10 Körpersprache-Fehler, die ihr beim Date vermeiden solltet

Eine positive Ausstrahlung ist beim ersten Treffen das A und O. Expertin Yvonne de Bark weiß, in welche Körpersprache-Fallen ihr nicht tappen solltet.

Yvonne de Bark ist Schauspielerin, Körpersprache-Coach und Autorin. Am 30.6. (16.15. Uhr) ist sie zu Gast in der WDR-Sendung "daheim+unterwegs"

Die Entscheidungen, die wir bei der Begegnung mit einem Menschen treffen, laufen fast ausschließlich unbewusst ab. Unser Bauch weiß schon lange, bevor wir unseren Kopf einschalten, ob derjenige in die "engere Wahl" kommt oder nicht. Geruch, Haltung, Stimme usw. entscheiden, noch bevor wir es merken.

Die richtige Körpersprache ist also enorm wichtig - in den ersten Sekunden, aber auch im Laufe des Gesprächs: Expertin Yvonne de Bark weiß, welche Fehler man schnell mal macht.

Körpersprache, die nicht gut ankommt

  1. Sonnenbrille anlassen: Wir müssen in die Augen des anderen blicken, um einen winzigen Blick in die Seele werfen zu können.
  2. Zu lascher Händedruck: Wirkt abtörnend! Einfach so fest drücken, als würde man einen Schwamm ausdrücken. Männern gegenüber noch ein Schippchen drauflegen, die haben beim Date sowieso so viel Testosteronausschüttung, dass sie einen starken Gegendruck nicht als stark empfinden.
  3. Angeberei: Mag keiner, weil es sich falsch anfühlt. Und wer möchte schon einen "falschen" Partner?
  4. Distanz verringern: Wir mögen nicht, wenn uns jemand zu schnell zu nahe kommt.
  5. Zu viel reden (Logorrhö = Sprechdurchfall): Wir wollen niemanden, der sich nicht die Bohne für uns interessiert.
  6. Empathielosigkeit: Jemand, der nicht mitfühlt und keine Reaktion in seiner Mimik zeigt, ist entweder geistig abwesend oder emotional stumpf.
  7. Ständiges bestätigendes Nicken und "Hm" sagen: Das nervt und der andere fühlt sich gehetzt!
  8. Starren: Das wirkt bedrohlich. In der Natur starrt das Raubtier sein Opfer an, bevor er es zerfleischt.
  9. Blickkontakt verlieren: Ihr solltet ihn zwar immer mal wieder ablösen, aber niemals ganz verlieren.
  10. Zu böse schauen: Lächeln macht nun mal sympathisch! Und: Wer lebendig wirkt und sich begeistert, vermittelt dem Unterbewusstsein des anderen: "Sie ist gesund und ein aktiver Partner für eine Reproduktion. Meine Kinder werden es gut mit ihr haben."

Hilfe, ich habe die Begrüßung verbockt!

Keine Sorge, es ist noch nichts verloren! Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass der Mensch inzwischen "gelernt" hat, nicht mehr dem allerersten Eindruck zu vertrauen. Der bezog sich Jahrhunderte lang auf "Muss ich rennen oder kann ich bleiben?". Mittlerweile ist unser Neokortex darauf getrimmt, dem unbewussten ersten Eindruck eine zweite Chance zu geben. Und mal ehrlich: Passiert es nicht ständig, dass wir Menschen verurteilen oder in Schubladen stecken, und später stellt sich heraus, dass sie im ersten Moment nur unsicher oder überdreht waren, und in Wirklichkeit ganz tiefgründige, nachdenkliche, tolle Menschen sind?

Buchtipp: In Yvonne de Barks Roman "1001 Date" stürzt sich eine Frau mit Ende 30 in den Online-Dating-Dschungel. Ihr Ziel: 1000 Männer zu treffen. Interessant und witzig – vor allem, wenn man selbst gerade online nach der großen Liebe sucht. Solibro Verlag, 14 Euro.

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