Karl Lagerfeld

Das Lebenswerk des Jahrhundertgenies im Überblick.

Zitat: „Man muss Stil haben, um ihn sich kaufen zu können.“

Look (für Chanel): Intellektuelle Erotik – klassische Tweedkostüme, Blazer, Blusen, Hosen und Kleider gepaart mit subtiler Erotik. Viel Schwarz/Weiß.

Durchbruch: Seine Deco-Kollektion für Chloé von 1972, die aus schwarz-weißen Drucken und aufwendigen, schrägen Schnitten besteht, verschaffte ihm weltweite Anerkennung.

Bestseller: Das Chanel-Kostüm.

Muse: Claudia Schiffer.

Fans: Nicole Kidman, Diane Kruger, Tilda Swinton, die Olsen Zwillinge, Amy Whinehouse.

Markenzeichen: Mit dem weißgepudertem Mozartzopf, der schwarzen Sonnenbrille, dem Fächer und den hautengen Anzügen hat er sich selbst zur Marke stilisiert.

Laster: Seine Eitelkeit - das ehemalige Moppelchen hungerte sich auf Size Zero runter, um endlich in die hautengen Anzüge von Hedi Slimane schlüpfen zu können. Außerdem ist Karl süchtig nach iPods, klobigen Ringen und fingerlosen Handschuhen.

Hut ab! Wir lieben das Mulitalent (Fotograf, Modeschöpfer, Designer und Illustrator) für seine exzentrische Art und dafür, dass er Cocos legendärem Chanel-Kostüm Sex-Appeal eingehaucht hat.

Karl Lagerfeld in Zahlen:

3.520.000 Einträge hat Google zum deutschen Modeschöpfer parat.

16 Modekollektionen kreiert Karl pro Jahr (für Fendi, Lagerfeld Chanel, Karl Lagerfeld, K Karl Lagerfeld).

3 benzinfressende Hummer-Geländewagen besitzt Herr Lasgerfeld.

41 Kilo nahm das einstige Schwergewicht im Jahr 2000 ab – und das in einer Rekordzeit von 13 Monaten! Was Karl macht, das macht eben hundertprozentig.

30 Minuten hat es gedauert, bis seine 2004 lancierte Lagerfeld-Kollektion für H&M in Paris ausverkauft war.

Laut eigenen Angaben besitzt der Designer und Musikliebhaber über 70 iPods und bescheidene 60.000 CDs.

0 – Die Anzahl der Handys, die Lagerfeld besitzt, bzw. nicht besitzt.

Knapp 60 – seit so vielen Jahren kreiert der unermüdliche Workaholic bereits Mode. Vita: Gerüchten zufolge soll der Sohn eines Hamburger Kaufmanns aus seinem Geburtsjahr 1933 eine 38 gemacht haben – um sich für immer zu verjüngen. Nach der Schule absolvierte Karl Lagerfeld eine Schneiderlehre bei dem französischen Designer Pierre Balmain und gewann 1955 gleichzeitig mit Yves Saint Laurent den Wettbewerb des Internationalen Wollsekretariats. Im Anschluss an seine Lehre bei Balmain arbeitete er als künstlerischer Direktor bei Jean Patou. Seine Arbeit für das Haus Chloé – vor allem seine Deco-Kollektion von 1972 – verschafften ihm weltweit Anerkennung. 1974 gründete er mit "Karl Lagerfeld Impression" sein erstes eigenes Unternehmen und arbeitete von da an frei für diverse große Modehäuser. 1984 folgten erste Prêt-à-Porter-Kollektionen für Chanel und die Eröffnung des eigenen Modehauses an der Pariser Champs-Elysées. Im selben Jahr wurde er zum Chef-Designer des Traditionshauses Chanel ernannt. 1987 präsentierte er seine erste Kollektion unter dem Label "KL". Es folgten "Lagerfeld Gallery" und die beiden jüngeren Labels "Karl Lagerfeld" für Damen und "KL Lagerfeld" für Herren. Im November 2004 sorgte seine Zusammenarbeit mit der schwedischen Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) für Furore. Für den Stofftier-Hersteller Steiff entwarf er 2008 einen Teddybären – stilecht mit Sonnenbrille, weißem Hemd und schwarzer Krawatte.

Karl Lagerfeld

Text: Lesley Sevriens Foto: PR

Wer hier schreibt:

Lesley Sevriens
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