Pornos für Frauen: Hier findest du heiße Filme

Pornos findest du schmuddelig? Dann hast du vielleicht noch nicht die richtigen gesehen. Pornos für Frauen sind erfrischend anders – und können extrem anregend sein.

Pornos für Frauen? Das war lange undenkbar. Denn Erotikfilme waren vor allem für Männer vorgesehen. Dementsprechend waren die Filme ausgerichtet: Die Frau ist in 20 Sekunden erregt, möchte am liebsten von links, rechts, unten, oben und in allen möglichen Sexstellungen genommen werden.

Sie hat keine Cellulite und ist, mal abgesehen vom Kopf, komplett haarfrei. Dass diese Fantasien nichts mit der Realität zu tun haben und Frauen auch nicht ansprechen, hat inzwischen sogar die Pornoindustrie verstanden.

Deshalb entstehen immer mehr Sexfilme, die besonders Frauen und Paaren Lust machen sollen. Denn auch Frauen werden von Pornos erregt. Das hat die Wissenschaft bestätigt. Aber der Sex soll immer noch respektvoll und vor allem fantasievoll sein. Filmemacherinnen wie die Schwedin Erika Lust, setzen daher auf lustvolle Geschichten, die mit viel Erotik gespickt sind. Und vor allem mit Frauen aus dem Leben: dick, dünn, mit straffer oder weicher Haut, mit viel oder wenig Schamhaar.

Wo finde ich Pornos für Frauen?

Während Männer auf Plattformen wie Pornhub oder YouPorn einfach ihre Lieblingsgenres (wie etwa Analsex, Lesbensex oder Blowjob) eingeben und sich die entsprechenden Filme ansehen, wissen Frauen oft nicht, wo sie "anspruchsvolle" Pornos finden. Einfach in eine Videothek gehen? Total oldschool und für viele auch unangenehm.

Wir stellen euch ein paar Portale vor, auf denen ihr Pornos findet, die die Bedürfnisse der Frauen in den Vordergrund stellen.

Die bekanntesten Regisseurinnen:

  • Erika Lust:
    Klar, ihr Portal darf bei dieser Auflistung natürlich nicht fehlen. Die schwedische Porno-Regisseurin setzt in ihren Produktionen auf eine realistische Darstellung von Sex – ohne die Erniedrigung von Frauen oder total überzogene Praktiken. Auf ihrer Seite könnt ihr euch heiße Filme downloaden – pro Stück zahlt ihr circa 16 Euro. Ihr wollt wissen, was für die Schwedin guten Sex ausmacht? Dann schaut hier mal rein: Sextipps einer Porno-Regisseurin.
  • Petra Joy: Die Porno-Produktionen der deutschen Regisseurin Petra Joy sind ebenfalls anders als die üblichen Mainstream-Pornos. In Filmen wie "Female Fantasies" ist der Name Gott sei Dank Programm. Eine Mitgliedschaft in ihrem Film-Portal "Cinema-Joy" kostet 9,95 Euro (wenn man ein Jahresabo abschließt).
  • Anna Span: Die Frauenpornos der Britin fokussieren sich auf den Spaß der Frau beim Sex. Die Regisseurin setzt sich auch abseits der Porno-Indutrie für Feminismus und Gleichberechtigung ein. Ein Sexfilm kostet auf ihrem Portal umgerechnet circa 4,50 Euro.

Weitere Portale für feministische Pornos

  • Pinklabel.tv: Allein der Name spricht für Frauenpower! Hier kannst du dir jede Menge "frauenfreundliche" Pornos ansehen, teilweise mit sehr alternativen Settings oder Sexstellungen. Ein Film kostet ca. 5 Euro.
  • Bright Desires: Die Website bricht alte Porno-Klischees auf und bietet frische, smarte Erotikfilme. Kosten: Einmalig 24,26 Euro für die ersten 30 Tage, danach 10,52 Euro pro Monat. Oder: einmalig 40,11 Euro für drei Monate.
  • Welovegoodsex: Lucie Blush schreibt über Sex und Erotik und dreht eigene heiße Clips. Das Gute: Die Sexfilme kann man sich kostenlos ansehen!
  • Makelovenotporn: Das Motto des Portals: "Pro-Sex. Pro-Porn. Pro-Knowing the difference". Meint: Ob Analsex oder Blowjob – hier findest du realistische Pornofilme von echten Menschen! Pro Film zahlt man hier etwas mehr als 4 Euro. 
  • Gott sei Dank öffnen sich mittlerweile auch gängige Pornoseiten wie YouPorn feministischen Inhalten – es kann sich also durchaus lohnen, mal durch die Mainstream-Seiten zu stöbern.

Und hier noch drei sehr kreative erotische Websites:

  • XConfessions: Dieses Portal ist ein ganz besonderes Projekt: Porno-Regisseurin Erika Lust verwirklicht hier die Fantasien ihrer Fans in heißen Kurzfilmen. Ein Monats-Abo kostet circa 17 Euro.
  • Beautyful Agony: Hier filmen Menschen ihre Gesichter beim Orgasmus – egal ob bei der Masturbation oder beim Duo-Sex.
  • Sound of Pleasure: Ja ..ja... jaaaaaaaa! Auf dieser Site gibt's keine Bilder und auch keine Pornofilme, sondern Audio-Aufnahmen von lustvollem Stöhnen. Also: Lauscher aufsperren!

