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Girl Crush Warum Fashion-Bloggerin Kate Gelinsky Miss Germany werden möchte

Kate Gelinsky
© Kate Gelinsky / PR
16.000 Frauen wollten Miss Germany 2021 werden, zehn Beautys pro Bundesland schafften es bisher in die nächste Runde und kämpfen noch um ihren Traum. Fashion-Influencerin Kate Gelinsky will sich die Krone für Niedersachsen holen – dabei geht es ihr jedoch nicht um den Titel als Schönste im ganzen Land. 

An dieser Stelle müssen wir uns outen: Wir liiieeeben den Style von Kate Gelinsky alias Kate Glitter. Die quirlige Lüneburgerin verzaubert uns täglich mit ihren farbenfrohen Looks, den schönen Interior-Inspos und Fotos ihrer Family samt Bulldogge Winnie. Als Influencerin hat Kate schon viel erreicht, arbeitet unter anderem mit Marken wie Nespresso oder Aigner zusammen. Ihr nächstes Ziel: Der Miss Germany-Titel. Mit Brigitte.de spricht Kate über ihre ganz persönliche Mission. 

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Fashion-Profi, Mama, Geschäfts- und Ehefrau. Kurz: Power-Woman

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Als Miss Germany stellt man sich eine wunderschöne Frau mit Modelmaßen vor. Optisch erfüllt Kate dieses Klischee hervorragend, doch um sich den Titel 2021 zu schnappen, braucht es mehr als ein strahlendes Lächeln. Unter dem Motto "Empowering Authentic Women" muss die zukünftige Miss für mehr stehen als eine makellose Optik. Ein Konzept, dass Kate überzeugt. 

Liebe Kate, beginnen wir ganz am Anfang. Was hat dich dazu bewogen, bei Miss Germany mitzumachen?

Kate: "Ich hab gar nicht an eine Teilnahme gedacht, bis mich meine Freundinnen auf die Idee gebracht und schließlich einfach angemeldet haben. Das komplette Miss-Germany-Konzept befindet sich ja momentan im Wandel. Das gefällt mir, denn für mich bringt eine wirklich schöne Frau mehr mit, als ein hübsches Gesicht. Zu wahrer Schönheit gehört auch Lebenserfahrung und eine Botschaft, die man übermitteln will."

Und wie lautet die Botschaft bei dir? 

"Mir geht es darum, Frauen zu unterstützen, die nach der Geburt ihres Kindes wieder arbeiten oder sich vielleicht selbstständig machen wollen." 

Du bist selbst eine Working-Mum. Hast du schlechte Erfahrungen gesammelt? 

"Ja, mir wurden viele Steine in den Weg gelegt. Vor der Schwangerschaft meines Sohnes habe ich als Grafikerin gearbeitet, mein Chef hat mir dann aber ziemlich deutlich gemacht, dass eine Halbtagsstelle nach der Geburt nicht in Frage kommen wird. Also habe ich nach einen Plan B gesucht und mich schließlich mit meinem Blog selbstständig gemacht." 

Das klingt sicher leichter, als es am Ende war, oder?

"Oh ja! Am Anfang war alles so schwierig, ich wusste gar nicht wo ich anfangen soll. Bis ich als Selbstständige mit Kind Fuß gefasst habe, war es ein langer Weg. Irgendwann habe ich dann mitbekommen, dass keine meiner Freundinnen nach der Geburt ihres Kindes wieder Teilzeit arbeiten konnte und wenn, dann unter so miserablen Bedingungen, dass ich dachte: Das kann einfach nicht sein! Es hat eben nicht jeder so viel Glück wie ich und kann sich mit seinem Hobby selbstständig machen.

Ich möchte etwas dazu beitragen, dass es den Frauen ermöglicht wird, nach der Geburt wieder Teilzeit oder Vollzeit im Home-Office zu arbeiten. Dass das geht, haben wir ja durch Corona alle gesehen. Wir Mütter packen das! Das müssen die Arbeitgeber nur verstehen und solange ich nur einen von ihnen erreiche, hat sich die Teilnahme an Miss Germany für mich gelohnt."

Hast du Vorschläge, wie man die Lage arbeitender Frauen verbessern kann?

"Ja, die hab ich. Und dabei treibt mich vor allem ein Thema um: Wenn man sich als Mutter dazu entscheidet, bei dem Kind zu bleiben und halbtags zu arbeiten, dann zahlt man ja nur zur Hälfte in die Rentenkasse ein. Meiner Meinung nach müsste es eine staatliche Mindestrente geben, die es ermöglicht den Elternteil zu unterstützen, der die ganze Zeit zuhause ist." 

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Im August trafst du bei der "Live Experience" in Hamburg erstmals auf deine Mitstreiterinnen – alles authentische und starke Frauen, ganz nach dem Motto der diesjährigen Miss-Germany-Wahl. Das erzeugt sicher auch einen gewissen Druck, oder?

"Ich war super nervös und aufgeregt! Das war am Ende aber zum Glück völlig unbegründet. Ich wurde sofort freundlich empfangen, es herrschte eine ganz tolle, inspirierende Energie. Das ist ja nicht immer selbstverständlich unter so vielen Frauen."

Unter den kritischen Augen der Miss-Germany-Crew musstest du dich auch bei verschiedenen Challenges beweisen und erste Shootings bestreiten. Aufgabe deiner Präsentation war es auch, dich mit nur einem Wort zu beschreiben. Du hast dich für "Optimistin" entschieden. Wieso?

"Ich habe im Vorfeld meine Community gefragt und 'Optimistin' wurde dabei sehr oft genannt. Das passt auch wirklich sehr gut zu mir, da ich in meinem Leben immer wieder Hürden überwinden musste, um letztendlich etwas Großes, sehr Schönes zu schaffen. Als Symbol hab ich dann ein Glas Wasser gewählt, dass bei mir logischerweise immer halb voll ist."

Wie geht es nach der Live Experience weiter? 

"Jeder kann ab jetzt per Voting für seine Favoritin abstimmen. Die besten 16 Kandidatinnen schaffen es dann in die letzte Runde."

Dann drücken wir dir ganz fest die Daumen! Viel Glück Kate und danke für das tolle Gespräch!

Kate Gelinsky beim der Live Experience für Miss Germany
Zusammen mit neun weiteren Mitstreiterinnen musste Kate Gelinsky zur Live Experience im August ihr Model-Talent unter Beweis stellen. 
© Kate Gelinsky / PR

Du bist von Kates Mission überzeugt? Dann kannst du der Influencerin im Voting deine Stimme schenken. Am 15. Februar entscheidet sich dann in der Europa-Park-Arena Rust, wer die nächste Miss Germany und somit die Nachfolgerin von Leonie von Hase wird. 


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