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Stoffe bei Hitze Auf diese Materialien solltest du im Sommer setzen

Stoffe bei Hitze: Auf diese Materialien solltest du im Sommer setzen
© Jeremy Moeller / Getty Images
Wir alle lieben den Sommer und warme, sonnige Tage. Die Kleiderwahl an solchen Tagen ist allerdings nicht immer so einfach. Auf welche Materialien du in deiner Sommer-Garderobe setzen solltest und warum, verraten wir dir hier.

Die Sonne scheint, die Tage werden wärmer und alles spielt sich draußen ab. Doch was zieht man an, um die Hitze am Tag auszuhalten und genießen zu können? Um einen Hitzestau und unnötiges Schwitzen unter manchen Klamotten zu vermeiden, findest du hier ein paar hilfreiche Tipps und Eigenschaften von unterschiedlichen Stoffen.

Diese Stoffe sind optimal bei Hitze

Leinen

Leinen ist der Sommer-Stoff schlechthin – und das auch zurecht. Durch die lockere Webung mit wenigen Fäden ist das Material super atmungsaktiv und lässt ständig frische Luft an die Haut. Außerdem kann das Gewebe bis zu ein Fünftel seines Gewichts an Wasser aufnehmen, was im Sommer durchaus hilfreich sein kann. Das bedeutet nämlich, dass Schweiß sofort aufgenommen wird. Zudem sind Leinen-Produkte (unbehandelt) vollständig biologisch abbaubar. Was man wissen sollte: der Stoff neigt zum Knittern, was unterwegs manchmal lästig werden kann. Einfach etwas Wasser aufsprühen, glatt streichen und es sitzt wieder wie davor.

Baumwolle und andere Naturfasern

Baumwolle ist wohl die bekannteste und beliebteste Naturfaser. Tatsächlich ist sie auch ein echtes Multitalent und eignet sich für jedes Wetter. Luft kann ohne Probleme zirkulieren, was den Körper durchgängig kühl hält. Außerdem sind Baumwoll-Produkte leicht und weich, was sie auch im Sommer gemütlich macht. Worauf man achten sollte: Starkes Schwitzen kann Flecken hinterlassen. Wer allerdings helle Farben wählt, hat damit keine Probleme. Ein Blick ins Etikett lohnt sich, denn wer so nachhaltig wie möglich kaufen möchte, setzt am besten auf Bio-Baumwolle.

Ähnliche Materialien aus Naturfasern mit gleichen Eigenschaften sind zum Beispiel Lyocell, Viskose oder Modal.

Seide

Auch Seide ist aus verschiedenen Gründen ein tolles Sommer-Textil. Sie ist luftig und leicht, fühlt sich dadurch super an und sieht außerdem immer besonders aus. Der dünne Stoff kühlt die Haut, sodass selbst an heißen Tagen lange Ärmel getragen werden können. Ohne sich nass anzufühlen, kann sie bis zu ein Drittel ihres Gewichts an Wasser aufnehmen. Vorsicht nur beim Waschen! Leider ist Seide wenig strapazierfähig und sollte daher am besten von Hand gewaschen werden.

Hanf

Hanf gehört zu den ältesten Industriepflanzen und hat sich damit schon ewig bewährt. Es ist super atmungsaktiv, hautfreundlich und reguliert die Körpertemperatur. Was macht Hanf dann so besonders? Durch eine Luftschicht zwischen Kleidung und Haut, hält es dich im Winter warm und im Sommer kühl. Es ist total pflegeleicht und nachhaltig von der Produktion bis hin zum Abbau – außerdem kann jeder Bestandteil der Pflanze verwendet werden, sodass kein Abfall entsteht. Das Beste kommt zum Schluss: Hanffasern haben eine sehr hohe UV-Beständigkeit und schützen dich damit vor der Sonne.

Stoffe, auf die du verzichten solltest

Luftdurchlässigkeit, Aufnahmefähigkeit bei Wasser und ein leichtes Tragegefühl sind das A und O bei Kleidung im Sommer. Alle Materialien, die auf Kunstfasern basieren, sind also ungeeignet. Unter Materialien wie zum Beispiel Polyester, Polyacryl oder Leder staut sich die Hitze und lässt uns nur noch mehr ins Schwitzen geraten. Das sorgt nicht nur für ein unangenehmes Gefühl auf der Haut, sondern auch für ungewollte Gerüche.

Brigitte

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