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Vivi macht’s einfach 10 Tipps zum Wassersparen in der Küche

Vivi macht’s einfach: 10 Tipps zum Wassersparen in der Küche
© Eskstock
Momentan kommt einem jedes Einsparpotential gelegen. Wie ihr in der Küche am besten Wasser sparen könnt, verrät Redakteurin Vivi in ihrer Kolumne.

Spare, spare, spare – nicht nur bei der Energie wird die Versorgung knapper, auch das für uns alle so selbstverständlich aus dem Hahn laufende Wasser wird vielerorts immer weniger. Deswegen sollten wir dringend Wasser sparen und auch für den Geldbeutel kann es sich lohnen. Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich vor allem in der Küche einiges einsparen, denn darauf entfällt gut zehn Prozent unseres Haushaltswasserverbrauchs. Die besten Einsparpotentiale habe ich für euch zusammengetragen.

Wasser sparen: 10 Tipps für die Küche

  1. Spülmaschine effizient nutzen: Spülmaschinen sind in der Küche die großen Wasserverbraucher. Umso wichtiger, dass man sie gut nutzt. Macht sie also erst an, wenn sie richtig voll ist und verwendet dann bestenfalls das Eco-Programm.
  2. Topf mit Deckel: Viele nutzen beim Kochen selten einen Deckel, damit das Wasser nicht überkocht. Dabei verschwendet man dadurch nicht nur Energie, sondern auch Wasser. Gebt lieber eine geringere Menge Wasser in den Topf, kocht es einmal auf und verschließt den Kochtopf mit einem passenden Deckel. So könnt ihr auf kleinerer Stufe garen und benötigt weniger Ressourcen.
  3. Mit Wasserdampf garen: Eine besonders wassersparende Garmethode ist das Dampfgaren. Dafür benötigt ihr nur eine kleine Menge Wasser und einen Dampfaufsatz. So könnt ihr Reis, Nudeln und auch Gemüse nährstoffschonend zubereiten.
  4. One-Pot-Gerichte: Eine weitere Methode zum Einsparen von Wasser sind One-Pot-Gerichte, wie One-Pot-Pasta und Co. Durch die Zubereitung in einem einzigen Topf benötigt ihr weniger Energie und Flüssigkeit und gießt das Wasser anschließend nicht weg, sondern erhaltet eine Soße zu eurem Gericht.
  5. Wasser wiederverwenden: Nudel- und Gemüsewasser landet nach dem Kochen meist direkt im Abfluss. Dabei könnt ihr es beispielsweise für Nudelsoßen verwenden. Die enthaltene Stärke sorgt für eine leckere, cremige Konsistenz. Die Nährstoffe aus dem Wasser vom Gemüsekochen sind außerdem wertvoll und können noch weiterverwendet werden. Lasst das Wasser abkühlen und nutzt es dann zum Blumengießen.
  6. Die passende Menge Wasser kochen: Eine Tasse Tee, ein Becher Kaffee oder auch eine kleine Portion Nudeln oder Gemüse benötigt keine Unmengen an Wasser. Kocht also auch nur die benötigte Menge, um anschließend nichts weggießen zu müssen.
  7. Die richtige Lebensmittelwahl: Schon beim Gang in den Supermarkt lässt sich quasi Wasser in der Küche sparen, denn für viele Nahrungsmittel wird beim Anbau eine große Menge Wasser benötigt. Dazu zählen unter anderem Kakao, Kaffee, Avocado, Nüsse, Eier, Hirse und Fleisch. Wenig Wasser wird hingegen für den Anbau von Tomaten, Kartoffeln, Karotten, Salat, Erdbeeren, Äpfel und Zwiebeln benötigt.
  8. Veggie statt Fleisch: Den meisten ist es inzwischen bekannt, dass die Fleischproduktion ein riesiger Ressourcenschlucker ist. Sowohl für die Futterproduktion als auch für die Versorgung von Rindern, Schweinen und Hühnern wird viel Flüssigkeit benötigt. So braucht man für einen Rindfleischburger beispielsweise 2.350 Liter, für einen Sojaburger hingegen gerade einmal etwa 158 Liter Wasser. Ein Liter Kuhmilch verbraucht 1050 Liter, die gleiche Menge Sojadrink nur schlappe 297 Liter.
  9. Größere Portionen kochen: Wenn ihr gleich für mehrere Personen oder für euch selber vorkocht, spart das eine Menge Wasser. Vorportionierte Gerichte sparen euch zusätzlich auch noch Zeit und Nerven – zwei Fliegen mit einer Klappe.
  10. Gemüse und Obst waschen: Statt Obst und Gemüse unter fließendem Wasser zu putzen, könnt ihr besser eine große Schüssel oder das Spülbecken mit etwas Wasser füllen und es dort von grobem Schmutz und eventuellen Rückständen reinigen.

Quellen:

nachhaltig-sein.info, peta.de
 

Brigitte

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