So häufig solltet ihr eure Kleidung wirklich waschen

"Weniger ist mehr" sollte beim Waschen der Kleidung das Motto sein, um ihre Lebensdauer zu verlängern. Wir verraten, was ihr beachten solltet.

1. Vor dem ersten Tragen!

Um die Kleidung vor Schimmel und Knitterfalten zu schützen und die Farben strahlen zu lassen, wird Kleidung mit Chemikalien behandelt. Deswegen sollten Sachen auf jeden Fall vor dem ersten Tragen gewaschen werden. Designerteile sind übrigens nicht zwangsläufig weniger belastet. Macht den Geruchstest: Je stärker das Piece riecht, desto mehr wurde es behandelt und gehört ab in die Maschine!

2. Einfrieren hilft gegen fiese Stinkattacken

Unsere Kleidung fängt an zu stinken, da die Stoffwechselprodukte der Bakterien unangenehme Gerüche bilden. Muss es immer die geruchsbefreiende Wäsche sein, die das Problem in den Griff bekommt? Den gestankauslösenden Stoffen und Bakterien kann ganz ohne Waschgang der Garaus gemacht werden, indem man die stinkenden Kleidungsstücke einfriert. Einfach in einer Plastiktüte über Nacht ins Gefrierfach legen und am nächsten Tag auftauen lassen. Fast wie frisch gewaschen!

3. Sportklamotten müssen nicht nach jeder Einheit gewaschen werden

Ihr macht Sport, ihr schwitzt und die Sportklamotte muss natürlich nach jeder sportlichen Anstrengung gewaschen werden. Oder? Auch hier kann der Tiefkühl-Trick angewendet werden, wodurch ihr den Waschgang so lange herauszögern könnt, bis die Sachen aufgrund von Schweißflecken oder Dreck wirklich eine Runde Wasser vertragen könnten.

4. Wie sieht es mit Unterwäsche aus?

Beim Blick in unsere BH-Kommode fragen wir uns, ob dir den pinken Lieblings-BH nicht doch lieber mal waschen sollten. Wichtigste Regel für die BH-Wäsche: Finger weg von aggressiven Waschsubstanzen! Zu häufiges Waschen mit viel Waschmittel und zu starken und heißen Schleudergängen, nimmt uns das empfindliche Gewebe nämlich übel und büßt an Formgebung und Strapazierfähigkeit ein. Der BH kann auf jeden Fall je nach Schwitz-Level einige Male getragen werden. Sollte es doch mal sehr schweißreich zugehen, steigt lieber auf eine schonende Handwäsche um. Wer Wasser sparen will, nimmt das gute Stück einfach mit in die Badewanne oder unter die Dusche. Schlüpper hingegen sollten nach jedem Tragen gewaschen werden.

5. Und was ist mit Jacken und Mänteln?

Hier sollte erst einmal das Material begutachtet werden. Sachen aus reiner Wolle und Filz sollten (wenn überhaupt) nur per Hand gewaschen werden, da diese ihre Form verlieren oder gar einlaufen können. Kleine Flecken und Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch und einer sanften Reibetechnik entfernen. Bei größeren Flecken sollte lieber die Reinigung aufgesucht werden. Teile aus Kunstmaterialien oder Mischgewebe können öfter gewaschen werden, müssen es aber oft gar nicht. Nach einer rauchreichen Partynacht hilft auch oft das Auslüften auf dem Balkon und ein Textilparfum.

6. Jeans solltet ihr gar nicht waschen

Wie, bitte? Ihr habt richtig gehört! Denn jede Wäsche in der Maschine strapaziert das Gewebe. Neben dem Wassersparen hat das Ganze auch noch einen positiven Nebeneffekt: Je länger ihr die Hose tragt, ohne sie in die Trommel zu werfen, desto besser passt sie sich eurer Figur an. Und wenn die Hose dann doch mal stinken sollte, hilft auch hier der Tiefkühl- oder Lüften-Trick. Flecken werden einfach mit einem feuchten Tuch entfernt.

Teaser-Credit: Paul Michael Hughes/shutterstock
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