Welche Filme sind für Frauen zu empfehlen?

Du hast keine Lust, dich durch die Portale zu klicken? Wir haben den Test gemacht und für dich mal ein paar Klassiker angesehen.

Wir sagen dir, welche empfehlenwert sind.

Der Pornoklassiker: "The Devil in Miss Jones"

Schon nach drei Minuten wird klar: "The Devil in Miss Jones" ist kein normaler Pornofilm. Die Protagonistin schlitzt sich die Pulsadern auf und stirbt in der Badewanne. Dafür soll sie in der Hölle büßen. Doch der Selbstmord war ihre einzige Sünde, selbst Jungfrau ist sie noch. Mit dem Teufel handelt sie Aufschub aus: Wenn schon Fegefeuer, dann richtig. Nachdem ein Lehrer sie in die gängigen oralen und analen Techniken eingewiesen hat, packt sie ungehemmte Geilheit. Die steigert sich im Laufe der 70 Minuten zu verheerender Sucht.

Sieht Justine Jones anfangs noch blass und häkelblusenbieder aus, wälzt sie sich bald mit irrem Fieberblick von einer Stellung in die nächste. Das Ende in der Hölle trifft sie hart: Ein nackter Kellerraum und darin ein Mann, der taub ist für ihr Flehen: "Touch me, please!" Keine Erfüllung, sondern ewige Verdammnis.

Der Klassiker von 1973 ist verstörend und turnt trotzdem an: dunkle Farben, karge Räume, schroffe Bilder - alles zu schrägen Hammondorgel-Klängen. An Close-ups und Hardcore-Szenen fehlt es dabei ganz und gar nicht. Im Gegenteil, eingebettet in die bizarre Geschichte erfüllen die Szenen sogar das, was Frauen in der glatten Pornoästhetik unserer Tage vermissen: Sex mit Handlung ohne Silikonbrüste und Gesichtsbesamung.

Der Frauenporno I: "Paris Chic"

Wer sich bei einem Porno grelles Licht, künstliche Brüste und Dauergerammel wünscht, ist bei "Paris Chic" falsch. Denn Regisseur Andrew Blake steht für ästhetische Erotik - und wird zu Recht der Helmut Newton des Pornos genannt.

Langsame Aufnahmen und weiche Farben wechseln mit Schwarz-Weiß-Bildern, die Frauen sind attraktiv und stark - und es gibt sogar eine Handlung: Eine Pornodarstellerin verliebt sich beim Dreh in die Kamerafrau und wird ihre Liebessklavin. Aber auch wenn der Film gegen Ende leichte SM-Züge trägt - alles bleibt allgemeinverträglich: Ein Klaps auf den Po, zwei auf die Brüste - und die Peitsche kommt nur zum Einsatz, wenn die Darstellerin sich mit dem Knauf befriedigt.

Überhaupt: Die Frauen beschäftigen sich meist mit sich selbst - Männer müssen sich mit ihren Nebenrollen als Lustobjekt zufrieden geben. Eigentlich auch mal ganz schön.

Der Frauenporno II: "Cabaret Desire" von Erika Lust

In "Cabaret Desire" verbindet Erika Lust mehrere Kurzfilme mit einer Rahmengeschichte aus dem Varieté. Letzere kann man gucken, kann man aber auch weglassen. Interessanter sind die eigentlichen Filme.

Dort lernt beispielsweise eine Frau einen Mann und eine Frau kennen und kann sich nicht zwischen ihnen entscheiden, eine andere Protagonistin trifft sich nach einem Jahr mit einer ehemaligen Affäre wieder (ein Vater, der mit dem Fahrrad angeradelt kommt!) oder eine andere Frau wird von ihren Freunden mit einem besonderen Geschenk zum 30. Geburtstag beglückt - ein Sexdate mit ihrem Schwarm. Der Sex ist aufregend, aber wahrscheinlich so, wie viele ihn auch zu Hause haben. Und das ist erotisch und beruhigend zugleich. Denn die Kurzgeschichten zeigen, was wirklich erotisch ist. Es sind der Sex UND die Emotionen.

Die schwedische Filmemacherin sagt übrigens selbst über ihre Film-Botschaft: "Besonders Frauen scheinen sich immer noch für ihre Körper zu schämen, für ihr Geschlecht, für ihre Pornografie, für ihre Fantasien, weil es erst seit kurzer Zeit für sie gesellschaftlich akzeptabel ist, sie zu genießen. Alles, was wir über diese Dinge erfahren, ist durch männliche Meinungen und Wünsche geprägt. Daher ist es notwendig, dass wir das durch Erschaffen unserer eigenen Identität überwinden und unsere Sexualität vollkommen genießen können."

