Lebe lieber nachhaltig: Johanna will mehr über grüne Mode wissen

Jetzt startet unser großes Experiment für mehr Nachhaltigkeit! Mit dabei ist auch Johanna Gensch aus Oldenburg. Die Studentin will wissen, wie sie sich mit einem knappen Budget fair und nachhaltig anziehen kann.

Dürfen wir vorstellen? Das ist Johanna, unsere Heldin für Nachhaltigkeit im Bereich Mode und Beauty. Johanna ist 22 Jahre alt, sie wuchs in einem Dorf an der dänischen Grenze in Nordfriesland auf und studiert jetzt im 5. Semester Germanistik und Materielle Kultur an der Uni Oldenburg. "Letzteres ist ein totales Orchideenfach – jeder fragt mich, was wir da machen", erzählt sie lachend. "Es ist im Prinzip ein Bereich der Kulturwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Textilien." In den kommenden Wochen werden wir Johanna auf ihrem Weg zu einem "grüneren" Kleiderschrank begleiten und sie auch zu Hause besuchen.

Darum sind diese 3-in-1-Schuhe fast überall ausverkauft

BRIGITTE: Warum hast du dich für die "Lebe lieber nachhaltig"-Aktion von Becel und Brigitte beworben?

Johanna Gensch: Durch mein Studium habe ich angefangen, mir Gedanken über unseren Umgang mit Kleidung zu machen. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig und nötig es ist, nicht dauernd neue Klamotten zu kaufen, sondern den Konsum einzuschränken und auf langlebigere Materialien zu achten. Es muss ja auch nicht immer alles neu sein, ich schaue zum Beispiel mittlerweile liebend gern in Secondhandläden und habe zusammen mit Kommilitonen schon eine Kleidertausch-Party in Oldenburg organsiert. Vor allem aber habe ich angefangen, mir Gedanken darüber zu machen, wo meine Kleidung herkommt, unter welchen Bedingungen sie produziert und ausgerüstet wird und wie lang der Weg von dem Stück Stoff bis zum neuen Teil in unsere Läden ist.

Wobei brauchst du denn konkrete Unterstützung von unseren Experten?

Ich wüsste gern, wie ich nachhaltig oder am nachhaltigsten mit Kleidung umgehen kann, ohne 100 Euro in einen Pullover von "fairen" und "transparenten" Firmen zu investieren. Dazu fehlt mir als Studentin schlicht das Geld. Wie kann man auch mit einem kleinen Budget nachhaltig in Bezug auf Mode und Beauty leben? Das ist meine Frage.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Sportlich und chic, würde ich sagen. Ich trage gern Blusen und Kleider. Beim Einkaufen achte ich vor allem darauf, wie ein Teil sitzt, nicht so sehr auf bestimmte Farben und Muster -  deswegen sieht es in meinem Kleiderschrank ziemlich bunt aus.

Und was erwartest du dir von unserem Nachhaltigkeits-Experiment?

Ich erhoffe mir auf jeden Fall Tipps und neue Ideen, was ich in Bezug auf Mode und Beauty noch anders machen kann. Außerdem freue ich mich darauf, mich zu diesen Themen mit anderen auszutauschen.

Bald hört ihr noch mehr von Johanna. Wir werden sie demnächst zuhause in Oldenburg besuchen. Außerdem wird sie an dieser Stelle über ihre ganz persönlichen Erfahrungen auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Garderobe berichten.

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