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Starporträt Meghan Markle

Meghan Markle, heute als Herzogin Meghan bekannt, war einst als Schauspielerin erfolgreich, doch die Liebe zu Prinz Harry gab ihrem Leben eine turbulente Wende.

Steckbrief

  • Vorname Rachel Meghan
  • Name Windsor-Mountbatten, geboren als Markle
  • Titel Duchess of Sussex, Countess of Dumbarton, Baroness Kilkeel
  • geboren 04.08.1981, Los Angeles, Kalifornien / Vereinigte Staaten
  • Jahre 40
  • Grösse 1.71 m
  • Partner Prinz Harry (seit 2016, verheiratet seit 2018) Trevor Engelson (geschieden )
  • Kinder Archie Harrison Mountbatten-Windsor (*2019) Lilibet Diana Mountbatten-Windsor (*2021)

Biografie von Meghan Markle

Rachel Meghan Markle wurde am 4. August 1981 in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Ihre Eltern, der Kameramann und Beleuchter Thomas und die Sozialarbeiterin Doria, trennten sich, als Meghan gerade einmal zwei Jahre alt war. In ihrer Kindheit hatte die kleine Meghan ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater und besuchte ihn häufig bei der Arbeit, wo sie am Set diverser Serien erstmals TV-Luft schnupperte.

Studium in Illinois

Nach ihrem Schulabschluss an der Immaculate Heart High School in Los Angeles, einer katholischen Schule für Mädchen, studierte Meghan Markle an der Privatuniversität Northwestern University in Evanston, Illinois, Theaterwissenschaften und Internationale Beziehungen. Nachdem sie im ersten Studienjahr ein Praktikum als Junior-Pressesprecherin in der amerikanischen Botschaft in Buenos Aires ergatterte (angeblich mithilfe ihres Onkels), liebäugelte die junge Frau mit einer Karriere in der Politik. Doch den Aufnahmetest, der sie ins Außenministerium bringen sollte, meisterte Meghan nicht mit der ausreichenden Punktzahl. Also kehrte sie an die Uni zurück, setzte ihr Studium fort und schloss dieses 2003 ab.

Zurück in Los Angeles: neue Karriereaussichten

Auf Heimatbesuch in Los Angeles sollte sich jener Zeit eine neue Karrierechance auftun. In der Stadt der Engel wurde eine Künstleragentur auf Meghan Markle aufmerksam und nahm sie unter ihre Fittiche. Doch die junge Frau hatte eigenen Angaben zufolge einige Anlaufschwierigkeiten, TV-Rollen zu ergattern. "Ich war nicht Schwarz genug für die Schwarzen Rollen und nicht Weiß genug für die Weißen", berichtete sie über diese Zeit.

Um finanziell dennoch über die Runden zu kommen, arbeitete Markle als freiberufliche Kalligrafin und unterrichtete Buchbinderei. Bereits in ihrer Jugend arbeitete sie als Kellnerin und Babysitterin – sie wusste schon immer, sich durchzuschlagen.

Doch es sollte bergauf gehen mit der Schauspielkarriere. Ihr Fernsehdebüt gab Meghan Markle mit einer kleinen Rolle als Krankenschwester in der ABC-Soap "General Hospital". Ob ihr Vater, der am Set der Serie als Beleuchtungsregisseur tätig war, da seine Finger im Spiel hatte?

Jedenfalls hatte es die junge Frau geschafft, ein Fuß ins Business zu setzen und sicherte sich in den folgenden Jahren einige Gastrollen in Serien wie "CSI: NY", "Ehe ist…", "90210", "Fringe", "Knight Rider" und "Without a Trace - Spurlos verschwunden". Auch um ein paar Filme konnte die Schauspielerin ihren Steckbrief damals erweitern.

Großer Durchbruch mit "Suits"

Doch erst im Jahr 2011 sollte die Schauspielkarriere so richtig starten. Meghan Markle wurde Teil der beliebten Anwaltsserie "Suits" und spielte sieben Jahre lang und 108 Folgen die liebenswerte Anwältin Rachel Zane. Die Serie "Suits" war allerdings nicht nur für wachsende Bekanntheit ein Glücksgriff, auch finanziell lohnte sich dieses feste Engagement natürlich. Schätzungen zufolge verdiente die Schauspielerin 50.000 Dollar pro Folge, was einem Jahresgehalt von 450.000 Dollar entspricht.

