Plötzlich am Kiosk!

BRIGITTE-Redakteurin Stefanie Höfle ist auf dem Cover von Heft Nummer 4, das zur Zeit an den Kiosken liegt. Wir haben mal nachgefragt: Wie war es auf dem BRIGITTE-Titel, Frau Höfle?

Die Cover-Geschichte: "Die Frisurentrends aus London" 10 Frauen: Wen möchten Sie in BRIGITTE sehen? Und hier finden Sie alle "Ohne Models"-Inhalte im Überblick

BRIGITTE.de: Kaum startet BRIGITTE "Ohne Models", landet die erste Redakteurin auf dem Titel. Wie kam das?

Stefanie Höfle: Ich habe mit meiner Kollegin Sabine Rodenbäck eigentlich bloß meinen Job gemacht: Ein Beauty-Shooting in London, für das wir Trendfriseure besucht haben. Neu daran war nur, dass wir erstens nicht im Studio produziert haben, sondern live in London. Und dass wir selbst die "Nicht-Models" waren, inklusive zwei Leserinnen. Ich war also ein Model von vier. Dass es die Titelgeschichte werden sollte, wussten wir. Dass unsere Bilder an meine Kollegin Katja Sachse gegeben wurden, die sich um die BRIGITTE-Cover kümmert, wusste ich auch. Aber dann hörte ich nichts mehr davon... – und dachte nicht mehr dran. Bis zum dem Tag als wir die Trendfrisuren-Strecke unserer Chefredaktion präsentierten und zehn Titel-Varianten mit meinem Kopf dort an der Wand hingen. Ich hab' mich total erschreckt und sofort hektische rote Flecken im Gesicht bekommen. Schon ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man für eine kurze Zeit von sehr vielen Menschen angeschaut wird. Auch ein bisschen unheimlich.

BRIGITTE.de: Gefallen Sie sich denn?

Stefanie Höfle: Ich bin mir sehr fremd, weil meine Haare auf dem Bild komplett geglättet sind, ich habe sonst immer leichte Naturlocken. Aber ich mag den Look.

BRIGITTE.de: Und – erkennen Ihre Freunde Sie wieder? Werden Sie von Wildfremden in der U-Bahn angesprochen?

Stefanie Höfle: Meine Freundin Verena rief gestern aus England an und war total aus dem Häuschen. Meine engen Freunde erkennen mich natürlich, aber Bekannte müssen glaub ich zweimal hinschauen. Fremde haben mich noch nicht angesprochen. Da bin ich aber auch sehr froh drüber.

BRIGITTE.de: Was sagt Ihre Familie zu dem Titel?

Stefanie Höfle: Meine Mutter findet mich immer hübsch, das ist der Mama-Job. Sie war dann aber doch aufgeregter als ich, als Heft 4 rauskam und ist sehr stolz auf ihre Tochter. Mein Bruder sagte, er würde mich sofort angraben, wenn ich nicht seine Schwester wäre. Einige Freunde haben ihn schon drauf angesprochen, er sagt dann immer, das liegt in der Familie, und grinst.

BRIGITTE.de: Haben Sie für die Veröffentlichung eigentlich auch ein Honorar bekommen - so wie alle anderen Frauen, die BRIGITTE jetzt statt Models fotografiert?

Stefanie Höfle: Nein, ich bin ja angestellte Redakteurin und in meiner Arbeitszeit fotografiert worden.


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Fragen: Anne PetersenFoto: Thomas Neckermann
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