Über die Hälfte aller Frauen sind zu einen Seitensprung mit diesem Mann bereit

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Manchmal kommt diese Fantasie von diesem einen Mann, der uns fest in seine starken Arme nimmt, uns zum Bett drängt (oder auch woanders hin; je nachdem wie die Hormone so drauf sind) uns langsam auszieht, dann aber sein Gesicht hebt und wir plötzlich erkennen — Ups, es ist nicht der eigene Kerl! Schlagartig werden wir mit schlechtem Gewissen aus unseren Träumen gerissen und fragen uns, wer dieser "Traummann" war. Denn wir kennen sein Gesicht, nur woher? Die Antwort haben wir: Wahrscheinlich kreisen deine sexuellen Gedanken um diesen einen Typen! Von IHM träumen nämlich die meisten Frauen, wie Studien jetzt belegen.

Wer betrügt wen?

In vielen Partnerschaften ist Untreue ein Thema und in vielen ist das auch der Grund für die Trennung. Die Online-Plattform Parship hat mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact eine repräsentative Studie durchgeführt, in der 1040 Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden, warum sie fremd gehen. Knapp 700 der Studienteilnehmer lebten während der Befragung in einer festen Beziehung.

Das Ergebnis: Für knapp die Hälfte der Männer ist Langeweile im Sexleben mit der Lebensgefährtin der Hauptgrund für sexuelle Untreue. Außerdem treibt sie mangelnde Aufmerksamkeit seitens der Partnerin (44 Prozent) oder ihr ungepflegtes und vernachlässigtes Äußeres (36 Prozent) ins Bett einer anderen.

Bei Frauen sieht es ähnlich aus: Ein Drittel der Frauen gehen bei unbefriedigendem Sex fremd, für 38 Prozent ist das ungepflegte Äußere ein Grund für Untreue. Außerdem gaben 45 Prozent der Frauen an, dass sie sich eine Affäre suchen, wenn sie nicht mehr mit dem Partner reden könnten.

Sind Männer grundsätzlich weniger treu?

Insgesamt schlossen 30 Prozent der befragten Männer und Frauen Fremdgehen in der Zukunft nicht aus. Wer übrigens schon einmal fremdgegangen ist, läuft laut der Studie eher Gefahr, es wieder zu tun. Bei den Männern gaben ein Drittel an, dass sie schon mindestens ein Mal sexuell betrogen haben. Bei den Frauen waren es im Vergleich nur 13 Prozent. Dass Männer eher fremdgehen als Frauen, bestätigt auch die Amerikanische Gemeinschaft für Ehe- und Familientherapie: Nach ihrer Umfrage sind 25 Prozent der Amerikaner und 15 Prozent der Amerikanerinnen untreu.

Der britische Psychologe Rafael Wlodarski von der Universität Oxford hingegen glaubt nicht, dass Männer grundsätzlich eher fremdgehen als Frauen. Seiner Meinung nach kommt es weniger auf das Geschlecht an, als vielmehr auf die Verhaltensweise in Hinblick auf Partnerwahl und Fortpflanzung. Und laut einer Umfrage des amerikanischen National Opinion Research Centers ist es heutzutage um 40 Prozent wahrscheinlicher als noch vor 20 Jahren, dass auch Frauen fremdgehen.

Also Vorsicht bei Fantasien mit Männern, die nicht fremd sind und in eurem Treppenhaus frei und unschuldig herumlaufen! 


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