Das erste Mal mit 16? 5 Gründe, warum es genau der richtige Zeitpunkt war

Gabrielle Moss, Redakteurin beim US-Online-Magazin "Bustle", erzählt, was der erste Sex mit ihrem Selbstbewusstsein gemacht hat.

Als ich, endlich, mit 16 das erste Mal Sex hatte, habe ich einzig und allein bedauert, dass es nicht schon früher passiert ist – und ich habe vieles bedauert, was ich in dieser Zeit gemacht habe. Es war toll, weil es genau das war, was ich zu diesem Zeitpunkt wollte.

Auch wenn ihr jetzt denkt "ganz schön jung", kann ich nur sagen: ich habe nichts verloren, nur gewonnen. Und mit dieser Haltung bin ich nicht allein: einer Studie zufolge zeigen 76 Prozent der Männer und 72 Prozent der Frauen null Bedauern über die Umstände und den Zeitpunkt von ihrem ersten Sex. Ganz egal, ob es früher oder später passiert ist, oder ob ihr bis zur Hochzeit gewartet habt – wichtig ist einzig und allein, dass es eine freie Entscheidung war, eine, die sich für euch absolut richtig angefühlt hat. Für mich war es auf jeden Fall die richtige Wahl, es mit 16 das erste Mal zu machen.

Und das sind die 5 Gründe, warum:

1. Es war meine Entscheidung!

Vielleicht denkt ihr jetzt, mein damaliger Freund hätte alle möglichen Kunststücke angestellt und Versprechungen gemacht, um mich ins Bett zu kriegen. Irrtum. So war es nicht! Ich war einfach neugierig: Was passiert eigentlich beim Sex? Was macht das mit meinem Körper? Diese Fragen haben mich wahnsinnig beschäftigt – und ich wollte Antworten darauf.

2. Ich habe die Verantwortung für mich und meinen Körper übernommen!

Viele meinen, nur weil man jung sei, würde man nicht über die Konsequenzen nachdenken. Falsch! Mein Freund und ich hatten alles bis ins kleinste Detail durchdacht. Wir haben uns über die beste Verhütungsmethode informiert und das Ereignis von langer Hand geplant. Das war auch nötig, denn es sollte ja nicht unbedingt passieren, während meine Eltern nebenan auf dem Sofa sitzen und den Tatort gucken.

3. Endlich fühlte ich mich selbstbestimmt!

Ab einem bestimmten Alter bekommen Mädchen ständig zu hören, wie sie sich verhalten sollen, wenn es um Jungs geht. Sich rar machen, romantisch sein, ihn zappeln lassen – auf die Signale seines Körpers und die eigenen sexuellen Wünsche und Sehnsüchte zu achten, ist absolutes No-Go, zumindest für junge Mädchen. Das erste Mal war für mich also so etwas wie ein Akt der Befreiung aus diesem veralteten Frauenbild. Ich war endlich raus aus dem Rennen um die Ich-bin-das-perfekte-Mädchen-Medaille.

4. Ich vertraue meiner Intuition!

Wenn ich länger mit dem Sex gewartet hätte, wäre es garantiert nicht für mich gewesen, sondern für die Erwartung, die mein Umfeld an mich hatte. Ich wusste intuitiv: Jetzt ist der Moment. Es fühlte sich komplett stimmig an und dieses Gefühl hat mich bis heute nicht verlassen. Ganz im Gegenteil. Wenn meine Intuition mir sagt "tu es", weiß ich seitdem, dass ich mich auch darauf verlassen kann – meistens jedenfalls.

5. Der Sex ist immer besser geworden!

Das erste Mal muss auch das schönste sein? Quatsch! Eigentlich ist es nämlich genau andersherum: Je mehr Erfahrungen man sammelt, desto schöner wird es, weil jede Erfahrung bewirkt, dass man seinen Körper besser kennenlernt. Man lernt auf ihn zu hören, spürt, was einem gefällt und was nicht. Ich habe es genossen, meine eigene Sexualität zu erkunden, Sachen auszuprobieren, ohne ständig den Druck zu haben, perfekt sein zu müssen. Denn: Wir Frauen sind diejenigen, die unseren Körper am allerbesten kennen und wissen, was ihm gut tut – egal, was die anderen sagen.

Videoempfehlung:

Dinge die ihn verrückt machen!
Themen in diesem Artikel