Gatsbying ist DER Dating-Trend schlechthin – wetten, du hast es schon gemacht?!

Kaum ein Dating-Trend ist so verbreitet wie Gatsbying. Wir erklären, was es damit auf sich hat und warum so viele darauf abfahren.

Gatsby, Gatsby, da klingelt doch was ... war da nicht was mit Leonardo DiCaprio...?!

Ja, ganz richtig! Die meisten von uns denken bei Gatsbying bestimmt spontan an den Kinofilm "Der große Gatsby" (Verfilmung des gleichnamigen Romans von Francis Scott Fitzgerald, aber das nur nebenbei). Darin spielt Leonardo DiCaprio einen Millionär, der versucht, mit allerlei Aufwand (Partys, Prunk und Protz) seine Jugendliebe Daisy für sich zu gewinnen. Und genau daher (oder von der Buchvorlage) kommt auch der Begriff Gatsbying – und er bezeichnet einen Dating-Trend, der uns allen garantiert seeeehr geläufig ist.

Was ist denn nun Gatsbying?

Bei Gatsbying geht es darum, der Person unserer Begierde klar zu machen, dass wir sie mögen. Allerdings ohne es eben so richtig explizit klar zu machen – weil wir noch nicht sicher sind, ob unser Gefühl auf Gegenseitigkeit beruht. Also lachen wir über seine Witze, ziehen uns hübsch an, machen einen geraden Rücken und zeigen uns von unserer besten Seite (und wenn wir so viel Geld haben wie Millionär Gatsby, schmeißen wir natürlich auch fette Glamour-Feten ...). Kurz: Wir locken unseren Angebeteten mit unserem Charme aus der Reserve und entlocken ihm im Idealfall dabei ein klares Bekenntnis zu seinem Interesse an uns.

Warum der ganze Aufwand?

Klar: Aliens und Kinder würden jetzt bestimmt fragen "Warum sagt der Verknallte dem anderen nicht einfach, was Sache ist?". Aber wir kennen natürlich alle den Grund: Wir wollen uns selbst vor einer möglichen Zurückweisung schützen. Und uns nicht angreifbar machen. Denn wenn wir uns versehentlich in ein Arschloch verliebt haben, könnte es uns nach einem expliziten Geständnis ja womöglich etwas vormachen und uns ausnutzen. Also sondieren wir die Lage lieber erstmal beim Gatsbying – was gibt's daran bitte nicht zu verstehen?

Andererseits wäre es natürlich schon ziemlich cool, auch mal den unkomplizierten Weg gehen zu können und jemandem einfach zu sagen, dass wir ihn toll finden. Aber dafür müssen wir eben ein echt gutes Gefühl bei der betreffenden Person haben (und ziemlich viel Selbstvertrauen). 

Trotzdem sollten wir diese Variante vielleicht nicht ganz von unserer Flirt-Strategie-Liste verbannen. Denn dass Gatsbying auch nicht immer der goldene Weg ist, wissen wir ja. Jedenfalls wenn wir das Ende von "Der große Gatsby" gesehen haben ... 

  

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Sympathische Frau

   

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Gatsbying: Eine Frau macht einem Mann schöne Augen
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