12 Tipps für nachhaltige Mode

Wie kann ich mich auch mit einem kleinem Budget fair und nachhaltig anziehen? 12 Tipps für einen grüneren Kleiderschrank.

Auf dem Weg zu einer grüneren Garderobe

Wie kann ich mit gutem Gewissen gut gestylt sein? Darf ich nur noch Bio-Baumwolle tragen? Und kostet es nicht ein Vermögen, sich fair und nachhaltig anzuziehen? Diesen Fragen sind wir zusammen mit der Studentin Johanna Gensch nachgegangen. Sie ist unsere Heldin für Nachhaltigkeit in Sachen Mode und Beauty für unsere Umwelt-Aktion "Lebe lieber nachhaltig." Johanna hat sich schon viele Gedanken darüber gemacht, wo ihre Kleidung herkommt und wie sie bewusster konsumieren kann. Sie ist zum Beispiel ein großer Secondhand-Fan und hat schon eine Kleidertausch-Party organisiert. Trotzdem findet sie es schwierig, bei einem so komplexen Thema wie nachhaltiger Mode den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Deswegen haben wir sie in ihrer WG in Oldenburg besucht und gemeinsam ihren Kleiderschrank durchwühlt. Hier sind 12 Tipps für Johanna und für alle, die ihren Mode-Konsum überdenken wollen, inspiriert von der britischen Bloggerin und Aktivistin Amisha Ghadiali und ihren 12 Rules to Dress By:

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Kleiderschrank-Check bei Studentin Johanna: BRIGITTE-Mode-Redakteurin Julia (links) gibt Tipps, wie sich ältere Teile neu kombinieren lassen.


Grün & günstig - geht das eigentlich?

Ein T-Shirt für 3,99 Euro? Mode kostet teilweise nur so viel wie ein Milchkaffee. Wenn man sich überlegt, wie viele Arbeitsschritte für die Herstellung nötig sind, vom Anbau der Baumwolle über die Verarbeitung bis hin zum Nähen des Kleidungsstücks, fragt man sich zwangsläufig: Wer bezahlt hier den eigentlichen Preis? Die Umwelt und die Menschen, die die Kleidung produzieren. Faire und nachhaltige Mode ist teurer als Fast Fashion, soviel steht fest. Zum einen ist es deswegen eine gute Idee, weniger und dafür bewusster zu kaufen. Und auf Secondhand-Mode und Kleidertausch zu setzen. Aber es gibt auch Marken, die auf eine nachhaltige und faire Produktionsweise achten und für kleinere Budgets erschwinglich sind, zum Beispiel Armed Angels oder das kleine Hamburger Label Jan' n June. Für Basics sind auch Shops wie Hessnatur oder Waschbär eine gute Anlaufstelle.

Ein voller Schrank, aber nichts anzuziehen? Alles eine Frage des Kombinationstalents!


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