So kann man ein altes Brautkleid wiederverwenden

Die eigene Hochzeit ist oft DAS Event im Leben einer Frau. Doch viele fragen sich angesichts ihres Traumkleides danach: Wohin damit? Wir verraten, wie man es weiter verwenden kann.

1. Als Abendkleid nutzen

Brautkleider haben oft sehr moderne Schnitte. Würde das klassische Weiß die Robe nicht als Hochzeitskleid enttarnen, könnte man sie gut als Abendkleid tragen. Umfärben ist die Lösung. Am besten ist es, das Kleid einem Profi zu übergeben, anstatt sich selbst daran zu versuchen. Denn: Viele Roben sind aus verschiedenen Stoffen gefertigt und weisen mehrere Lagen auf. Der Profi, also eine Schneiderei oder eine Färberei, weiß besser damit umzugehen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Schnitt zu ändern und sich ein langes Abendkleid daraus fertigen zu lassen. Aufregender wird es, wenn man das schöne Stück zu einem kurzen Cocktailkleid umfunktioniert.

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2. "Trash the dress"-Fotoproduktionen

Ihr wolltet schon immer ein Hochzeitsshooting der besonderen Art? Dann verlegt es doch einfach auf einen Zeitpunkt NACH der Hochzeit, wenn es für euch nicht mehr so wichtig ist, dass das Kleid in strahlendem Weiß leuchtet. Denn: Ob ein Shooting in alten Fabrikhallen, auf Schrottplätzen, Unterwasser in einem See oder am Meer, auf matschigen Wiesen, oder oder oder. Der Fantasie sind bei sogenannten Trash the Dress"-Fotoshootings keine Grenzen gesetzt. Auch Torten- oder Farbschlachten oder ein brennendes Kleid sind denkbar.

Mit einem solchen Shooting und den dabei entstandenen Bildern bleibt eine Hochzeit garantiert in fester und aufregender Erinnerung. Die Fotoproduktionen kann man privat organisieren oder dem Profi überlassen. Auch spezielle Event-Agenturen kann man damit beauftragen. Online wird eine solche Fotoproduktion zum Beispiel von mydays angeboten, für circa 300 Euro. Übrigens: Als Hochzeitsgast ist das natürlich auch ein schönes Geschenk an Braut und Bräutigam.

3. Vererben

Wer eine Hochzeit feiert und sein Kleid gerne größtenteils in seinem Zustand erhalten möchte, kann es natürlich "vererben". Das ist nicht im klassischen Sinne gemeint, denn bis eine Tochter, Nichte oder Schwiegertochter das Kleid tragen könnte, würden Jahre und Modeepochen vergehen. Doch oft ist nach einer Hochzeit auch ein Kind in der Planung. Wer also nicht so lange warten möchte, um einer möglichen Tochter das eigene Hochzeitskleid vererben zu können, kann es natürlich auch als Taufkleid umfunktionieren lassen. Wem beide Vorstellungen nicht gefallen, der kann das Kleid auch zu speziellen Second-Hand-Shops bringen und das Kleid an fremde Hände vererben. So verdient man mit dem Kleid noch ein bisschen Geld und tut anderen Frauen einen Gefallen.

Text: LL
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