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Studie klärt: Verheiratet oder unverheiratet – welche Paare haben am meisten Sex?

Studie: Ein Paar im Bett
© Dmytro Kapitonenko / Shutterstock
Lustkiller Ehe? Oder legen verheiratete Paare erst so richtig los? Eine Studie des Dating-Portals Parship klärt's.

Schon komisch: Vor hundert Jahren hätte sich die Frage gar nicht gestellt, wer mehr Sex hat, verheiratete oder unverheiratete Paare. Schließlich war die Ehe ja ursprünglich mal die Voraussetzung für Sex. Heutzutage ist sie das nur noch für einige Gemeinschaften oder einzelne Menschen. Jedenfalls wartet in Deutschland die absolute Mehrheit nicht mehr mit dem Geschlechtsverkehr, bis sie einen Ring am Finger und den obligatorischen Schwur geleistet hat. Ob das Sexleben nach der Hochzeit hierzulande jedoch tendenziell gleich bleibt, an Fahrt auf- oder abnimmt, hat eine Umfrage des Dating-Portals Parship für uns geklärt.

Mehr als 1.000 Menschen befragt

Gut 1.000 Menschen hat das Portal nach ihren Sex-Gewohnheiten befragt: Wie häufig haben sie ihn, was ist der größte Lustkiller, wie ehrlich gehen sie damit um, wenn sie keine Lust haben. In Sachen Häufigkeit lagen männliche und weibliche Befragte sehr nahe beieinander – ganz im Gegensatz zu verheirateten und unverheirateten: Während von den unverheirateten Personen 30 Prozent angaben, mehrmals die Woche Sex zu haben, wählten diese Antwort lediglich 19 Prozent der verheirateten. Mehrheitlich haben verheiratete Paare dieser Studie mit 27 Prozent mehrmals pro Monat Sex, wobei "mehrmals" in dieser Umfrage ganz konkret zwei- bis dreimal bedeutet (es gab nämlich auch noch die Antwortmöglichkeit "einmal pro Woche"). Von den unverheirateten Befragten bekannten sich zu letztgenannter Antwort 21 Prozent.

In der Summe mehrerer Antwortmöglichkeiten ergab sich, dass 36 Prozent der unverheirateten Paare mindestens mehrmals pro Woche Sex haben und 53 Prozent mindestens mehrmals im Monat. Bei den verheirateten Befragten kamen lediglich 23 Prozent auf mindestens mehrmals pro Woche und 41 Prozent auf mindestens mehrmals im Monat. Spätestens damit ist also klar: Unverheiratete Paare haben den Ergebnissen dieser Studie zufolge im Schnitt deutlich häufiger Sex als verheiratete – aber wahrscheinlich nur, weil sich die "unverheiratete" Zeit bei den meisten Paaren maßgeblich mit der Phase der Verliebtheit überschneidet, und in der ist die körperliche Anziehungskraft bekanntlich am größten. Geben die Schmetterlinge im Bauch mit zunehmender Beziehungsdauer irgendwann Ruhe, lässt bei vielen Paaren die Leidenschaft nach, egal ob verheiratet oder nicht. Also so eindeutig die Zahlen dieser Studie auch sind: Dass die Ehe ein Lustkiller wäre, ist damit trotzdem nicht gesagt.

sus

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