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Das ist die perfekte Antwort für Männer, die euch gemischte Signale senden

Das ist die perfekte Antwort für Männer, die euch gemischte Signale senden
© Artem Tymoshenko/shutterstock
Er will sie, er will sie nicht. Manche Männer spielen beim Flirten bewusst mit unseren Gefühlen und halten sich alles offen. Wie ihr auf diese Masche am besten reagiert.

Matthias interessiert sich für Anna. Glaubt Anna. Sicher sein kann sie sich da allerdings nicht. Denn die Signale, die Matthias Anna sendet, sind im höchsten Maß verwirrend: Nachdem sie sich bei einer Party kennengelernt haben, hatte er nach ihrer Nummer gefragt. Anna freute sich. Sie fand Matthias witzig, cool und sexy.

Umso mehr freute sie sich, als er sich schnell bei ihr meldete. Bis auf die Tatsache, dass er dabei maximal unverbindlich blieb: Er schrieb ihr über WhatsApp: "Hi Anna, lass mal demnächst irgendwann Kaffee trinken. Gerade voll im Stress. LG."

Anna wusste nicht so recht, ob sie sich darüber freuen sollte, dass er gern mit ihr Kaffee trinken wollte. Oder ob sie sich darüber ärgern sollte, dass er gleichzeitig einen auf total beschäftigt machte und keinen Termin vorschlug. Aber hey, wir haben 2016 und so nahm Anna die Sache einfach selbst in die Hand, vielleicht war er ja auch nur schüchtern: "Hallo Matthias - Kaffee, sehr gern. Meld‘ Dich doch einfach, wenn du weniger Stress hast."

Immer schön alles offen halten

Danach kam von Matthias erst einmal drei Wochen lang: nichts. Kein Anruf, keine Mail, keine WhatsApp. Funkstille. Anna begann, sich ein bisschen zu wundern. Hatte sie sich sein Interesse vielleicht doch nur eingebildet? Aber er hatte eindeutig geflirtet mit ihr auf der Party und er war es, der ihre Nummer haben wollte und dann ein Treffen in den Raum warf. Seltsam.

Nach vier Wochen meldete sich Matthias wieder. Eigentlich war es schon mitten in der Nacht, kurz nach 2 Uhr. "Was machst du gerade? Hab‘ an dich gedacht. Smiley", las Anna schlaftrunken. Wieder kein Wort von einem Treffen. Anna war unsicher, wie sie reagieren sollte. Sie beschloss, die Message erst einmal zu ignorieren und antwortete am nächsten Tag, ausgeschlafen. "Hey Matthias, danke für den nächtlichen Gruß. Ich bin ja eher so der Morgenmensch und freue mich jetzt auf meinen Kaffee. Apropos, da war doch noch was?! Zwinker-Smiley."

Danach starrte Anna zwei lange Tage wie ein paralysierter Papagei auf ihr Smartphone. Matthias war erneut verstummt. Abgetaucht. Wie vom Erdboden verschluckt.

Anna erkannte nun aber langsam, was Matthias mit ihr durchzog: Er zeigte Interesse, nur um sich dann wieder zurückzuziehen, als sei er nie da gewesen. Er sendete gemischte Signale und erreicht damit, dass er am längeren Hebel saß. Annas anfängliche Neugier war mittlerweile in Genervtsein umgeschlagen.

Wir allen kennen solche Annas. Gut möglich, dass wir selbst schon einmal eine Anna waren. Und unser Hirn mit hirnlosen Fragen gemartert haben wie:

  • Warum meldet er sich nicht? Hatte er womöglich einen schlimmen Unfall?
  • Wieso ruft er nicht an? Habe ich irgendwas Blödes gesagt, das ihn verärgert hat?
  • Was, wenn er sein Handy verloren hat?

Wir alle wissen insgeheim auch, wie wir mit solchen Typen umgehen sollten. Wir verdrängen die Antwort nur gern mal für zwei drei Wochen oder Monate, in schlimmen Fällen sogar Jahre. Weil ja zwischen all den frustrierenden Hinhalte-Messages und nächtlichen Booty Calls ab und an ja doch so etwas wie Charme aufblitzt. Doch für Männer, die ständig gemischte Signale senden, gibt es nur eine perfekte Antwort. Eine unmissverständliche.

"Ich habe leider heute keine Zeit für dich. Und morgen oder übermorgen auch nicht. Ich steh' nämlich nicht auf Kerle, die nicht wissen, was sie wollen. Oder bloß so tun."

Das hat Anna sechs Wochen nach ihrem Kennenlernen auch Matthias gesimst. Seine Reaktion konnte sich Anna dieses Mal ausnahmsweise schon vorher denken. Er würde sich wieder tot stellen. Dieses Mal für immer.


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