Unverbindlicher Sex stärkt das Selbstbewusstsein

Unverbindlicher Sex ist gut fürs Gemüt, sagt eine neue Studie. Aber was macht man jetzt damit?

Unverbindlicher Sex ist gut für die Gesundheit. Das sagt eine Studie der New York University (NYU). Die Forscher haben zwölf Wochen lang Studenten untersucht, die offen gegenüber "Casual Sex" (unverbindlichen Sex) waren, und solche, die es nicht waren. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Studenten, die unverbindlich durch die Betten der Kommilitonen zogen, waren selbstbewusster, weniger ängstlich und seltener depressiv.

Also ist unverbindlicher Sex für Singles wissenschaftlich bestätigt eine gute Sache.

Und nun? Sollten Sie mehr One-Night-Stands, Affären und Quickies haben, wenn bei Ihnen in Sachen Sex wenig los ist? Laut Studien ist es auch gesund, Gemüse zu essen und Wasser zu trinken.

Sex ist eine sehr persönliche Sache. Er ist nicht nur körperlich, er hat auch immer mit der Persönlichkeit eines Menschen zu tun. Nicht für jeden ist es emotional gesund, unverbindlichen Sex zu haben. Andere fühlen sich von solchen Studien unter Druck gesetzt, weil sie gern lockeren Sex hätten, dafür aber zu schüchtern sind. Manche Singles sind zufrieden mit Solo-Sex und einige leben ganz gut ohne. Gut ist, was dem Einzelnen gut tut.

Und ist es eigentlich wirklich so, dass Menschen, die unverbindlichen Sex haben, besser drauf sind? Vielleicht verhält es sich ja umgekehrt: Menschen, die "selbstbewusster, weniger ängstlich und seltener depressiv sind", haben häufiger lockeren Sex. Oder?

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