Dirty Talk: Sexy oder spießig?

Dirty Talk oder doch nicht? Alles hat ein Für und Wider, wir haben Argumente für Sie gesammelt, ob sich Schmuddelunterhaltungen im Bett lohnen.

Machen!

Wahrer Sex ist kein Streichelzoo. Wahrer Sex ist manchmal hart und schmutzig, und wo es wahrhaft zur Sache geht, muss Klartext geredet werden. Wer auf Blümchensex-Vokabular ausweicht, straft sich selbst. Wer sich beim Ficken die passenden Worte versagt, wird nie wahrhaft ficken, sondern immer nur den Geschlechtsakt vollziehen. Und so wird sich das auch anfühlen. Wo keine Enthemmung ist, da ist auch keine Befriedigung. Und wer nicht sagen kann, dass man es ihm geben soll, der kriegt es auch nie.

Sex am Strand

Lassen!

Mit dem "Dirty Talk" verhält es sich wie mit der Bockwurst im Reihenhaus-Swingerclub: Er ist was für Spießer. Menschen, die sich im normalen Leben Hasi oder Bärchen nennen, aber beim Sex Schlampe und geile Sau, sind ähnlich verklemmt wie Spießer, die an Karneval mal so richtig auf die Kacke hauen. Im Bett sollte nur derbe Wörter benutzen, wer sie auch sonst im Wortschatz führt. Beim Frühstück "Schatzi, willst Du einen Kaffee?" und im Bett "Alter, fick mir das Hirn weg!" - das ist so aufregend wie ein nietenbesetzter Ledertanga unter der frisch gebügelten Bundfaltenhose von Mutti.

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