Stiefel pflegen: So bleiben sie bei Regen und Schnee lange schön! 👢

Die Temperaturen fallen unter Null und der Boden ist von Schnee und Eis bedeckt. Da brauchen wir unbedingt die richtigen Schuhe! Wir haben nützliche Tipps rund um die Pflege eurer Stiefel, mit denen sie lange schön bleiben.

Die perfekten Stiefel für den Winter sind wasserfest, reichen über den Knöchel und haben eine Profilsohle, um uns vor dem Ausrutschen zu schützen. Zugleich müssen sie viel einstecken, denn das Material wird jeden Tag einer Härteprobe unterzogen. Speziell Lederschuhe leiden unter feuchtem Wetter. Deshalb ist es wichtig, Stiefel richtig mit Schuhcreme und Co. zu pflegen. 

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Wie pflege ich meine Schuhe richtig? 

Stiefel und speziell Winterschuhe müssen Wind und Wetter standhalten, Feuchtigkeit wegstecken, die Füße dabei trocken und warm halten und am besten die ganze Saison wie neu aussehen. Ein spezielles Pflegeprogramm bereits vor dem ersten Tragen ist deshalb ein Muss.

Nach dem Kauf heißt es also erst einmal, die Schuhe mit einer Imprägnierung zu besprühen, um sie vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen. Die Imprägnierung sollte in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Aber auch die richtige Pflege nach dem Tragen ist von großer Wichtigkeit: Sobald ihr nach Hause kommt und die Schuhe ausgezogen habt, solltet ihr sie mit Zeitungspapier ausstopfen. So behalten sie trotz Nässe die Form. Das Papier saugt außerdem die Feuchtigkeit auf. Im trockenen Zustand darf auch zum Schuhspanner gegriffen werden.

Zudem solltet ihr eure Schuhe regelmäßig mit Schuhcreme, spezieller Schuhpflege und einer Bürste reinigen und pflegen. Schuhcreme ist im Handel für verschiedene Materialien und in diversen Farben erhältlich.

Um eure Schuhe möglichst lange tragen zu können, solltet ihr auf Ledersohlen zurückgreifen. Diese sorgen für ein besseres Fußklima und schützen den Schuh vor der Abnutzung. Außerdem können Ledersohlen den Tragekomfort der Schuhe erhöhen.

Wie verhindert ihr unschöne Wasserflecken?  

Wasserflecken entstehen besonders schnell auf Lederschuhen aus Velours- und Glattleder. Das sieht nicht nur unschön aus, man bekommt sie auch schwer wieder weg. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Lederschuhe vor dem ersten Tragen ausreichend imprägniert werden. Die Imprägnierung beugt jedoch nicht nur Wasserflecken vor, sondern hindert auch Schmutz daran, ins Material einzudringen.

Spezielle Produkte gibt es im Fachhandel oder im Drogeriemarkt. Der Schutz durch das Spray sollte regelmäßig aufgebessert werden.

Und wie können unschöne Streusalzränder und Wasserflecke gemildert werden?  

Sind die fiesen Flecken bereits entstanden, gibt es zum Glück einige Hausmittelchen, mit denen ihr sie abmildern könnt.

Für Glattleder: Eine Zitrone in Scheiben schneiden und das Leder damit vorsichtig einreiben. Alternativ kann auch Essigwasser verwendet werden. Außerdem soll Milch helfen: Einfach ein wenig Flüssigkeit auf ein Tuch geben und das Material vorsichtig damit einreiben. Gegebenenfalls wiederholen. Zwischen den Schritten sollten die Schuhe aber jedes Mal gut trocknen. So könnt ihr auch mehrere Hausmittel anwenden, solltet ihr mit dem Ergebnis nach dem ersten Einreiben nicht zufrieden sein. Danach wieder gut trocknen lassen und mit den üblichen Produkten pflegen und polieren.

Bei Wildleder (Rauleder) sollte auf spezielle Radiergummis und Schaum-Produkte zurückgegriffen werden, die es zu kaufen gibt. Da Rauleder sehr empfindlich ist, ist es durchaus sinnvoll, darauf zu achten, dass Wasserflecken durch gründliches Imprägnieren vor dem Tragen gar nicht erst entstehen. Sucht gegebenenfalls einen Experten auf, wenn gar nichts mehr hilft.


Der Schuh drückt? Das ist zu tun!

Die Verlockung ist groß: Schnell greift man im Schnäppchenwahn zu einem zu kleinen Schuh und  bemerkt dann erst beim regulären Tragen außerhalb des Ladens, dass die Ferse scheuert oder der große Zeh doch mehr Platz in Anspruch nimmt als gedacht.

Es gibt jedoch drei einfache Tricks, mit denen ihr dem Schuh noch einige Millimeter abverlangen könnt.

Grundsätzlich gilt: Ihr braucht Hilfsmittel, die das Material weiten. Sprich: Nehmt euch dicke Wollsocken zur Seite, schlüpft in die Schuhe und föhnt jetzt die Stelle von außen, an denen ihr einen Druck verspürt.

Eine andere Maßnahme ist das Einfrieren der Schuhe. Richtig gehört: Die zu engen Schuhe werden einfach mit Wasser gefüllten Gefrierbeuteln ausgefüllt und eingefroren. Durch das Gefrieren des Wassers dehnt es sich aus - und das Leder gleich mit.

Aber auch simples Eincremen kann helfen, was ihr allerdings nur bei glatten Materialien (nicht bei Velours oder Stoff) versuchen solltet. Schmiert eure Stiefel und Winterschuhe sparsam mit einer Body-Lotion von innen ein, schlüpft in dicke Socken und geht einen Moment spazieren. So dehnt ihr schonend das Material und könnt einige Millimeter Platz für eure Füße dazumogeln.

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