8 Gründe, warum wir die Männer nicht wollen, die uns wollen

Sie lassen rote Rosen für uns regnen und würden einfach alles für uns tun – warum wir trotzdem nicht auf anhängliche Männer stehen.

Eigentlich ist es verrückt: Wir sehnen uns nach der großen Liebe. Grasen das gesamte Internet danach ab. Verharren auf sterbenslangweiligen Partys. Bloß weil der eine, coole Typ vielleicht doch noch zur Tür reinschneit. Langweilen uns auf Blind Dates, obwohl wir es besser wissen müssten.

Aber wenn dann mal ein Mann auftaucht, der so richtig, richtig von uns angetan ist und daraus auch überhaupt kein Geheimnis macht – wie reagieren wir häufig? Wir winken ab. Zucken mit den Schultern. Sagen: "Ach ja, der ...". Wir fühlen uns schon geschmeichelt, so ist es nicht. Aber den roten Teppich rollen wir dem Amor auf Abruf trotzdem meistens nicht aus. "Er ist ein netter Typ, aber nicht mein Typ", sagen wir dann zu unseren Freundinnen. Die nicken dann verständnisvoll. Weil sie alle diesen Typ Mann aus eigener Erfahrung kennen - und im schlimmsten Fall (für den Mann) sogar ein bisschen bemitleiden.

Aber warum verhalten wir uns so? Wieso neigen wir tendenziell dazu, Männer, die uns wollen, nicht zu wollen? Wir haben die acht wichtigsten Gründe für euch zusammengestellt. Darum stehen wir nicht auf anhängliche Männer:

Liebe: Darum funkt es so oft am Arbeitsplatz

1. Sie haben Zeit für uns – immer

"Keine Zeit" kommt in ihrem Wortschatz nicht vor. Egal, zu welcher Tag- und Nachtzeit wir sie treffen wollen, sie stehen bei Fuß parat. Doch wer dauerverfügbar ist, wirkt leider nicht so, als hätte er ein erfülltes, eigenes Leben.

2. Sie tun wirklich alles für uns

Keine Bitte zu dreist. Kein Wunsch, den sie uns abschlagen würden. Ob es darum geht, dass sie uns mitten in der Nacht vom Flughafen abholen oder die neue Wohnwand aufbauen sollen - sie sind stets zur Stelle und machen sich damit leider leicht ausnutzbar.

3. Sie lassen sich zu viel gefallen

Weil sie es ihrer Angebeteten immer Recht machen wollen, achten die anhänglichen Männer zu wenig auf sich. Das fängt beim kostenlosen Fahr- und Handwerkerservice an und endet bei der nicht vorhandenen Gegenwehr, wenn wir blöde Witze über sie machen. Kein Rückgrat haben ist leider nicht sexy.

4. Sie sagen zu allem "ja"

Anhängliche Männer winden sich gern, wenn man sie nach ihrer Meinung fragt. Es könnte ja sein, dass die Herzensdame eine andere hat. Vorschläge von ihr sind allesamt toll und werden ungefragt bejubelt. Bloß keinen Stress – aber das ist auf Dauer auch arg langweilig.

5. Sie machen zu viel zu schnell

Schon vor der ersten Verabredung rufen sie zehn Mal an, um nach dem Lieblingsrestaurant, dem Lieblingsplatz im Lieblingsrestaurant und möglichen Lebensmittelallergien zu fragen. Beim Date überreichen sie ein teures Geschenk. Oder sie sprechen direkt von Liebe. Man möchte ihnen dauernd zurufen: Ganz ruhig, Brauner!

6. Sie geben alles preis

Sie sind keine Freunde von Geheimnissen. Nein, wenn diese Männer eine Frau wollen, tragen sie ihr Herz auf der Zunge. Jedem erzählen sie, wie verliebt sie sind und was sie alles Tolles planen mit der Frau ihrer Träume. Es wirkt so, als wollten sie sagen: "Hier bin ich, jetzt nimm mich auch!"

7. Sie sind keine Verführer

Sie beherrschen das spannende Spiel "Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück" so gar nicht. Sie fallen direkt mit der Tür ins Haus. Zitieren Liebesgedichte. Sitzen mit Dackelblick vor einem. Und sind so leicht berechenbar, dass das Interesse schon erlischt, bevor es richtig erwachen konnte.

8. Sie wirken weniger begehrenswert

Wer sich ständig wie Sauerbier anbietet, signalisiert damit: "Du musst nur zugreifen. Los, greif zu! Bitte!" Das kann schnell ein wenig verzweifelt wirken – weil es uns irgendwie seltsam vorkommt, wenn wir uns selbst so gar nicht anstrengen, aber trotzdem mit Liebe überschüttet werden. Das macht misstrauisch und weckt nur wenig Begehren.

sde
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