Mary Janes

Von Kinderschuhen zu den Lieblingen der Fashionistas - Mary Janes lassen den Sixties-Look wieder aufleben.

Mary Janes von Chi Mihara.

Der Look: Klassische Mary Janes sind Spangenschuhe, da über dem Spann des Fußes eine seitlich geknöpfte Ristspange verläuft. Die Riemchenpumps sind oft aus Lack, haben vorne eine breite abgerundete Kappe und einen mittelhohen Absatz. Mary Janes gibt es seit den Zwanziger Jahren, sie wurden ursprünglich von Kindern getragen. In den Sechzigern entdeckten auch Erwachsene die Mary-Poppins-Schuhe für sich. Ihren Namen haben die hübschen Tanzschuhe von der Schwester von Buster Brown, der Hauptfigur im gleichnamigen Comic von Richard Felton Outcault. Bekannt wurden Mary Janes, als das Model Twiggy die Pumps privat und in Fotoshootings ausführte. In den Neunzigern holte Carrie Bradshaw, die Hauptfigur in "Sex and the City" das Modell in die Modelwelt zurück - sie träumte von einem Paar Mary Janes des spanischen Schuhdesigners Manolo Blahnik. Heute gibt es Mary Janes in unterschiedlichen Farben, von Erdbeerrot bis Braun, und mit unterschiedlichen Absatzhöhen.

Styling-Tipps: Mary Janes erinnern sofort an die Fünfziger und Sechziger Jahre. Greifen Sie den Look auf - kombinieren Sie die Riemchenpumps zu gemusterten Tellerröcken, A-Linien-Kleidern oder Jumpsuits. No-Go: Bitte keine Söckchen in Mary Janes tragen, das kann schnell kindisch wirken. Ebenfalls ein No-Go: Schwarze Lack-Mary-Janes mit hohem Pfennigabsatz erinnern schnell an das horizontale Gewerbe. Also Füße weg!

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Fotos: PR
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