Über die Tücken der Übergangsmode: Was ziehe ich jetzt bloß an?

20 Grad, Sonnenschein, Sommerlaune – und plötzlich weiß man gar nicht, was man anziehen soll. Moderedakteurin Julia Müller über die Tücken der Übergangsmode.

Da beschäftigt man sich schon im Januar mit den neuen Sommertrends, jammert sich durch drei verregnete Frühjahrsmonate und wünscht sich nichts sehnlicher als ein paar Sonnenstrahlen - und was passiert, wenn es plötzlich wirklich warm wird? Ich stehe morgens völlig überfordert vor meinem Kleiderschrank und weiß nicht, was ich anziehen soll.

Der Sommer erwischt mich eiskalt – und das alle Jahre wieder. Dem abrupten Übergang von Mistwetter zu Sonnenschein traue ich nicht über den Weg, also laufe ich auch bei über 20 Grad noch in Sneakers und Jeans durch die Gegend statt im Sommerkleid.

Wann soll ich die Sommerklamotten aus dem Winterschlaf wecken?

Wer jetzt vorschnell zu Flipflops greift, wird morgens mit Gänsehaut und eiskalten Füßen bestraft. Bin ich übervorsichtig, schwitze ich in der Mittagspause im Wollpulli. Und dass ich mich nach monatelangem Schattendasein nicht unbedingt wie eine Beach-Königin fühle, macht die Sache auch nicht leichter.

Den perfekten Zeitpunkt, um Kleider, Röcke, Tops und Ballerinas aus dem Winterschlaf zu wecken, gibt es ganz einfach nicht. Der Sommer und ich, wir müssen uns langsam aneinander herantasten. Es gibt Fehltritte (schwarze Strumpfhosen bei 28 Grad im Schatten) und kleine Enttäuschungen (Platzregen beim ersten Ausführen der empfindlichen Wildledersandalen). Aber am Ende finden wir doch noch zusammen und alles wird gut. Und dass die Beine anfangs etwas blass und die Fußnägel noch nicht lackiert sind, ist dem Sommer vermutlich wurscht.

Foto: Aliaksei/Shutterstock
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