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Teamtalk Worauf verzichtet ihr, um nachhaltiger zu leben?

Wiederbefüllbare Trinkflaschen sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir verraten,  wie Nachhaltigkeit easy-peasy Teil eures Alltages wird.
Wiederbefüllbare Trinkflaschen sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir verraten,  wie Nachhaltigkeit easy-peasy Teil eures Alltages wird.
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Schon kleine Veränderungen machen bekanntlich den Unterschied. Doch wo beginnen wir in unsere grüne Zukunft zu investieren? Mit welchen Tricks lässt sich das Sustainability-Mindset am einfachsten in unseren Alltag integrieren? Vier Kolleginnen teilen ihre Meinungen und Erfahrungen.

Daniela Stohn

Teamtalk: Worauf verzichtet ihr, um nachhaltiger zu leben?
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Redaktionsleiterin BRIGITTE BE GREEN
"Ich mache Deals mit mir"
Leider lebe ich nicht so grün wie vor der Pandemie. Ich hadere damit, dass ich mehr Auto fahre, weil ich mich in den Öffis gerade nicht wohlfühle – auf dem Rad bei schlechtem Wetter aber auch nicht. Mein Trick: Ich schließe Deals mit mir. Wenn es nicht regnet und es mich nicht mehr als 15 Minuten extra kostet, nehme ich das Rad. Genauso beim Fleisch: Eigentlich esse ich keins. Aber wenn ich eingeladen bin und es bio ist, dann mache ich eine Ausnahme. So muss ich nicht immer neu entscheiden.

Jessica Bolewski 

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Lifestyle-Redakteurin brigitte.de
"Zero Waste beim Essen"
Ich nähere mich immer mehr meinem Ideal von einem grünen Alltag an – vor allem in der Küche. Hier lagern alle Lebensmittel dort, wo sie sich besonders wohlfühlen und so länger haltbar bleiben. Welkes Gemüse, Radieschengrün und altes Brot landen nicht im Müll, sondern werden im Zero- Waste-Stil zu Aufläufen, Pestos, Suppen, Smoothies und Croûtons weiterverarbeitet. Essensreste werden tiefgefroren oder mit den Liebsten geteilt. Die kleinen Dinge machen ja oft den Unterschied.

Ilka Alves Goncalves

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Mode-Redakteurin brigitte.de
"Ich kaufe weniger Klamotten"
2021 hatte ich mir eine persönliche Nachhaltigkeits-Challenge gesetzt: Ich wollte nur noch aus zweiter Hand shoppen. Socken und Unterwäsche ausgenommen. Es lief gut – doch nach wenigen Monaten wurde ich schwach, ein Mantel war zu verlockend. Inzwischen gehe ich die Sache realistischer an und achte darauf, dass nachhaltige Materialien wie Biobaumwolle oder Tencel verwendet werden, der Herstellungsprozess umweltschonend ist und ich in Summe weniger einkaufe.

Alexandra Busse-Richter

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Beauty-Redakteurin
"Bestimmte Inhaltsstoffe kommen mir nicht mehr auf die Haut"
Innerhalb Deutschlands versuche ich, Flüge zu vermeiden, auch Fleisch esse ich so gut wie gar nicht mehr. Bei meinen Beauty-Produkten achte ich sehr darauf, dass auf der Zutatenliste keine Kunststoffe auftauchen wie Mikroplastik oder Silikone. Denn die sind biologisch schwer abbaubar. Allerdings empfinde ich das nicht als Verzicht. Schließlich fühlt sich meine Haut ohne sie mindestens genauso gut an, denn es gibt inzwischen sehr gute, nachhaltigere Pflegestoffe auf pflanzlicher Basis.

Brigitte

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