Dieses Vogue-Cover polarisiert - und Gigi Hadid erntet harte Kritik

Ab sofort gibt es auch für die arabischen Länder eine eigene Vogue-Ausgabe. Auf dem Cover des ersten Titels: Supermodel Gigi Hadid. Und die erntet dafür nun jede Menge Kritik.

21 Ableger hat das legendäre Modemagazin "Vogue" bereits, nun kommt noch ein weiterer dazu. Die "Vogue Arabia" feierte gerade seinen Launch auf dem arabischen Markt und versorgt damit auch Länder wie Tunesien, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate mit Modetrends. Da die neuesten It-Pieces in den Zeitschriften natürlich immer an Models präsentiert werden, wunderte es zunächst niemanden, dass auch in der arabischen Vogue-Ausgabe bekannte Gesichter wie Supermodel Gigi Hadid abgelichtet sind. Doch genau das sorgte nun für einen Riesen-Aufreger und alle Welt fragte sich plötzlich: Darf Model Gigi Hadid ein Kopftuch tragen, obwohl sie keine Muslimin ist?

Gigi Hadid mit Hijab: Ein Skandal?

Auf ihrem Instagram-Account postete das Supermodel selbst ein Foto des umstrittenen Heft-Covers und schreibt dazu: "Als Halb-Palästinenserin bedeutet es mir alles, auf dem ersten Cover der 'Vogue Arabia' zu sein". Fakt ist: Ihr Vater Mohamed Hadid (68) stammt ursprünglich aus Palästina, wodurch auch Gigi Hadid selbst arabische Wurzeln in sich trägt. Trotzdem wird sie für diesen Schritt nicht nur gefeiert. Viele Internet-User schreiben dazu, dass die 21-Jährige trotzdem keine Muslimin sei und sie das Kopftuch deshalb als Mode-Accessoire missbrauchen würde. Viele Frauen sind böse, dass sie selbst beschämt und unterdrückt werden würden, indem sie einen Hijab tragen - Gigi dagegen trage es nur, weil es "Trend" sei und missbrauche damit die religiösen Hintergründe.

Hijabs in der Modewelt: So nutzen Designer und Modeketten das Kopftuch

Nicht nur die Vogue als international anerkanntes Modemagazin, auch die Designer haben die muslimische Zielgruppe in den letzten Jahren für sich entdeckt. So launchte nicht nur Dolce & Gabbana bereits vor einem Jahr eine modische "Hijab-Kollektion". Auch die schwedische Modekette H&M warb in einer vergangenen Werbekampagne mit einer verschleierten Frau. Und auf der aktuellen Fashion Week in Mailand buchte Max Mara das hijabtragende Model Halima Aden für ihre Show. Alles nur ein modischer Trend oder betrachten Brands und Designer muslimische Frauen endlich als potenzielle Zielgruppe?

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