Schwarzes Model stellt bekannte Kampagnen-Motive nach

Model Deddeh Howard macht darauf aufmerksam, dass es der Branche an Vielfalt mangelt, indem sie berühmte Kampagnen-Fotos nachstellt.

Die Werbe- und Mode-Industrie orientiert sich häufig an einem Schönheitsideal – so mangelt es Kampagnen oft an Vielfalt. Das findet auch das schwarze Model Deddeh Howard.

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Foto-Projekt "Black Mirror"

Gemeinsam mit Fotograf Raffael Dickreuter stellt sie im Rahmen des Foto-Projektes "Black Mirror" bekannte Kampagnen-Aufnahmen von Victoria's Secret, Chanel, Calvin Klein, Guess, Gucci, Dolce & Gabbana nach und hält den Brands den Spiegel vor. Das Ergebnis der Shootings soll nämlich darauf aufmerksam machen, dass Marken ein einseitiges Schönheitsideal zelebrieren.

"Schwarze Frauen sind so gut wie unsichtbar."

Auf ihrem Blog schreibt sie: "Schwarze Frauen sind so gut wie unsichtbar." Howard weiter: "Die Sichtbarkeit aller Ethnien – ob weiß, schwarz, asiatisch, latino usw. – würde uns helfen, mehr an unser Potential zu glauben."

Sie fügt hinzu, dass die nächste Generation von Diversität in der Werbung stark beeinflusst wird und die Marken deswegen verstärkt die Sichtbarkeit aller Ethnien berücksichtigen sollten. Mit dem Black Mirror-Projekt möchte sie die Botschaft vermitteln, dass wir alle gesehen werden sollen.

Foto-Credit: Raffael Dickreuter, Teser-Credit: Victoria's Secret/ Raffael Dickreuter
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