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Schätzt du dich richtig ein? 5 Fragen, die nur gute Küsser:innen beantworten können

5 Fragen, die nur gute Küsser beantworten können: Zwei Menschen Küssen sich
© DavideAngelini / Shutterstock
Küsst du wirklich so gut, wie du denkst? Leider gibt es keinen Feedback-Bogen, den man nach einem Date zu Hause auswerten kann. Anhand dieser 5 Fragen kannst du es ganz schnell selbst herausfinden. 

Natürlich ist jeder Mensch unterschiedlich – dem einen gefällt, was den anderen abschreckt. Trotzdem teilen viele die gleichen Vorlieben beim Küssen. Aber nur weil man weiß, was einem selbst gefällt, heißt das noch lange nicht, dass man auch selbst ein:e gute:r Küsser:in ist. Mit diesen fünf Fragen findest du es heraus.

1. Was machen die Hände?

Die falsche Antwort wäre: nichts. Denn wenn deine beiden Hände nur neben dir herbaumeln, dann schöpfst du nicht dein ganzes Potenzial aus. Ein sanfter Griff ins Haar des Partners macht bereits den Unterschied. Vielen Männern gefällt es zum Beispiel auch, wenn man gefühlvoll ihre Brust berührt. Und viele Frauen lieben es, am Rücken gestreichelt zu werden. Wie bei allem kommt es auf die Dosierung an: Schnelle Positionswechsel der Hände, zu viel Druck oder unnatürliche Bewegungen machen die romantische Stimmung ganz schnell zunichte.

2. Wann kommt die Zunge ins Spiel?

Der Zungenkuss ist wohl die Königsklasse beim Küssen. Sooo viel kann dabei schief gehen: Mal ist es zu feucht, dann zu trocken, mal zu viel, dann zu wenig, manchmal zu wild oder auch zu schüchtern. Aber mal abgesehen von der Ausführung: Wann kommt die Zunge denn überhaupt ins Spiel? Auch hier ist die Devise, sich langsam heranzutasten. Wenn man sofort mit der vollen Portion Zunge startet, überfordert das den:die Partner:in. Da ist es besser, sich erst mal einzupendeln und auf das Gegenüber einzulassen. Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht – doch er ist bestimmt nicht gleich zu Beginn.

3. Welches Tempo ist das richtige?

Wie vielleicht schon bei den ersten beiden Fragen klar wurde, ist es meist am besten, den Kuss langsam aufzubauen. Fortschritt ist das Stichwort! Das muss man bereits vor dem Kuss beachten: Schau deinem:r Partner:in in die Augen. Vielleicht wandert der Blick zu den Lippen, aber dann wieder nach oben. Wenn der oder die Auserwählte den Augenkontakt abbricht, bist du vielleicht zu voreilig. Aber wenn du merkst, dass ein beidseitiges Interesse besteht, dann überhaste nicht. Nimm dir die Zeit, berühre das Gesicht deines Gegenübers und komme langsam näher. Auch während des Knutschens sind Pausen erwünscht, die du am besten nutzt, um Augenkontakt zu suchen.

4. Wie nutzt man all seine Möglichkeiten?

Das Küssen hört beim Mund noch lange nicht auf. Nein, gemeint ist nicht etwa der nächste Schritt in die Intimität, sondern dass man alle Möglichkeiten nutzt. Das heißt konkret: Der Hals, das Genick, die Schultern und auch die Wangen wollen ebenfalls mit deinen Küssen liebkost werden. Monotones Knutschen läuft Gefahr, langweilig zu werden. Wenn man mit ein paar Variationen glänzen kann, erhält das die Spannung aufrecht.

5. Wie viel Spannung ist genug?

Zunächst: Spannung im Mundraum ist eher kontraproduktiv. Denn der Kuss soll fließen und nicht plätschern. Das Thema Spannung bezieht sich auf den nächsten Schritt im Liebesspiel: intime Berührungen. Wenn es zunehmend knistert, wäre es ein großer Fehler, das aus Angst vor Ablehnung zu ignorieren. Bereits eine Berührung an der Hüfte oder am Oberschenkel kann etwas sehr Intimes sein und eignet sich zum vorsichtigen Anklopfen.

Brigitte

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