In Schuhen um die Welt

Anekdoten, Bräuche, Redensarten: Entdecken Sie unsere Schuh-Geschichten.

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Alaska

Schuh-Speise: In seinem Film "Goldrausch" begibt sich Charlie Chaplin ins Alaska der Goldsucher gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das Leben dort ist hart, der Winter rauh und Chaplin hat nichts zu essen. In seiner Not verspeist er seinen Schuh. Die Szene, in der er die Schuhbänder wie Spaghetti um die Gabel wickelt, die Sohle vertilgt und die Schuhnägel wie Hühnerknochen genüsslich ablutscht, ist in die Filmgeschichte eingegangen.

Korea

Schuh-Politik: Das südkoreanischen Unternehmen Elcanto hat seit einiger Zeit einen Damenschuh namens "Freiheit" im Programm. Das Modell ist bei den südkoreanischen Frauen sehr beliebt - und das nicht nur wegen des Aussehens, sondern auch wegen des aussagekräftigen Namens.

Schweiz

Sein Name ist Schuh: Gotthard Schuh (1897-1969) war ein Fotograf aus der Schweiz. Bekannt wurde er in den 30er Jahren durch seinen Bildband "Insel der Götter". Schuh arbeitete hauptsächlich in Europa, seine bekanntesten Bilder entstanden jedoch in Indonesien. Von 1941-1960 war er Foto-Reporter für die "Neue Zürcher Zeitung".

Türkei

Schuh-Fall: In der Türkei sind Schuhe Gegenstand des Aberglaubens. Man sagt dort: - Ein verkehrt herum zu Boden gefallener Schuh bringt Krankheit. - Wenn beim Schuhausziehen ein Schuh mit der Sohle nach oben liegt, ist es ein Zeichen dafür, dass der Schuhbesitzer bald sterben wird. - Wenn Schuhe übereinander stehen, ist eine Reise in Aussicht.

Spanien

Schuh-Star: Spätestens seit "Sex and the City" ist der Schuh-Designer Manolo Blahnik über die spanischen Grenzen hinaus bekannt. Dafür hat Carrie mit ihrer Vorliebe für die sexy High Heels Marke Blahnik gesorgt. Manolo Blahnik wurde am 28. November 1942 auf La Palma geboren. Sein erstes Werk waren Stilettos, mit denen Bianca Jagger das "Studio 54" besuchte. Die Markenzeichen von Blahniks exklusiven Schuhen sind neben den hohen Absätze, das ausgefallene Design und der Mix verschiedener Materialien. Zu seinen Stammkundinnen zählen u. a. Madonna, Jennifer Aniston und Naomi Campbell.

Ungarn

Zeigt her Eure Schuhe... In Ungarn gelten gute Schuhe als Erkennungszeichen für Wohlstand.

Griechenland

Schuh-Spruch: Ein beliebtes Sprichwort in Griechenland lautet: "Ton egrafe sta palia tou papoutsia." Auf Deutsch heißt das "Jemanden auf seine alten Schuhe schreiben", was so viel bedeutet wie "Jemandem keine Beachtung schenken, ignorieren."

USA

Schuh-Schlaf: In Norddakota darf man sich nicht hinlegen und einschlafen, solange man seine Schuhe anhat.

Ägypten

Schuh-Handel: Im alten Ägypten überreichte der Vater der Braut seinem Schwiegersohn ein Paar Sandalen und trat dadurch symbolisch die Verantwortung für seine Tochter an ihn ab.

Deutschland

Schuh-Klau: In Deutschland sagt man: "Schuhe, die beim Gehen knarren, sind noch nicht bezahlt."

England

Schuh-Weitwurf: In England begannen die Hochzeitsgeäste im 15. Jahrhundert, der Hochzeitskutsche Schuhe nachzuwerfen. Treffer sollten dabei Glück bringen, die Geräusche sollten wie beim Dosenmitschleifen böse Geister vertreiben.

Japan

Schuhe aus! Wenn man in Japan einen polierten Holzboden oder einen Tatami (eine rechteckige Matte aus gewebtem Reisstroh zum Auslegen der traditionellen Räume) betreten möchte, muss man sich vorher auf jeden Fall von seinen Schuhen trennen. Auch bei anderen Gelegenheiten muss man damit rechnen, dass man zum Schuhe ausziehen aufgefordert wird.

Das Schuhe ausziehen in Räumen ist auch in anderen Ländern verbreitet, zum Beispiel in Thailand.

Indien

Schuh-Macher: In Indien steht die Kaste der Schuhmacher am untersten Ende der sozialen Leiter, weil der Umgang mit Leder, mit totem, tierischen Material als unrein gilt.

Philippinen

Schuh-Königin: Imelda Marcos, Ehefrau des früheren philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos, ist für ihre riesige Schuhsammlung bekannt. Als ihr Mann 1986 gestürzt wurde und das Ehepaar Marcos aus dem Malancajang-Palast ausziehen musste, waren in ihrem Besitz angeblich mehr als 3000 Paar Schuhe.

Äthiopien

Schuh-los: 1960 erkämpfte der Marathonläufer Abebe Bikila (1932 bis 1973) die erste Olympische Medaille für Afrika. Mit seinen Laufschuhen hatte der Erfolg ganz sicher nichts zu tun. Bikila legte die Strecke barfuß zurück.

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