Huch? Fast jede Zweite träumt von Sex mit mehr als einem Partner!

Was denken junge Europäer über Sex und Liebe? Die größte Studie, die jemals in Auftrag gegeben wurde, gibt Aufschluss.

Seit April 2016 läuft mit „Generation What?“ die größte jemals aufgelegte Studie zur Lebenswelt junger Menschen in Europa. Mehr als 770.000 Teilnehmer zwischen 18 bis 34 Jahren haben inzwischen mitgemacht.

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Nun wurden die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Am meisten überrascht uns die Tatsache, dass fast jeder zweite Deutsche Interesse an einem flotten Dreier hat -  auf der anderen Seite aber Treue groß geschrieben wird.

Die ersten Ergebnisse in Sachen Sex und Liebe

  • 39 Prozent der jungen Europäer würden gern mal Sex mit mehr als einer Person ausprobieren - in Deutschland sind es sogar 45 Prozent.
  • 12 Prozent haben diese Fantasie bereits in die Tat umgesetzt.
  • Partnertausch lehnen die meisten jedoch ab: 82 Prozent haben keine Lust dazu.
  • Dazu passt dann auch: 74 Prozent halten Treue in der Beziehung für unverzichtbar.
  • 19 Prozent gaben an, sexuelle Erfahrungen mit einem gleichgeschlechtlichen Partner machen zu wollen. Frauen sind offener dafür als Männer: 26 Prozent sind neugierig darauf – aber nur 10 Prozent der Männer.
  • 37 Prozent der Deutschen sagten, gute Erfahrungen mit Sextoys gemacht zu haben. In den meisten anderen Ländern Europas überwiegt dagegen die Skepsis. Auch bei diesem Thema sind Frauen deutlich aufgeschlossener als Männer.
  • Nur die Liebe zählt ...: Für 58 Prozent der jungen Europäer ist es undenkbar, in einer Beziehung ohne Liebe zu leben.

Die Studie

Noch bis November können Menschen zwischen 18 und 34 Jahren auf www.generation-what.de an der Umfrage teilnehmen: Sie umfasst 149 Fragen von Politik über Religion bis hin zu Sexualität und Lebensglück. Damit sollen junge Europäer die Chance erhalten, selbst ein Bild ihrer Generation zu zeichnen.

Koordiniert wird „Generation What?“ von der Europäischen Rundfunkunion (EBU); in Deutschland begleitet der Bayerische Rundfunk zusammen mit dem ZDF und dem SWR das Projekt. Im November werden die Endergebnisse der Studie „Generation What?“ vorgestellt werden.

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