Plus-Size-Model schafft es in die Sports Illustrated

Zum ersten Mal in der Geschichte der Sports Illustrated ist ein Plus-Size-Model im Heft zu sehen. Haben die Kurven den Kampf gegen Size Zero nun endgültig gewonnen?

Die Meldung ist fast schon traurig und sollte eigentlich nicht erwähnenswert sein, dennoch: Es könnte der Durchbruch sein. Nachdem seit rund einem Jahr Kurven jenseits der Size Zero kräftig auf dem Vormarsch sind, hat nun auch eine der letzten Instanzen für unnormal dünne und durchtrainierte Super-Bodys eingesehen, dass ihr propagiertes Körperbild nicht dem Zeitgeist entspricht.

War die amerikanische Sports Illustrated bisher bekannt für perfekt retuschierte Covermodels mit keinem Gramm zu viel à la Heidi Klum oder Kate Upton, darf nun Plus-Size-Model Ashley Graham ihren Wahnsinnskörper in der Februar-Ausgabe zeigen - allerdings leider nur in einer Anzeige, die das Magazin freundlicherweise zugelassen hat.

Was auf den ersten Blick lächerlich wirkt, ist ein wichtiges Signal: Kurven sind Trend. Und hoffentlich nicht nur das! Ashley Graham setzt sich schon länger für ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper ein. So nutzt das Model den Mini-Milestone auch, um erneut für ihre Herzensangelegenheit einzutreten: "Ich weiß, dass meine Kurven sexy sind und ich will, dass jede Frau weiß, dass das auch für ihre Kurven gilt. Es gibt keinen Grund, uns zu verstecken!", so die Amerikanerin in ihrer Pressemitteilung.

Die leider extrem retuschierte Werbung ist Teil der #CurvesInBikinis-Kampagne des Online-Shops Swimsuitsforall, für den auch schon Curvy-Bloggerin Gabi Gregg eine Swimwear-Linie entworfen hat. Der Shop tritt mit seinen viralen Aktionen für mehr Selbstliebe ein und ermutigt alle Frauen, sich in Bademode wohlzufühlen - natürlich nicht ganz uneigennützig.

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