6 Dinge, die ihr noch nicht über Handtaschen wusstet

Wer hätte geahnt, dass eine Handtasche geheime Signale aussendet? Oder dass die Mutter aller It-Bags einem Baguette gleicht? Der Bildband "For the Love of Bags" klärt auf.

1. Eine Handtasche ist mehr als eine Handtasche

Sie sendet Signale aus. Größe, Marke, Machart - all das verrät viel über die Trägerin. Ist sie solide und praktisch oder extravagant und verschwenderisch? Gehört die Besitzerin zum elitären Kreis der Fashion-In-Crowd, die genau weiß, welches Label gerade angesagt ist? Oder ist sie zwei Saisons zu spät dran? Julia Werner und Dennis Braatz machen sich in ihrem Buch "For the Love of Bags" daran, diese Codes zu entschlüsseln - und das ist überaus amüsant und lehrreich.

Meghan Markle mit einer Kette aus Nudeln

2. Die erste It-Bag war ein Baguette

Besser gesagt eine "Fendi Baguette". Ihren Namen verdankt die schmale, rechteckige Tasche dem kurzen Henkel, der dazu führt, dass man sie sich - wie ein Baguette - gerade so unter den Arm klemmen kann. Ihren umwerfenden Erfolg verdankt die "Baguette" Sarah Jessica Parker aka Carrie Bradshaw. In der gesamten dritten Staffel von "Sex and the City" waren Carrie und ihre Baguette unzertrennlich.

3. Dior ehrte Lady Di mit einem Täschen

Viele berühmte Taschen tragen den Namen ihrer berühmten Fans: Die "Jackie Bag" von Dior ist nach Jackie Kennedy benannt, die "Kelly Bag" von Hermès nach Grace Kelly. Aber wusstet ihr auch, dass die kleine, kofferförmige "Lady Dior" umbenannt wurde, nachdem sich Lady Diana als Fan outete? Zunächst hieß das Modell "Couchou", zu deutsch "Schätzchen".

4. Der Taschen-Bestseller von Chanel heißt 2.55

Und zwar, weil die rechteckige Tasche, die an einem langen Schulterriemen getragen wird, im Februar 1955 erfunden wurde. Angeblich, weil Coco Chanel es leid war, durch das Tragen ihrer (damals noch riemenlosen) Taschen niemals die Hände frei zu haben.

5. Keine ist so gut wie Phoebe Philo

Zumindest, wenn es um das entwerfen einer Tasche geht, die unwahrscheinliche Begehrlichkeiten weckt. Sie erschuf die "Paddington Bag" für Chloé und löste mit der "Trapeze" von Céline den vermutlich größten Taschen-Hype der vergangenen Jahre aus. Ihr Status: meistens ausverkauft. Und eben das zeichnet eine echte It-Bag aus.

6. In ist, wer individuell ist (zumindest im Moment)

Kurzer Henkel, langer Schulterriemen, quer über die Brust getragen oder locker unter den Arm geklemmt: Taschenmoden und Trage-Codes wechseln noch schneller als die meisten Trends. Aktuell ist zu beobachten, dass Fashionistas ihre It-Taschen mit allerlei Anhängern vom Pelz-Puschel bis zum Plastik-Tierchen oder mit den auffälligen Bag-Stickern der britischen Designerin Anya Hindmarch schmücken. Ob man das in der nächsten Saison auch noch tragen kann? Wissen wir nicht.

Buch-Tipp: For the Love of Bags

Die Mode-Journalisten Julia Werner und Dennis Braatz haben mit dem bildgewaltigen Wälzer "For the Love of Bags" eine Hommage an die Macht der Handtasche verfasst. Der Bildband weckt Sehnsüchte und schließt gleichzeitig einige Wissenslücken. Illustriert wird diese informative Handtaschen-Kunde mit Streetstyle-Fotos von Sandra Semburg.

"For the Love of Bags" ist überall im Handel unter unter www.teneues.com erhältlich. Ca. 220 Seiten, 59,90 Euro.

Teaserbild: Catwalk Pictures jm
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