"NoFap": Auf Masturbation zu verzichten, liegt im Trend!

Wie wirkt es sich eigentlich auf den Alltag aus, wenn man nicht mehr masturbiert? Diese Männer und Frauen haben es ausprobiert.

Schon mal was von "NoFap" gehört ("Fap" steht für die männliche Masturbation)? Dieser Bewegung schließen sich zurzeit immer mehr junge Frauen und Männer an. Worum es geht? Ziel ist es, für einen bestimmten Zeitraum (oder auch langfristig) auf Pornos und zu verzichten. Meist setzen sich die Wagemutigen ein Ziel – zum Beispiel 90 Tage – und führen ein Videotagebuch. In der ganz strengen Variante ist sogar gar kein Sex erlaubt.

Warum das Ganze?

Finger weg von der Intimzone – ist das nicht völlig gaga? Für die "NoFap"-Anhänger nicht. Viele stellen sich der Herausforderung, um ihre Pornosucht zu bekämpfen oder zu testen, ob sie inzwischen eine Sucht nach Masturbation oder Pornos entwickelt haben. In einer "dbate"-Web-Doku berichten Kristel und Marco von ihrem Experiment.

Früher hat Marco zwei- bis fünfmal am Tag Hand angelegt. Er erzählt, dass er durch seinen jahrelangen Porno-Konsum Probleme mit "echten" Frauen bekam. Er sei so abgestumpft gewesen durch die Pornos, dass es schon viel Stimulation gebraucht habe, damit er mit ihnen Sex haben konnte. Sein Ziel bei der Challenge: 90 Tage auf Masturbation und Pornos zu verzichten.

Und Kristel? Die hat bisher zwar nicht jeden Tag masturbiert, aber dennoch regelmäßig Spaß mit sich selbst gehabt. Sie habe von Freunden von "NoFap" gehört und sei neugierig geworden.

Und, hat’s was gebracht?

Auch wenn Marco zwischendurch mal schwach wurde und von vorne beginnen musste – am Ende hat er 100 Tage durchgehalten. "Ich bin eine stärkere und bessere Version von mir selbst geworden, die selbstbewusster, energiegeladener und fokussierter ist", sagt er.

Kristel erzählt, sie habe durch "NoFap" eine bessere Haut bekommen und sogar abgenommen. Außerdem sei der Sex mit ihrem Freund besser geworden: "Seit ich auf Masturbation verzichte, ist der Orgasmus viel intensiver". Sie hat sich für die Zukunft ein realistisches Ziel gesetzt. Sie will immer wieder ein paar Tage am Stück auf Masturbation verzichten. Marco will es wissen – und "NoFap" sogar sein ganzes Leben durchziehen.

Soll ich jetzt aufhören, zu masturbieren?

Besser mit seiner Porno- oder Masturbationssucht umgehen zu können, ist sicher eine gute Sache. Abhängigkeiten sind niemals gut und können sich negativ auf den Alltag und die Beziehung auswirken.

Am Ende bleibt Sex (und auch Selbstbefriedigung) aber eine ganz natürliche Sache, die sogar gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann. In einem für sich persönlich gesunden Maß ist Masturbation also absolut sinnvoll! Hier erklären wir euch, welche positiven Auswirkungen Selbstbefriedigung haben kann.

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