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Sex ab 30 5 Dinge, die sich jetzt verändern

Sex ab 30: Paar beim Sex
© KIRAYONAK YULIYA / Shutterstock
Auch schon im Club der 30er Mitglied oder kurz davor einzutreten? Hier erfährst du, was in Sachen Sex mit deinem Exclusive Membership einhergeht.

Wenn wir 30 werden, ändert sich so einiges: Wir müssen eine 3 an die erste Stelle unserer Altersangabe schreiben, bei Online-Formularen länger scrollen, um unseren Geburtsjahrgang zu finden und endlich keine Angst mehr davor haben, nicht mehr in den 20ern zu sein. Eine ganze Menge, was wir da verkraften müssen. Auch in Sachen Sex ändert sich in den 30ern das eine oder andere. Um nur fünf Beispiele zu nennen ...

5 Dinge, die sich bei Sex ab 30 ändern

1. Er wird besser.

Nicht dass Sex bis 30 schlecht wäre, aber sehr viele Frauen empfinden ihn jenseits der 30 als immer schöner – und dafür gibt es mindestens zwei plausible Gründe: Erstens haben die meisten Menschen mit 30+ mehr sexuelle Erfahrung als mit U30. Wir haben schon experimentiert und unterschiedliche Varianten ausprobiert, wissen, was uns gefällt und anturnt, und fühlen uns sicherer. Zweitens spielen uns hormonelle Veränderungen in die Karten: Bei Männern beginnt ab etwa 30 die Testosteronbildung abzunehmen, dadurch werden sie meist zärtlicher und liebevoller. Frauen dagegen verhilft ihr Hormonhaushalt ab 30 tendenziell zu mehr Ausgeglichenheit, Selbstbewusstsein und Dominanz – was beim Sex dazu führt, dass wir öfter mal das Ruder übernehmen (und davon profitieren meist alle Beteiligten). Insofern wollen wir zwar nicht zu viel versprechen – aber wenn du mit 30 noch nie so richtig guten Sex hattest, ist das auf gar keinen Fall ein Grund aufzugeben!

2. Du wirst entspannter.

Selbstzweifel, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, übersteigerte Angst vor Ablehnung – klar erleben wir all das möglicherweise auch noch mit 30+, doch die meisten Frauen haben dann zumindest schon mal einen gesunden Weg gefunden, damit umzugehen. Mit 30 wissen wir, dass wir sexy sind, obwohl wir uns nicht immer so fühlen, und dass auch Männer manchmal keine Lust haben, das dann aber nichts mit uns zu tun haben muss. Dank dieser Reife können wir Sex jenseits der 30 deutlich gelassener und entspannter angehen und uns mehr auf den Genuss konzentrieren, statt über unsere Performance oder unser Aussehen nachzudenken. Zusätzlicher Pluspunkt: Entspannt sind wir in der Regel am besten. 

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3. Du bist Verhütungs-Profi.

Man könnte sagen, ab 30 müssen wir uns keinen Kopf mehr um Verhütung machen, aber das könnte schnell in die Irre führen – denn da wir noch voll im gebärfähigen Alter sind, sollten wir selbstverständlich verhüten, sofern wir nicht schwanger werden wollen. Doch der Unterschied zu unseren frühen 20ern ist: Wir wissen, wie es für uns am besten funktioniert. Ob hormonell, mechanisch oder natürlich, wir kennen unsere Möglichkeiten, haben vielleicht schon unterschiedliche Methoden ausprobiert und uns an die gewöhnt, die uns nun schon jahrelang geschützt hat. Insofern müssen wir uns keinen Kopf mehr um Verhütung machen – weil wir's einfach draufhaben.

4. Er kann unterschiedliche Funktionen erfüllen.

Wenn wir noch relativ neu sind im Geschlechtsverkehr, ist tendenziell allein die Teilnahme daran etwas so Besonderes, dass wir gar nicht richtig merken, was sie uns eigentlich bringt. In den 30ern dagegen, wenn wir den Ablauf kennen und aus dem Effeff beherrschen, stellen wir meist nach und nach fest, dass Sex unterschiedliche Funktionen erfüllen kann: Von reinem Vergnügen und Dampf ablassen mit der ONS-Verabredung von Tinder bis hin zur Kommunikation und Intimität in der Beziehung, Sex ab 30 ist selten einfach nur Sex, den man hat, weil's sich so ergibt – meist hat er noch höheren Sinn.

5. Du machst dir die Welt, wie sie dir gefällt.

Je unsicherer wir sind, umso mehr suchen wir Orientierung bei anderen, interessieren uns für allgemeine Tipps und Trends und versuchen, uns daran zu halten – auch in Sachen Sex. Wann ist der beste Zeitpunkt für das erste Mal? Wie lange sollten wir jemanden kennen, ehe wir mit ihm Sex haben? Wie oft hat man in einer Beziehung Geschlechtsverkehr? Solche Fragen interessieren viele Menschen in ihren 20ern noch weitaus mehr als mit 30+. Gewinnen wir dagegen mit zunehmendem Alter und Erfahrung an Selbstsicherheit, richten wir uns mehr nach uns als nach anderen und lernen zu tun, was uns gefällt. Wir entdecken unsere Vorlieben, erlauben uns Sexfantasien, die wir vielleicht auch mal ausleben, und haben Sex wann und mit wem wir wollen – nicht wann und mit wem wir glauben zu sollen. Im Prinzip kann man sagen, in den 30ern entwickeln und finden wir unsere sexuelle Identität. Und was andere im Bett so treiben, wird dich dann zwar nach wie vor interessieren, neugierig machen und vielleicht inspirieren. Doch es wird dich nicht mehr davon abhalten, deiner eigenen Stimme zu folgen und den Sex zu haben, den du am schönsten findest. 

sus

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