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Single-Dasein in der Coronakrise: 3 (mehr oder weniger) überraschende Trends

Singles in der Coronakrise: Eine Frau sitzt zu Hause auf einem Liegestuhl
© ra66 / Shutterstock
Feiern gehen und jede Menge flirten! Was für Singles normalerweise selbstverständlich ist, macht die Coronakrise unmöglich – mit zum Teil interessanten Folgen ...

Für Singles ist die Coronakrise besonders schwer – genau wie für Familien, Selbstständige, Angestellte und die meisten anderen Menschen auf dieser Welt. Was Paare und Familien jetzt unter Umständen etwas zu viel haben könnten, haben einige Singles nun jedoch zu wenig: menschliche Nähe und Gesellschaft. Folgende (Dating)-Trends zeigen, wie viele Alleinstehende mit dieser Situation umgehen.

Single-Dasein in der Coronakrise: 3 interessante Trends

1. Online-Flirten im Homeoffice?

Laut einer Parship-Umfrage vermissen 59 Prozent der Alleinstehenden, sich mit ihren Freunden und Verwandten treffen zu können, während gerade einmal acht Prozent schätzen, nun weniger Zeit mit anderen und mehr mit sich selbst zu verbringen. Kein Wunder, dass einige Online-Dating-Plattformen steigende Nutzerzahlen verzeichnen. So meldet zum Beispiel das Portal C-Date seit Beginn der Krise 43 Prozent mehr Registrierungen und eine deutlich höhere Aktivität seiner Nutzer. Interessant: Vor allem an Werktagen im Zeitraum von 8 bis 12 Uhr wird neuerdings mehr online-geflirtet als zuvor. 12 Prozent mehr User als üblich seien nun in dieser Zeit bei C-Date unterwegs, außerdem würden 11 Prozent mehr Nachrichten verschickt. Ob es sich dabei um die Singles handelt, die derzeit in Kurzarbeit tätig oder temporär beschäftigungslos sind? Oder sind es vielleicht die Homeoffice-Worker, die sich ihre Pausen mit einem kleinen Flirt versüßen? So oder so: Online-Dating ist auf jeden Fall eine gute Idee, um Stimmung und Motivation zu boosten!

2. Coronazoning

Apropos Online-Dating: Wie Insider (also angemeldete Nutzer) berichten, scheint es derzeit einigen Aktiven lediglich darum zu gehen, sich die Zeit zu vertreiben und ein bisschen "Distant Socialising" zu praktizieren – aber dabei wollen sie nicht zwingend einen Partner fürs Leben finden. In Anlehnung an den Begriff "Friendzoning" kursiert dafür die Bezeichnung "Coronazoning": Flirten, Interesse zeigen, aber die Beziehung strikt auf die Coronakrise begrenzen. Typisch für "Coronazoning" seien vor allem abendliche und nächtliche Funkstille (was ja sonst die Zeiten sind, in denen am meisten geflirtet wird) sowie geringe Resonanz auf Vorschläge, sich zu treffen oder Pläne für nach der Krise zu schmieden. Solange sich keiner der Beteiligten falsche Hoffnungen macht, spricht natürlich absolut nichts dagegen!

3. Solo-Sex

Flirten schön und gut, aber was ist mit Sex? Auch in Sachen Bedürfnisbefriedigung wissen sich Singles offenbar zu helfen: Wie Womanizer verriet, ist der weltweite Verkauf von Sextoys bei ihnen innerhalb der vergangenen Wochen so stark angestiegen, dass das Unternehmen aktuell 50 Prozent über seinen Prognosen liegt. Es ist zwar nicht gesagt, dass das hundertprozentig auf die Kappe von Singles geht, aber einen Anteil haben sie daran bestimmt ...


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