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Starporträt Andrea Berg

Andrea Berg gehört zu den größten Schlagerstars unseres Landes und bricht bis heute Rekorde.

Steckbrief

  • Vorname Andrea
  • Name Ferber, geb. Zellen
  • geboren 28.01.1966, Krefeld, Nordrhein-Westfalen / Deutschland
  • Jahre 56
  • Grösse 1.68 m
  • Partner Ulrich Ferber (verheiratet) Olaf Henning (geschieden)
  • Kinder Lena-Maria (*1998)

Biografie von Andrea Berg

Wenn es um deutschen Schlager geht, kommt man an ihr nicht vorbei. Andrea Berg blickt mittlerweile auf mehr als 30 Jahre Musikkarriere zurück und hält bis heute Rekorde in Deutschland und Österreich.

Musikerin auf Umwegen

Während viele Musikstars schon als Kind oder Teenager ihre ersten Schritte im Business wagten, fing Andreas Karriere relativ spät an. Sie hatte eine ganz normale Kindheit in Krefeld, beendete die Schule und machte danach eine Ausbildung als Arzthelferin. Sie arbeitete eine Zeit lang auf der onkologischen Station eines Krankenhauses, am Wochenende zog es sie aber regelmäßig auf die Bühne. So sammelte sie als Sängerin auf Partys oder als Funkenmariechen beim Krefelder Karneval erste Auftrittserfahrung.

Die Leidenschaft für die Musik wurde größer und so rieten Andrea schließlich Freunde und Verwandte, darunter auch ihre Mutter, ihr Glück herauszufordern und eigene Demos an Produzenten zu schicken. Als 1992 eines Tages eine Kassette von ihr auf dem Schreibtisch von Eugen Römer landete, war der von ihrer Stimme so begeistert, dass schon eine Woche später die ersten Studioarbeiten begannen.

Noch im gleichen Jahr brachte Andrea Berg ihre Debütsingle "Schau mir noch mal ins Gesicht" heraus, das Album "Du bist frei" folgte wenig später. Im Gegensatz zur Single hielt sich das Album sechs Wochen lang in den deutschen Albumcharts, verkaufte sich insgesamt über 500.000 Male und brachte der Newcomerin somit Platten-Platin ein.

Andrea Berg erobert die Charts

Mit dem Erfolg ihres Debüts hatte Andrea Berg den Grundstein für eine Karriere als Sängerin gelegt. Auf große Auszeichnungen musste sie zwar noch ein paar Jährchen warten, doch sie begann, immer öfter Konzerte zu geben und aufzutreten. 1995 kam das zweite Album "Gefühle" heraus. Es kletterte in Deutschland und Österreich bis in die Top 10 der Charts, in der Schweiz erreichte es Platz 14. Ihr drittes Album "Träume lügen nicht" (1997) erhielt Goldstatus und das, obwohl es in den Charts nur auf Platz 71 landete.

Von 1999 bis 2019 veröffentlichte Andrea Berg 12 weitere Studioalben, die ausnahmslos entweder Gold- oder Platinstatus erreichten, und zwar sowohl in Deutschland als auch ab 2002 in Österreich und ab 2010 in der Schweiz. Seit 2003 katapultierten sich alle ihre Alben an die Spitze der deutschen Charts. Insgesamt holte Berg allein in Deutschland 15 Mal Gold ganze 45 Mal Platin; international sind es sogar 25 Mal Gold und 68 Mal Platin.

Zu den vielen Studioalben gesellen sich auch drei Livealben, neun Videoalben, eine Handvoll Kompilationen und ein Weihnachtsalbum. Bis heute brachte die Sängerin über 30 Singles heraus.

Alle Studioalben von Andrea Berg:

  • 1992: Du bist frei
  • 1995: Gefühle
  • 1997: Träume lügen nicht
  • 1998: Zwischen tausend Gefühlen
  • 1999: Weil ich verliebt bin
  • 2001: Wo liegt das Paradies
  • 2002: Nah am Feuer
  • 2003: Machtlos
  • 2004: Du
  • 2006: Splitternackt
  • 2009: Zwischen Himmel & Erde
  • 2010: Schwerelos
  • 2011: Abenteuer
  • 2013: Atlantis
  • 2016: Seelenbeben
  • 2019: Mosaik

Singles von Andrea Berg (Auswahl):

  • 1992: Schau mir noch mal ins Gesicht
  • 1993: Kilimandscharo
  • 1996: Gefühle haben Schweigepflicht
  • 1998: Wenn du mich berührst
  • 1999: Ich will deine Sehnsucht
  • 2001: Du hast mich tausendmal belogen
  • 2006: Aba Heidschi Bumbeidschi
  • 2007: Doch du sagst nicht wann
  • 2010: Ich liebe das Leben
  • 2011: Endlich Du
  • 2013: Das Gefühl
  • 2016: Diese Nacht ist jede Sünde wert
  • 2019: Mosaik

Es hagelt Auszeichnungen

Gold- und Platinplatten sind aber nicht die einzigen Trophäen, die das Zuhause von Andrea Berg schmücken. Im Jahr 2011 erhielt sie den Publikumspreis die Goldene Henne, von 2001 bis 2008 gewann sie durchgehend die Goldene Stimmgabel, die herausregenden deutschen Musikkünstlern verliehen wurde. 2010, 2011 und 2012 bekam Andrea Berg die Krone der Volksmusik.

Mit dem Musikpreis Echo wurde sie schon ganze sechs Mal ausgezeichnet: in den Jahren 2003, 2004, 2005, 2007, 2010 und 2011.

Eine engagierte Künstlerin

Auch abseits der Bühne hat sich Andrea Berg übrigens beliebt gemacht. Trotz Charterfolg und Show-Trubel leistete sie jahrelang ehrenamtlich Hospizarbeit und wurde dafür mit dem Verdienstkreuz am Bande, dem Krefelder Stadtsiegel und dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Im Rahmen der Benefizgala "Willkommen bei Carmen Nebel" war Andrea Berg 2018 erheblich an einer Spendenaktion gegen Krebs beteiligt, bei der mehr als drei Millionen Euro für die "Stiftung Deutsche Krebshilfe" zusammenkamen.

Andrea Berg privat

Bei solch einem Ruhm Beruf und Familie vereinbaren? 1998 kam ihre Tochter Lena-Maria zur Welt, der leibliche Vater ist ihr damaliger Freund Kai Severin. 2002 heiratete Andrea den Komponisten und Schlagermusiker Olaf Henning, doch die Ehe hielt nicht lang – schon 2004 ließ das Paar sich wieder scheiden. Dann traf sie auf den Sportmanager und Hotelier Ulrich Ferber. Die beiden verliebten sich, gaben sich im Jahr 2007 das Ja-Wort und sind bis heute glücklich liiert. Ulrich Ferber selbst hat aus einer früheren Beziehung Sohn Andreas. Der heiratete 2017 die Sängerin Vanessa Mai, die somit wiederum zu Andrea Bergs Schwiegertochter wurde.

Mit dem Hotel Sonnenhof im Dörfchen Kleinaspach nördlich von Stuttgart hat sich Andrea Berg zudem einen persönlichen Traum erfüllt. Das Hotel ist zugleich Familienbetrieb, Erholungsort für sie und auch Eventlocation für ihre Konzerte.


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