Die Wahrheit über Pelz: Grausame Fakten hinter Kragen, Mütze & Co

Die meisten Deutschen sagen, dass sie keinen Pelz tragen wollen. Und kaufen doch Mäntel mit Pelzkragen und Mützen mit Echtpelzbommel. Eine NDR-Doku zeigt, woher der Pelz für diese Produkte stammt.

Lange Zeit war es verpönt, Echtpelz zu tragen. Entweder hatte man Angst, dass einem Tierschützer "Mörder" auf den Pelzmantel sprühen, oder man lehnte Pelz aus moralischen Gründen ab. Seit ein paar Jahren wendet sich das Blatt jedoch wieder. Auf den Laufstegen zwischen Mailand und New York ist Pelz in allen Formen zu sehen, in den Fußgängerzonen begegnen einem Pelzkrägen an Parkas, Echtpelzfutter in Mänteln, Pelzanhänger an Handtaschen und immer wieder Strickmützen mit Bommeln aus Echtpelz.

Pelz ist wieder in. Viele Menschen scheint es dabei nicht zu interessieren, ob sie Echtpelz kaufen, von welchem Tier und aus welchem Land dieser stammt.

Genau diese Fragen beleuchtet die Dokumentation "Die Wahrheit über Pelz" des NDR. Die Redakteurin Antonia Coenen hat Pelzkäufer, -experten und -produzenten getroffen und den Weg des Pelzes von deutschen Geschäften bis zu seinem Herkunftsland zurückverfolgt. Was sie in chinesischen Pelzproduktionsstätten gesehen hat, ist grausam und erschreckend - und deshalb sehenswert.

Von Pelz als "Luxusprodukt" kann, wenn man diese Fakten kennt, wirklich keine Rede sein.

Die Dokumentation sehen Sie hier.

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Ein chinesischer Pelzhändler vor seinem Laden

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