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Sweet Dreams 4 Tricks, mit denen wir auch als Erwachsene bunt und lebendig träumen

Sweet Dreams: 4 Tricks, mit denen wir auch als Erwachsene bunt und lebendig träumen
© fizkes / Shutterstock
Träumen kann so schön sein. Doch je älter wir werden, desto weniger bekommen wir die Chance zu träumen und werden oft schlechter darin, uns an unsere Träume zu erinnern. Meistens verschwindet die Erinnerung in nur wenigen Augenblicken. Damit wir die Filme unseres Unterbewusstseins wieder öfter in unserem Gedächtnis abspeichern können helfen diese einfachen Tipps.

Je älter wir werden, desto weniger bekommen wir die Chance zu träumen – und werden meist schlechter darin, uns nach dem Schlafen an unsere Träume zu erinnern. Meistens bleibt der Gedanke an den Traum nur für einen kurzen Moment in unserem Gedächtnis und nur wenige Minuten später bekommen wir die Geschichte nicht mehr zusammen. Schaffen wir es doch, sind die Erlebnisse der vergangenen Nacht oft verworren und uns fehlt der rote Faden. Manchmal sind wir deshalb sogar ein bisschen enttäuscht. Wir wissen noch: das war definitiv ein schöner Traum. Worum es ging, wissen wir aber nicht mehr. Doch mit diesen einfachen Tricks bekommen wir wieder die Kontrolle über unsere traumhaften Erinnerungen.

1. Den Tag langsam angehen
Der Alarm schrillt auf und schon sitzt du senkrecht im Bett? Das kann einer der Gründe sein, warum du dich schlechter an deine Träume erinnerst. Wenn wir schlafen und dabei träumen, arbeitet unser Gehirn auf eine ganz andere Art und Weise als im wachen Zustand. Wenn wir abrupt aus diesem Zustand gerissen werden, hat unser Gehirn nicht genügend Zeit, um die Erfahrungen aus unseren Träumen vom Traumzustand in den Wachzustand zu übertragen. Stattdessen solltest du Folgendes probieren: Anstatt sofort nach dem Wecker zu greifen und aufzustehen, nimm dir die Zeit und bleib noch ein bisschen liegen. Versuche für mindestens ein bis zwei Minuten einfach nur ruhig zu bleiben. Das heißt: Kein Blick aufs Handy. Nicht das Licht anschalten – oder eben aufstehen. Wenn du einfach etwas inne hältst und wartest, schaffen es deine Träume vielleicht den Weg bis in dein Bewusstsein anzutreten.

2. Aufschreiben statt vergessen
Die meisten haben von diesem Tipp vermutlich schon gehört. Doch was bringt ein Traumtagebuch uns wirklich? Zum Einen ist es spannend, ein Buch voller Träume zu besitzen, dessen Themenspeicher vermutlich unfassbar vielseitig ist. Eine gute Möglichkeit, um immer wieder darin zu stöbern und zu überlegen, was unser Unterbewusstsein uns da wohl mitteilen wollte. Zum Anderen hilft das Aufschreiben dabei, die Erinnerung an unsere Träume nicht zu vergessen und uns an künftige Träume besser zu erinnern. Viele von uns kennen es vermutlich andersherum: Selbst die lebhaftesten Träume verschwinden kurz nach dem Aufwachen. Je mehr wir uns an das Ritual des Traumtagebuchs gewöhnen, desto eher merken wir uns was wir in unserem Unterbewusstsein erlebt haben. Wer keine Lust hat zu schreiben, kann natürlich auch morgens Sprachnachrichten aufnehmen oder eine App benutzen, mit der Sprache in Text umgewandelt wird. Allerdings sollte dann das Handy auch wirklich nur dafür benutzt werden. WLAN und mobile Daten bleiben besser aus bis es wieder ok ist, abgelenkt zu werden.

4. Werde Erzähler:in unfassbarer Geschichten
Es ist bestimmt schon vielen von uns passiert: Ein Traum war einfach so seltsam und die Handlungen darin so komisch, dass wir am nächsten Tag einfach mit irgendwem darüber reden müssen. Dann schreiben wir schnell auf WhatsApp oder setzen uns mit dem oder der Partner:in an den Küchentisch und lassen der Erzählung mit all ihren Handlungen und Twists freien Lauf. Meistens ist das sogar eine sehr angenehme Art in den Tag zu starten. Denn nicht nur wir selbst amüsieren uns über das, was unser Unterbewusstsein sich zusammengestrickt hat, auch unser Gegenüber ist oft gut unterhalten und hat vielleicht auch einen eigenen Traum, den er oder sie mit uns teilen kann. Das ist nicht nur gut für die Beziehung zum Partner oder der Partnerin oder zu Freund:innen, sondern hilft dir auch dabei, deine Erinnerungen besser abzurufen.

4. Besuche aus der Vergangenheit willkommen heißen
Manchmal kommt es vor, dass wir von geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Hin und wieder ist es unvorbereitet und trifft uns ganz plötzlich. Andere Male können wir uns bereits besser mit dem Tod der Person arrangieren und uns angemessen verabschieden. Nicht selten kommt es, gerade bei älteren Menschen, vor, dass unsere Lieben uns in unseren Träumen wieder besuchen. Sie sind in unserem Unterbewusstsein genau so lebendig und gesund, wie sie es im Leben waren. Teilweise sind sie sogar fitter als wir sie jemals kennengelernt haben. Diese Träume können beunruhigend auf uns wirken, doch auch sie bringen uns Vorteile. Denn sie bewirken oft genau das Gegenteil: sie beruhigen unsere noch aufgewühlten Gefühle über den Tod der uns geliebten Person und spenden uns Trost – und das kann auf emotionaler Ebene sehr wichtig und wohltuend für uns sein. Also: Lass diese Träume ruhig zu.

Quelle: Psychology Today

ekl Brigitte

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