Meghan Markle privat

In der Zwischenzeit ereignete sich auch im Privatleben von Meghan Markle so einiges. Im Jahr 2004 bandelte sie mit dem amerikanischen Filmproduzenten Trevor Engelson an, 2011 wurde es dann ernst: Die beiden gaben sich auf Jamaika das Jawort. Zwei Jahre später stand die Scheidung aufgrund der berühmten unüberbrückbaren Differenzen ins Haus. Anschließend versuchte Markle es mit dem kanadischen Starkoch Cory Vitiello, doch auch diese Beziehung endete nach zwei Jahren.

Liebesglück mit Prinz Harry

Ihre vergangenen Beziehungen standen nicht derart im Fokus der Öffentlichkeit, doch das sollte sich schlagartig ändern, als Meghan Markle dank eines gemeinsamen Freundes auf Prinz Harry traf. Anfangs kursierten gemeinsame Fotos der beiden in der Presse und die Gerüchteküche brodelte, ehe Harry im Herbst 2016 öffentlich verlautbaren ließ, dass Meghan seine offizielle Freundin sei. Gleichzeitig kritisierte er den Umgang der Presse mit seiner Liebsten. Erst knapp ein Jahr später trat das Liebespaar zum ersten Mal gemeinsam in der Öffentlichkeit in Toronto bei den Invictus Games auf, deren Schirmherr Harry ist.

Royale Traumhochzeit

Wiederum zwei Monate später verkündete Harrys Vater Charles, Prinz von Wales, die Verlobung seines Sohnes mit Meghan Markle. In Vorbereitung auf die royale Hochzeit kündigte Meghan an, sich von der Schauspielerei zu verabschieden, sich auf ihre royalen Pflichten zu konzentrieren, die britische Staatsbürgerschaft anzunehmen und ließ sich taufen und konfirmieren.

Nun stand der Hochzeit nichts mehr im Wege. In einem Kleid der britischen Designerin Clare Waight Keller gab Meghan ihrem Prinzen am 19. Mai 2018 in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor das Jawort und wurde zur Duchess of Sussex.

Mehr Schein als Sein

Doch das Märchen vom Leben als glückliche Prinzessin wurde für Herzogin Meghan nicht wahr. Wie sie später in dem legendären CBS-Interview mit der Talkmasterin Oprah Winfrey erzählte, fühlte sie sich nie willkommen in der Familie, erhob schwere Rassismusvorwürfe und unterhielt keine Unterstützung der Familie, als sie unter Depressionen litt und suizidgefährdet war. Inwieweit diese Vorwürfe der Realität entsprechen, wissen wohl nur die Beteiligten, doch all die Geschehnisse veranlassten Meghan und Harry dazu, sich als hochrangige Mitglieder der königlichen Familie zurückziehen und ihren Lebensmittelpunkt nach Montecito, Kalifornien, zu verlegen.

Der Aufschrei in der britischen Bevölkerung war groß. Die Presse gab Meghan die Schuld und schuf in Anlehnung an den Brexit das Wort Megxit. Harry überwarf sich Medienberichten zu Folge sowohl mit seinem Bruder Prinz William, als auch mit seinem Vater Charles.

Rückzug in die USA

Doch letztlich gab es für Meghan und Harry keinen Ausweg. In einer Erklärung des königlichen Palastes wurde schließlich bestätigt, dass der Herzog und die Herzogin keine königlichen Pflichten mehr als Vertreter der Königin wahrnehmen und daher auch keine entsprechende finanzielle Unterstützung mehr erhalten würden.

Heute leben Meghan und Harry mit ihren beiden Kindern Archie (*2019) und Lilibet (*2021) unter der Sonne Kaliforniens, kümmern sich um wohltätige Zwecke, verdienen sich mit lukrativen TV- und Podcast-Deals eine goldene Nase. Meghan hat ein Kinderbuch veröffentlicht und Harry arbeitet an seinen Memoiren.


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