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Fehlkäufe? Fehlanzeige! Mode-Redakteurin verrät: Das shoppe ich am Black Friday

Fehlkäufe? Fehlanzeige!: Mode-Redakteurin verrät: Das shoppe ich am Black Friday
© Edward Berthelot / Getty Images
Der alljährliche Black Friday stellt viele auf eine harte Probe. Denn den satten Reduzierungen und Angeboten zu widerstehen? Gar nicht so einfach. Fehlkäufe sind hier meist vorprogrammiert! Aber nicht in diesem Jahr. Mode-Redakteurin Jessica verrät, was bei ihr im Warenkorb landet und in welche Pieces sich zu investieren lohnt.

Für mich ist der alljährliche Black Friday Ende November Fluch und Segen zugleich. Denn auf der einen Seite locken an diesem Tag Rabatte, die so attraktiv sind, dass selbst Shoppingmuffel in Einkaufslaune geraten. Doch auf der anderen Seite bergen Reduzierungen bis zu 80 Prozent auch immer Gefahr, dass Fehlkäufe im Warenkorb landen und in unserem Kleiderschrank über Jahre festsitzen … Ich spreche da aus Erfahrung. Doch dieses Jahr habe ich mir bereits vorher Gedanken gemacht, habe meinem Kleiderschrank und meiner Schmuck-Schatulle einem prüfenden Blick unterzogen und mir genau überlegt, was ich shoppen möchte. So haben Impulskäufe keine Chance. Das sind meine Top 4 Pieces für den Black Friday. 

Ein Klassiker: Trench-Mantel in Beige

Auf dem ersten Platz meiner diesjährigen Black-Friday-Shoppingliste steht der Trench-Mantel. Für mich ein absoluter Klassiker, der in keiner Garderobe fehlen darf. Denn: Er ist mit Pullover und dicker Strumpfhose kombiniert, sowohl in der kalten Jahreszeit als auch, mit einem Sommerkleidchen und Sneakern, an warmen Tagen ein gern gesehener Begleiter. Damit ich ihn über mehrere Saisons tragen werde, wähle ich ein Exemplar im Oversized-Schnitt, mit Knöpfen im Farbverlauf, mit geknöpften Schulterriegel und Rücken- sowie Schulterkoller. Für eine langlebige Qualität landen bei mir außerdem nur Pieces im Warenkorb, die, wie die Modelle von dem dänischen Modelabel Meotine, aus 100 Prozent Baumwolle bestehen. 

Mini-Creolen mit Diamanten aus dem Labor

Auch in Sachen Schmuck steht bei mir ein Klassiker auf der Shoppingliste: Mini-Creolen mit Diamanten. Gerade für mein drittes und viertes Ohrloch setze ich auf klassische Modelle, die Vorderen variiere ich gerne nach Lust und Laune. Die Qualität der Diamanten steht hier natürlich im Vordergrund. Da das Preis-Leistungs-Verhältnis natürlich stimmen muss, habe ich mich vorher auf Recherche begeben. Grundsätzlich solltest du beim Kauf von Diamant-Schmuck auf die vier "C"s achten: Cut (der Schliff), Colour (die Farbe), Clarity (die Reinheit) und Carat (sein Carat-Gewicht). Denn die sagen viel über die Qualität des Diamanten aus und lassen sich ideal untereinander vergleichen. Auch werden Diamanten immer häufiger im Labor nachgezüchtet – was erhebliche Umweltvorteile mit sich bringt. Denn laut dem "Frost & Sullivan"-Bericht belastet das Abbauen von Diamanten die Umwelt siebenmal mehr als das Züchten im Labor. Darüber hinaus verbrauchen sie deutlich weniger Ressourcen und verursachen nur einen Bruchteil der Luftverschmutzung. Schmuck mit gezüchteten Diamanten gibt es zum Beispiel bei Leo Mathild. 

Ein Kaschmir-Schal landet ebenfalls im Warenkorb

Weich, weicher, Kaschmir! Für mich gibt es kein anderes Material, dass das Gefühl von Gemütlichkeit so gut transportieren kann, wie Kaschmir. Nachdem bereits zwei oder Kaschmir Pullover in meinen Kleiderschrank eingezogen sind, soll nun ein Kaschmir-Schal folgen. Ich entscheide mich für einen sanften Rot-Ton, den ich perfekt zu meinen Wintermänteln in Beige, Schwarz und Grau kombinieren kann. Ins Auge gefasst habe ich ein Modell von Strathberry. Damit du auch wirklich lange Freude an Kaschmir-Pieces hast, solltest du sie niemals heiß waschen, stattdessen nur per Hand mit etwas Wollmaschmittel oder Haarshampoo reinigen. Zum Glück ist Kaschmir relativ hart im Nehmen: Das Material ist von Natur aus geruchs- und schmutzabweisend und damit im Alltag strapazierfähiger als andere Kleidungsstücke. Daher reicht es oft, Kaschmir nach dem Tragen an der frischen Luft auszulüften.

Für die nächste Reise: Ein Handkoffer in Pistazien-Grün

Auch wenn ich bei den meisten Investitionen, die mich mehr als nur eine Saison begleiten sollen, häufig zu neutralen Tönen tendiere, möchte ich bei meinem nächsten Koffer etwas Wagen und auf Farbe setzen. Pistaziengrüne Koffer, wie beispielsweise das Modell von Horizn Studios, haben es mir total angetan! Und gerade bei Koffern kann ein farbiges Exemplar die ein oder andere Verwechslungsgefahr am Koffer-Band eliminieren. Worauf ich beim Kauf eines Koffers achte? Da ich viel Reise, entscheide ich mich für einen Hartschalenkoffer – die sind einfach robuster als Modell aus Stoff. Bei den Rollen meide ich Plastik, besser sind Rollen mit einem Aluminiumkern, der mit Weichgummi überzogen ist. 

Brigitte

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