Der High-Budget-Porno: "Cleopatra 2: The Legend of Eros"

Was passiert, wenn sich ein Porno-Regisseur an einem Hollywood-Klassiker wie "Cleopatra" vergreift? Wenn er denkt: Hey, drehen wir doch diesen Kostümfilm nach und eine Fortsetzung gleich mit dazu, nur ohne Kostüme, mit Gruppensex und viel, viel geiler? Er scheitert. Gnadenlos.

Die Story von "Cleopatra 2: The Legend of Eros" kann einen zur Verzweiflung bringen: Fanatische Archäologen klonen Cleopatra. Aber die arme Frau, sexuell arg ausgehungert, wird von ausschweifenden Träumen geplagt. Glücklicherweise hält sich Regisseur Antonio Adamo nicht lange mit der Geschichte auf, sondern beginnt rasch mit diversen Handlungen an Mann und Frau. Das ist dann alles gut ausgeleuchtet, weich gezeichnet und spielt in einer Pyramiden-Kulisse, die historisch sein soll, aber klinisch steril aussieht und an eine ägyptische Version von Raumschiff Enterprise erinnert.

Wer schöne Frauenkörper und gut ausgestattete Männer mag, sich nicht an Dauergestöhne und immer gleichen Stellungswechseln stört, ist hier richtig. Ansonsten kann man immer noch zum sexfreien Hollywood-Original nett knutschen.

Der Low-Budget-Porno: "Beglücken Sie mich, Heiliger Mann"

Der Inhalt hält, was der Titel verspricht. In den alten Gemäuern des "Klosters der Sünde" wird jede erdenkliche Form von Sex praktiziert. Verborgen vor den Augen der strengen Oberschwester treffen sich Klosterschülerinnen und Priester an den einschlägigen Orten: Beichtstuhl, Kirchhof, Kemenate.

Dass die Schwestern allesamt mit weißen Liebestötern unter ihren Kutten auflaufen, stört die Kirchenmänner wenig. Mit Hochschieben, Wegschieben, Einschieben ist das Problem schnell gelöst. Und: Auch die Frauen kommen auf ihre Kosten - und nicht nur mit der selbst geschnitzten Kommunionskerze.

Die gewohnt flachen Porno-Dialoge werden auch im klösterlichen Liebesnest nicht gehaltvoller. "Diese kleine Ritze will beglückt werden, es ist mir egal, was der Vatikan dazu sagt", säuselt er beim Vorspiel. "Beglücke mich, heiliger Mann", ist ihr ekstatischer Schrei beim Orgasmus. Allein schon deshalb sehenswert.

Der Promiporno: Snoop Dogg - "Hustlaz Diary of a Pimp"

Muss man erwähnen, dass Frauen für einen Porno von Snoop Dogg die falsche Zielgruppe sind? Der Rapper, der mit seinem Erstling "Doggystyle" alle Verkaufsrekorde gebrochen hat, sieht Frauen als Stuten, die hart zugeritten werden wollen. Und zugeritten werden sie in seinem zweiten Werk - produziert von Hustler-Boss Larry Flynt - erfolgreich.

Immerhin hat sich Snoop Dogg diesmal eine Handlung einfallen lassen: Eine zugeknöpfte Journalistin kommt ans Set, um Regisseur "Snoop Scorsese" kritisch zu befragen. Während der Streifen anmutet wie ein normales Hiphop-Video (der Soundtrack ist übrigens großartig), fragt man sich langsam, wann es denn endlich zur Sache geht.

Erst nach zehn Minuten werden explizitere Szenen zusammenhanglos aneinandergereiht, unterbrochen von nervtötenden Dialogen zwischen Snoop und der "Journalistin". Die, welch Überraschung, inzwischen begeistert von ihm ist. Am Ende sagt sie treffend: Vielleicht sollte ich einfach weniger reden.

Der Promi-Heimporno: Pamela Anderson - "Uncensored"

Wie eine scheue Nymphe räkelt sie sich im Whirlpool. "Baby... no, don't", haucht sie schüchtern und kreuzt ihre tätowierten Oberarme vor den Silikonbusen. Ja, wer hätte das gedacht, auch Ex-Playboy-Bunny Pamela Anderson geniert sich bei Nacktaufnahmen, selbst dann, wenn Ex-Ehemann Tommy Lee die Kamera führt.

"Pamela Anderson - Uncensored" gehört zu der Sorte Heimvideo, wie es schon vor mancher Wohnzimmervitrine gedreht wurde. Rumpelnde Bilder, rauschender Ton und schummriges Licht trüben die Freude am voyeuristischen Vergnügen zwar ein wenig, aber Mrs. Andersons Charme und Einsatzfreude machen das wieder wett. Richtig in Gang kommt die Flitter-Fahrt, wenn Pammy ihre Scheu ablegt und selbst filmt. Dann zoomt sie gern und oft auf sein gewaltiges Teil; er dreht Close-ups ihrer gespreizten Schamlippen.

Filmischer Höhepunkt des Drehs ist ihr Motortörn über einen einsamen Stausee: Pam - inzwischen schamlos - treibt es mit Tommy auf dem Sonnendeck, ganz zu ihrem und unserem Vergnügen.

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