VG-Wort Pixel

London Fashion Week Das ändert sich wegen des Todes der Queen (†)

2018 nahm Queen Elizabeth (†96) selbst an der London Fashion Week teil 
2018 nahm Queen Elizabeth (†96) selbst an der London Fashion Week teil 
© Yui Mok - Pool / Getty Images
Diverse Designer und Modeunternehmen zollen der verstorbenen Queen Elizabeth nach der Nachricht ihres Todes letzten Respekt. Das britische Traditionslabel Burberry entscheidet sich aus diesem Grund, seine Show auf der London Fashion Week abzusagen.

Der Tod der britischen Königin Elizabeth II., †96, versetzt die britische Nation seit dem Moment der Bekanntgabe in Trauer. Mit Elizabeth' Tod geht auch eine Ära zu Ende. Nicht nur diverse Staatsoberhäupter und Stars zollen der verstorbenen Monarchin letzten Tribut, sondern auch britische Retailer, Designer und Modeunternehmen. Allen voran das britische Modelabel Burberry setzt für seine Königin, eine "Mode-Ikone" und "unvergessliche weibliche Kraft", ein bedeutendes Zeichen. 

Burberry sagt Show auf Londoner Fashion Week ab

Das britische Designhaus Burberry sagt aus diesem Grund seine Show im Rahmen der London Fashion Week, als "Zeichen des Respekts" ab. Ein Sprecher des Labels erklärt gegenüber The Independent: "Mit großer Trauer haben wir vom Ableben Ihrer Majestät der Königin erfahren. Als Zeichen des Respekts haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Frühjahr/Sommer 2023 Laufsteg-Show, die am 17. September in London stattfinden sollte, abzusagen."

Britische Modeunternehmen trauern 

Auch andere britische Modemarken setzen direkt nach der Todesmeldung ein Zeichen des Respekts für die verstorbene Königin. Mulberry, einer der liebsten Taschenhersteller der Royals, sowie die Kaufhausketten Selfridges und Liberty halten ihre Verkaufsflächen am Tag nach dem Tod der Queen geschlossen. Das Luxuskaufhaus Harrods wiederum kündigt via Instagram an, das Geschäft am Tag der Beerdigung nicht zu öffnen. 

London Fashion Week findet statt

Wie der British Fashion Council (BFC) in einer Pressemitteilung bekannt gibt, soll die Londoner Modewoche insgesamt jedoch nicht abgesagt werden. "Die London Fashion Week ist ein wichtiges Geschäftsevent und für Designerinnen und Designer von hoher Bedeutung. Dessen, sowie des hohen Arbeitsaufwands aller Beteiligten, sind wir uns bewusst. Die Shows können deshalb trotzdem stattfinden. Wir bitten die Designer und Designerinnen aber darum, die Gefühlslage der Nation sowie die landesweite Trauerphase in Hinsicht auf das Timing ihrer Events und die Veröffentlichung von Bildern zu respektieren", heißt es in einer offiziellen Erklärung des BFC. 

Aufgrund der zehntägigen Trauerzeit des Vereinten Königreiches für die Königin sollen daher auf eine große Eröffnung sowie After-Show-Partys verzichtet werden. Zudem teilt der British Fashion Council mit, dass jene Shows, die am Tag der Beerdigung von Queen Elizabeth, die voraussichtlich am 18. September stattfinden wird, eingeplant sind, nach hinten verschoben werden. Dazu würden unter anderem die Präsentationen von Simone Rocha und Erdem gehören. Der angepasste Kalender aller Shows wird, sobald das Datum der Beerdigung offiziell feststeht, vom BFC bekannt gegeben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf GALA.de.

jho


Mehr zum Thema