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Uniqlo und Ines de la Fressange: Schicke Basics für den Herbst


Die französische Modesignerin Inès de la Fressange hat eine limitierte Herbstkollektion für Uniqlo entworfen. Wir sprachen mit ihr über ihre Mode und darüber, was das Besondere an Uniqlo ist.

Die japanische Modemarke Uniqlo ist noch ein Neuling auf dem deutschen Markt - im April wurde der erste deutsche Shop in Berlin eröffnet. In anderen europäischen Ländern ist Uniqlo bereits bekannter. In England gibt es insgesamt zehn Stores, in Frankreich bald sechs. Da ist die Zusammenarbeit mit einer französischen Modedesignerin ein cleverer Schachzug von Uniqlo-Kreativdirektor Naoki Takizawa: Im Herbst kommt die Modekollektion der Französin Inès de la Fressange für Uniqlo in die Läden - es ist bereits ihre zweite. Wir sprachen mit ihr über ihre Entwürfe und darüber, ob Uniqlo ein neues H&M werden kann.

Inès de la Fressange
Inès de la Fressange ist ein ehemaliges Model und Modedesignerin aus Frankreich. Im Frühjahr 2014 entwarf sie erstmals eine Modekollektion für das japanische Modeunternehmen UNIQLO. Im Herbst 2014 folgt ihre zweite Sonderkollektion.

BRIGITTE: Warum haben Sie sich entschieden, mit Uniqlo zusammen zu arbeiten?

Inès de la Fressange: Als ich gefragt wurde, ob ich mit Uniqlo arbeiten möchte, habe ich direkt zugesagt. Ich war bereits Kundin der Marke und wusste, dass die Qualität super ist und dass die Mode weltweit verkauft wird. Und als ich Naoki Takizawa, den Kreativdirektor von Uniqlo, getroffen habe, hat mich das noch mehr überzeugt. Er ist so charmant, nett und professionell. Und Menschen sind schließlich wichtiger als Marken.

BRIGITTE: Wie unterscheidet sich Uniqlo von anderen Modeketten wie beispielsweise H&M oder Zara?

Inès de la Fressange: Uniqlo ist japanisch. Das heißt, es wird großer Wert auf die Qualität der Schnitte und Textilien gelegt. Ich finde, bezahlbare, aber exzellente Mode zu machen, ist sehr modern. Dabei setzt Uniqlo nicht darauf, Luxusmarken und -Designer zu kopieren, sondern kreiert eigene schöne Dinge. Das ist eine ganz andere Strategie als bei vielen Modeketten.

BRIGITTE: Uniqlo hat im Frühjahr den ersten deutschen Shop in Berlin eröffnet. Wie schätzen Sie Uniqlos Chancen auf dem deutschen Markt ein?

Inès de la Fressange: Wissen Sie, wenn in der Mode etwas wirklich gut ist, ist es überall erfolgreich. Ich sage das und muss trotzdem gestehen, dass ich sehr froh war, dass sich meine erste Kollektion so gut in Frankreich verkauft hat - aber auch in Malaysia, in Japan oder England.

BRIGITTE: Die aktuelle ist bereits Ihre zweite Kollektion für Uniqlo. Was umfasst sie?

Inès de la Fressange: Diesmal ist es eine Winterkollektion, also umfasst sie natürlich wärmere Materialien und Produkte wie Mäntel, Pullover, Tweed-Jacken ... Diesmal werden wir mehr Ware in den Geschäften haben, damit die Kollektion nicht wie beim ersten Mal so schnell ausverkauft ist. Meine Freunde fragen mich schon, wann die Sachen erhältlich sein werden, damit sie es nicht verpassen (lacht).

BRIGITTE: Was sind Ihre Lieblingsstücke aus Ihrer Uniqlo-Kollektion?

Inès de la Fressange: Ich persönlich nehme den marineblauen Mantel, die Khaki-Daunenjacke und ein paar Jeans, weil ich die Schnitte perfekt finde. Nach solchen Jeans habe ich immer gesucht - und die Samthosen sind ebenso perfekt fürs Büro wie fürs Wochenende. Die Kollektion hat einen 70er-Touch, den ich sehr mag.

BRIGITTE: Vielen Dank für das Gespräch.

Die Kollektion ist ab 4. September 2014 erhältlich.

Die Kollektion von Inès de la Fressange x Uniqlo


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