Die 7 größten Modesünden des Jahres 2015

Spiralförmige Haargummis, fancy Fuchsschwänze an Handtaschen oder total zerrupfte Jeans - auf diese Modesünden können wir 2016 gern verzichten.

1. Die mit Fell besetzten Slip-On-Loafer von Gucci

Ja, diese mit Fell gefütterten Hauslatschen sind der It-Schuh der aktuellen Herbst-/Winter-Saison. Der Verkaufshit aus dem Hause Gucci sorgt bei Mode-Redakteurinnen und Fashionistas auf der ganzen Welt für Schnappatmung - und ist überall ausverkauft. Angefangen hat der Trend zu so genannten "Ugly Shoes" mit der Wiederauferstehung der Birkenstock-Sandale, dann legte das französische Label Céline mit gefütterten Latschen nach. Da ist es nach den Regeln der Modewelt wohl nur konsequent, dass dieser ebenso unschöne wie unpraktische (wer will denn bitteschön im November mit offenen Fellschuhen durch Pfützen waten?) Schuh gerade das Allergrößte ist. Und wir haben schon ein bisschen Angst davor, wie es 2016 weitergeht...

2. Spiralförmige Haargummis aus Plastik

Ja, wir haben verstanden, dass diese spiralförmigen Bänder besser für die Haare und obendrein furchtbar praktisch sind. Aber leider sehen sie nicht furchtbar schön aus... Warum sich der erfolgreichste Hersteller dieser Haargummis "Invisibobble" nennt, ist uns obendrein ein Rätsel - "invisible", also unsichtbar, sind die knallbunten Gummispiralen ja nun wirklich nicht.

3. Überdimensionierte "Bag Charms" von Fendi

Früher baumelten Plüsch-Schnecken oder -Marienkäfer von Nici an unseren Eastpack-Rucksäcken. Jetzt will uns die Luxus-Marke Fendi ernsthaft dazu bringen, überdimensionierte (und sündhaft teure) Plüsch-Puschel aus Echtpelz an unsere Handtaschen zu hängen. Och nö!

5. Die riesige "Halfmoon Bag" von Viktoria Beckham

Wo wir beim Thema "überdimensioniert" sind: Auch Viktoria Beckhams Half-Moon-Bag wirkt wie ein Accessoire für modebewusste Riesen. Ein Hingucker für den Laufsteg - aber tragbar geht anders.

5. Der "Man Bun"

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Went for a night run at Runyon 🏃🏻

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Ziemlich wahrscheinlich, dass euch dieser Adonis namens Brock O'Hurn in den vergangenen Wochen irgendwo im Netz über den Weg gelaufen ist. Der junge Mann mit der Wallemähne ist ein Instagram-Star. Ruhm und Berühmtheit verdankt er allerdings nicht seinen auffälligen Muskeln, sondern seiner Frisur. Brock trägt am liebsten einen Männerdutt. Videos davon, wie er sich die Haare gekonnt auf dem Kopf verknotet, machen Frauen weltweit weiche Beine. Nichts gegen dich, Brock - aber mit dieser Frisur geht es uns wie mit den Vollbärten: langsam können wir sie nicht mehr sehen.

6. Crazy Jeans

Je verrückter, desto besser, so lautet offenbar die Formel für die aktuellen Trend-Jeans. Das führt dazu, dass teilweise mehr Haut als Hose zu sehen ist. Ganz zu schweigen von omnipräsenten Nieten, Stickern, Farbklecksen und Fransen. Was haben eigentlich plötzlich alle gegen die gute alte Blue Jeans?

7. Pyjamas als Abendgarderobe

Zwei Dinge vorweg: Wir mögen Rikke Baumgarten und Helle Hestehave, die Designerinnen des dänischen Labels Baum und Pferdgarten. Und wir lieben Pyjamas. Aber wer auch immer auf die Idee gekommen ist, Seidenpyjamas seien ein adäquates Outfit für festliche Abendveranstaltungen (eine Idee, die sich in Modekreisen dieses Jahr ziemlich rumgesprochen hat) - er oder sie liegt daneben!

jm
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