Telefonsex: Peinlich oder aufregend?

Macht es Spaß, ins Telefon zu stöhnen? Wie alles hat Telefonsex ein Für und Wider, wir haben Argumente für Sie gesammelt. Machen - oder lassen?

Machen!

Am Anfang des Vergnügens steht die Not: Fernbeziehung, Zweisamkeit bloß am Wochenende, wenn überhaupt. Die Not macht erfinderisch - und das Vergnügen erst richtig groß. Wer den Körper des anderen nicht fühlt, wer nichts sieht und riecht, muss sein Kopfkino anwerfen. Das ist natürlich nur was für Könner: Ohne Phantasie lassen sich geheime Wünsche eben nur schwer in die passenden Worte fassen. Wenn Telefonsex aber offen und tabulos ist, ist er das beste Training für das nächste Wochenende zu zweit.

Lassen!

Es ist schlimm, getrennt zu sein und keinen Sex zu haben. Noch schlimmer ist es allerdings, sich während der Trennung mit Telefonsex zu behelfen. Zwei erwachsene Menschen hängen unbekleidet am Hörer, befingern sich und sagen zueinander Worte aus der 0190-Werbung. Das ist hart an der Peinlichkeitsgrenze. Besser man bleibt standhaft und tröstet sich mit der Vorfreude auf das Wiedersehen. Es ist auch erlaubt, selber Hand anzulegen oder einen Vibrator zu benutzen. Man sollte dazu aber keinen Telefonhörer in der Hand halten. Der stört nur.

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