4 Dating-Mythen – und was WIRKLICH dran ist

Partnersuche und Dating sind eh schon aufregend genug – sich durch irgendwelche Mythen oder gefährliches Halbwissen zusätzlich zu stressen, muss also echt nicht sein. Die gängigsten Dating-Vorurteile im Check.

Machen wir uns nichts vor: Wenn wir jemanden kennenlernen, den wir halbwegs gut finden, und unsere Schmetterlinge im Bauch gerade dezent verrückt spielen, fühlen wir uns doch alle wieder wie unsichere Teenies, die keinen Plan vom Leben haben. Deshalb klammern wir uns gerne an jeden Strohhalm und nehmen dankbar alle Dating-Tipps, -Ratschläge und -Geschichten in uns auf, um möglichst wenig Fehler zu machen und bloß nicht selber Schuld zu sein, wenn's bei ein, zwei oder drei Dates bleibt. Aber ganz ehrlich: Manche Tipps und Mythen sind ganz schöner Mist! Um nur einige Beispiele zu nennen ...

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4 Dating-Mythen im Check

1. Gegensätze ziehen sich an.

Genetisch betrachtet mag an diesem Mythos ein bisschen etwas dran sein – doch alles in allem ist das absolute Gegenteil der Fall! Sämtliche Studien und Umfragen zeigen, dass sich die meisten Menschen eher in jemanden verlieben, der ihnen ähnlich ist und mit dem sie eine gemeinsame Basis haben. Klar kann der Reiz des völlig Fremden und Gegensätzlichen sexuell reizvoll und interessant sein. Doch auf der Suche nach einem Partner fürs Leben sind Gegensätze meist ein eindeutiger Wegweiser – in eine andere Richtung ... 

2. Selbstbewusste Frauen wirken auf Männer abschreckend.

Zugegeben, mit nur einem Zusatz wird dieser Mythos wahr: Selbstbewusste Frauen wirken auf unsichere Männer abschreckend. Doch welche selbstbewusste, erfolgreiche, intelligente Frau möchte schon einen unsicheren Mann an ihrer Seite? Sitzt dir der Richtige gegenüber, wirst du ihn sicher nicht verjagen oder einschüchtern, wenn du authentisch bist und selbstbewusst auftrittst. Im Gegenteil: Der Richtige wird gerade dann in dir seine Traumfrau sehen.

3. Themen wie Kinder und Familienplanung bespricht man erst, wenn man fest zusammen ist.

Äh ... Nein?! Wie soll man denn herausfinden, ob man ähnliche Wünsche und Lebensentwürfe hat, die zusammenpassen, wenn man solche Themen nicht schon in der Kennenlernphase bespricht? Klar sollten wir vielleicht nicht direkt nach der Begrüßung fragen, wann der Date-Partner das erste Kind haben möchte und wie viele Kinderzimmer er im Eigenheim plant. Doch sobald wir merken, da ist was und es könnte eventuell ernst werden, müssen solche essentiellen Themen auf den Tisch. Denn Differenzen in solchen Fragen belasten jede Beziehung – auch wenn man sich jahrelang kennt.

4. Man sollte den anderen etwas zappeln lassen, bevor man sich meldet.

Im Idealfall drei Tage warten, eine Date-Anfrage für denselben Abend niemals annehmen und schon gar nicht direkt nach der Verabschiedung auf dem Heimweg schreiben, dass man einen schönen Abend hatte – lauter kluge Ratschläge, an denen rein gar nichts dran ist. Freust du dich nicht auch, wenn du nach einer Verabredung einen kurzen Text "Schön war's!" oder "Komm gut nach Hause!" bekommst? Fühlst du dich nicht total bescheuert, wenn du den Abend aus Prinzip auf der Couch verbringst, damit dich jemand für "begehrt" und "busy" hält? Und wie natürlich erscheint es dir, genau nach drei Tagen Funkstille wieder von sich hören zu lassen? Was das Timing angeht, gibt es nur eine Regel, an die wir uns halten sollten: Hör auf dein Gefühl und tu, was du für richtig hältst! Denn dann hast du dir, selbst wenn's schiefgeht, hinterher absolut nichts vorzuwerfen. 

sus
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