Folge nicht daraus lernen) oder nichts wagen, bei dem wir etwas falsch machen können (und damit auf die Chance verzichten, uns weiterzuentwickeln und selbstbewusster zu werden).  

sus

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